Auch auf der großen Kirsch-Streuobstwiese hat der Winter Einzug gehalten.

Die Streuobstwiesen am Landgut liegen unter einer Schneedecke.

Ein Rheinländer freut sich über den Schnee auf der Koppel.

Ein Rheinländer freut sich über den Schnee auf der Koppel.

Besonders die Pferde freuen sich über den Schnee.

Besonders die Pferde freuen sich über den Schnee.

Auch auf dem Landgut weihnachtet es sehr.

Auch auf dem Landgut weihnachtet es sehr.

Besonders die Pferde freuen sich über den Schnee.

Die Fjordpferde schauen in die winterliche Landschaft.

Aktuelles…

Tierpräparate - Natur zum Anfassen am LGKS

Am von LGKS

Das Schädelpräparat eines Keilers bereichert seit Kurzem als Anschauungsobjekt die Umweltbildungsveranstaltungen am LGKS. Angefertigt wurde es von Präparator Michael Roth aus Dresden, der sich freut, einen Beitrag für das Schulwaldprojekt zu leisten.
Bei der Präparation geht es um das dauerhafte haltbar machen von Naturobjekten. Werden Wirbeltierpräparate angefertigt, spricht man von Taxidermie. Seit der Apotheker Jean-Baptiste Bocoeur in den 1770er Jahren ein arsenhaltiges Konservierungsmittel entwickelte, mit dem große Tierhäute konserviert werden konnten, ist es möglich Tierkörpern zu Studien-, Lehr- oder Dekorationszwecken dauerhaft zu erhalten. Das hochgiftige Arsenik wird heute nicht mehr verwendet. Präparatoren brauchen dafür künstlerisches und handwerkliches Geschick und natürlich keine Berührungsängste im Umgang mit toten Tieren.Präparator Roth mit dem von ihm gefertigten Keilerschädel

Um den Keilerschädel für Lehrzwecke haltbar zu machen, wurden alle organischen Gewebeteile entfernt, die Knochenstrukturen entfettet und gebleicht. Ober- und Unterkiefer lassen sich trennen, sodass die Zahnstrukturen des Schwarzwildes gut zu erkennen sind. Das Präparat ist so gestaltet, dass an einer Schädelseite das Gewaff, also die Eckzähne des Keilers herausnehmbar sind. Tief in den Schädelknochen eingelassen können sie eine Gesamtlänge von 30 cm erreichen, wovon aber nur ein Drittel aus dem Schädel herausragt. Die Eckzähne im Oberkiefer bezeichnet der Jäger als Haderer, dieselben im Unterkiefer als Gewehre. Bachen verfügen ebenfalls über Eckzähne, die Haken, welche mit 3 cm deutlich kleiner sind. Während die Eckzähne der Bache ihr Wachstum mit zunehmendem Alter einstellen, wächst das Gewaff des Keilers ein Leben lang. Beiden Geschlechtern dienen die Eckzähne zur Selbstverteidigung.

Herr Roth ist ein staatlich geprüfter Präparator fertigt Präparate von Säugetieren, Vögeln, Amphibien und Fischen sowie Skelettpräparate und Schaukästen. Zurzeit arbeitet er an einem weiteren Anschauungsobjekt für den Schulwald. Aus einem dem Straßenverkehr zum Opfer gefallenen Dachs entstehen ein Ganzkörper- und ein Schädelpräparat. Wir danken Michael Roth ganz herzlich für sein Engagement und freuen uns bald Meister Grimbart am Landgut begrüßen zu dürfen.