Erfrischende Abkühlung an heißen Sommertagen bieten die Teiche auch den Hunden und Pferden am LGKS.

Erfrischende Abkühlung an heißen Sommertagen bieten die Teiche auch den Hunden und Pferden am LGKS.

Verschiedene Libellenarten sind an den Naturschutzteichen heimisch.

Verschiedene Libellenarten sind an den Naturschutzteichen heimisch.

Bundesprämienhengst Valentino LGKS genießt den Sommer.

Die Decksaison ist nun vorbei und Bundesprämienhengst Valentino LGKS genießt den Sommer.

Heuernte am LGKS: das artenreiche Bergwiesenheu dient den Landgut-Pferden als Grundlage für die Winterfütterung.

Heuernte am LGKS: das artenreiche Bergwiesenheu dient den Landgut-Pferden als Grundlage für die Winterfütterung.

Aktuelles…

Streuobstbiotop prämiert

Am von LGKS

Am Sonntag, den 14. September 2014, fand das diesjährige Streuobstwiesenfest des Landschaftspflegeverbands Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e.V. in Dippoldiswalde statt. Wie auch im Vorjahr waren zahlreiche Aussteller wie die Grüne Liga und der Nationalpark Sächsische Schweiz der Einladung gefolgt und präsentierten ihr Fachwissen auf dem Lindenhof in Dippoldiswalde-Ulbersdorf.

Höhepunkt des Festes war die Prämierung der wertvollsten Streuobstwiesen des Landkreises, die im Rahmen des Wettbewerbs „Obstwiesen-Schätze“ gesucht worden waren. Das Landgut Kemper & Schlomski (LGKS) hatte sich mit seiner Kirsch-Streuobstwiese der Sorte Querfurter Königskirsche, die bereits in den 1940er-Jahren angelegt worden war, beworben und konnte den dritten Platz ergattern. Viele Punkte brachten dabei sowohl das hohe Alter als auch der gute Erhaltungszustand der Bäume und der Artenreichtum der Bodenvegetation und Makrofauna (Insekten, Spinnen, etc.). Die aus diesen Kirschen hergestellte Marmelade und der Kirschbrand können unter Feines vom Landgut käuflich erworben werden. Probieren lohnt sich!

Neben dieser knapp 70 Jahre alten und nun auch prämierten Streuobstwiese hat sich das LGKS auf weiteren Flächen der Erhaltung alter und inzwischen seltener Obstbaumarten gewidmet. In den letzten Jahren wurden rund um das Landgut schon über 100 junge Obstbäume verschiedener Arten und Sorten gepflanzt, von denen in diesem Jahr die ersten bereits viele leckere Früchte trugen. Vielleicht ist diese neu angelegte Streuobstwiese ein guter Kandidat für den kommenden Streuobstwiesen-Wettbewerb im nächsten Jahr.

Auszeichnung im Streuobstwiesenwettbewerb 2014

Pflege der Naturschutzteiche am Landgut

Am von LGKS

Die Naturschutzteiche am Landgut Kemper & Schlomski bieten als Feuchtbiotope Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten. So brütet im Schilf beispielsweise seit mehreren Jahren jeden Frühling ein Teichrallenpaar und zieht seine Jungtiere auf.

Markanter Teil der Unterwasserflora sind Pflanzen der Gattung Wasserpest, die zur Familie der Froschbissgewächse gehören und gezielt hier ausgesetzt wurden. Diese Pflanzen verhindern die übermäßige Algenbildung, die  dem Wasser Sauerstoff entzieht und dadurch die Überlebenschancen vieler Tierarten verschlechtert. Die Wasserpest weist eine vergleichsweise hohe Sauerstoffproduktion auf und kann ein Gewässer deutlich beleben. Die dichten Unterwasserwälder bieten zudem Fischen und Wassertieren wie dem am Landgutteich heimischen Teichmolch Unterschlupf und Eiablageplätze.

Bevor die Pflanzen naturgemäß im Herbst absterben, werden sie zum Teil aus dem Teich entfernt, um einem mit diesem Prozess einhergehenden Abfall der Sauerstoffkonzentration im Wasser vorzubeugen.Abfischen der Wasserpest im Naturschutzteich am LGKS

Wer ist die Schönste im ganzen (Grün)land?

Am von LGKS

Die Wiesen stehen in vollem Grün, die Temperaturen sind sommerlich warm und der nächste Regen noch nicht in Sicht – ideale Bedingungen für die erste Mahd in diesem Jahr. Doch die Freude der Landwirte ist nicht ungetrübt: Jedes Jahr werden beim Mähen der Grünflächen zahlreiche Rehkitze verletzt oder getötet. Wie Wildscheuchen da verhindern können, lesen Sie hier.

Wildschutz

2. Naturkundliche Wanderung „Naturschutz und Artenvielfalt im Wald“

Am von LGKS

Am 05. Juni 2014, dem Welttag der Umwelt, fand die 2. geführte naturkundliche Wanderung zum Thema „Naturschutz und Artenvielfalt im Wald“ an den Müglitztalhängen rund um Schlottwitz statt. Bei weitaus angenehmeren Temperaturen als bei der 1. Wanderung am 22. Mai 2014 kämpfte sich eine kleine hoch motivierte Gruppe, bestehend aus 7 Zwei- und 2 Vierbeinern, die Hänge zur 1000-jährigen Eibe hinauf. Herr Rehn, Forstwirt a.D., informierte fachkundig über die Möglichkeiten und Gründe des Eibenschutzes.

Den Artikel finden Sie hier.

Naturkundliche Wanderung

Ein neues Heim für Fledermäuse im Schulwald

Am von LGKS

Am 25. Mai wurden die ersten im Rahmen der 48h-Aktion mit der Jugendfeuerwehr Großröhrsdorf-Biensdorf entstandenen Fledermauskästen im Schulwaldareal angebracht. Damit die künstlichen Quartiere von den Tieren später gut angenommen werden ist es wichtig, die Kästen in einer Höhe von 3 bis 5 Metern über dem Boden und in kleinen Gruppen von 5 bis 7 Stück innerhalb einer Baumgruppe anzubringen. Der ideale Platz darf keiner starken Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein und sollte einen freien Anflug ermöglichen.

Neben dem Anbringen der Fledermauskästen konnte Forstwissenschaftlerin Birte Peisker auch zahlreiche interessierte Fragen rund um den Schulwald beantworten, da der sonnige Sonntag viele Wanderer in den Wald lockte.

Anbringung Fledermauskästen

1. Naturkundliche Wanderung „Naturschutz und Artenvielfalt im Wald“

Am von LGKS

Am 22. Mai, dem Internationalen Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt, fand die erste der beiden geführten naturkundlichen Wanderungen des Landgut Kemper & Schlomski statt. Trotz der großen Hitze fand sich eine hochmotivierte kleine Gruppe Wanderer ein. Unser Weg führte uns vom Wanderparkplatz Mittelschlottwitz zur 1000-jährigen Eibe, von dort weiter zum Silvoretum, dem Herzstück des Schulwaldes des LGKS, und anschließend über den Panoramaweg zurück ins Tal. Auf der Strecke konnten die Wanderer Naturschutz hautnah erleben, vom Verbissschutz junger Eibenpflanzen, über das Anbringen von Insektenhotels im und um das Silvoretum bis zum Aufhängen von Fledermauskästen.


Wer sich für den Naturschutz interessiert oder sich einfach gerne in der Natur aufhält und wandert, ist herzlich eingeladen am 5. Juni, dem Welttag der Umwelt, zur nächsten naturkundlichen Wanderung zum Thema „Naturschutz und Artenvielfalt im Wald“ teilzunehmen. Treffpunkt ist wieder um 17 Uhr die Bahnstation in Niederschlottwitz.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Naturkundliche Wanderung

Naturschutz-Exkursion in den Schulwald des LGKS

Am von LGKS

Am Dienstag, den 20. Mai, fand die diesjährige Frühjahrs-Exkursion zum Thema „Naturschutz“ im Schulwald des LGKS statt. Teilnehmer waren die Schülerinnen und Schüler des Neigungskurses Schulwald der Goethe-Oberschule in Pirna sowie Pia, die ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) am Landgut absolviert.

Den Artikel zur Frühjahrs-Exkursion finden Sie hier.

Bärbel Kemper und Karl-Heinz Rehn im Schulwald

Naturkundliche Wanderung an den Müglitztalhängen

Am von LGKS

Start: 22. Mai und 5. Juni 2014 jeweils um 17.00 Uhr
Treffpunkt: S-Bahnstation Niederschlottwitz


Am 22. Mai, dem Internationalen Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt, und am 5. Juni, dem Welttag der Umwelt, bietet das Landgut Kemper & Schlomski (LGKS) eine zweistündige geführte naturkundliche Wanderung zum Thema „Naturschutz und Artenvielfalt im Wald“ an.

Vom Treffpunkt in Niederschlottwitz aus wandern wir in die Müglitztalhänge rund um den Doktorgraben und erkunden den Wald unter den Aspekten Naturschutz und Artenvielfalt. Neben zahlreichen Informationen zu der Frage, wie im Wald Naturschutz betrieben wird, warten auf Sie auch viele praktische Tipps, wie Sie im eigenen Garten zum Naturschutz beitragen können.

Besonderes Augenmerk wird zudem auf künstliche Strukturelemente gelegt, wie sie auch bei der diesjährigen 48h-Aktion mit der Jugendfeuerwehr Großröhrsdorf-Biensdorf in Form von Insektenhotels, Fledermauskästen, Totholz- und Steinhaufen entstanden sind. Während der Wanderung erhalten Sie die Möglichkeit, ein paar dieser Bauwerke und ihre Funktionen kennenzulernen.

Eine Wanderung für jedermann. Fragen beantworten wir gerne.
Bärbel Kemper: Telefon: 035025 / 54592 oder E-Mail: info@lgks.eu

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Naturkundliche Wanderung

Frühjahrs-Exkursion zum Thema „Naturschutz“ im Schulwald

Am von LGKS

Endlich ist der Frühling da und das bedeutet am 20. Mai 2014 für die 14 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9 im Neigungskurs „Schulwald“ den Start zur großen Frühjahrs-Exkursion unter der Leitung von Bärbel Kemper (Initiatorin des Schulwaldprojektes) in den ca. 4,5 ha großen Schulwald in Niederschlottwitz. 

Der Schulwald befindet sich im FFH-Gebiet 043E Müglitztal und bietet somit Raum für vielerlei praktische Tätigkeiten im Rahmen des Naturschutzes. Entlang des Doktorgrabens befindet sich einer der 3 im Schulwald befindlichen Lebensraumtypen (LRT): der Schlucht- und Hangmischwald (LRT 9180). In ihm sollen einige Flächen unter fachkundiger Anleitung von Herrn Karl-Heinz Rehn, Forstwirt a. D. und Naturschutzexperte, auf ihre Vegetation hin untersucht werden. Die Schüler werden unter anderem Pflanzen für ein Herbarium sammeln und bestimmen. Dazu wurde bereits im Vorfeld der Exkursion im Unterricht von den Schülern eine große Pflanzenpresse gebaut. Ein Herbarium, das auch nachfolgenden Klassen als Anschauungsmaterial dienen kann, ist das erklärte Ziel und wird in den nachfolgenden Unterrichtsstunden fertiggestellt werden.

Die Schüler lernen zudem, wie praktischer Naturschutz aussehen kann und welchen Beitrag die Besucherlenkung beim Thema im Naturschutz leistet. Sind die Wege frei, gut benutzbar und eventuell auch markiert, müssen die Waldbesucher sich keine Trampelpfade neben den eigentlichen Wegen suchen und zerstören somit keine (möglicherweise seltenen) Pflanzen oder Lebensräume von Tieren. Zu diesem Zweck legen die Schüler einen Weg innerhalb des Schulwaldes frei, der über die letzten Jahre hauptsächlich mit Birkennaturverjüngung (Betula spec.), Himbeeren (Rubus idaeus) und Brombeeren (Rubus fructicosus) zugewachsen ist. Entlang des Weges gibt es außerdem noch die Möglichkeit, mit dem Bau von Trockensteinmauern und Totholzhaufen Lebensräume für Eidechsen, Insekten und Vögel zu schaffen und somit die Biodiversität zu fördern.

Exkursion Naturschutz

Naturschutzprojekt Biotopentwicklung Waldinnenrand

Am von LGKS

Nachdem das Landgut Kemper & Schlomski (LGKS) mit der Pflanzaktion zur Wiederansiedlung der Weißtanne erfolgreich in dieses Jahr gestartet ist, geht das Naturschutzprojekt Biotop Waldinnenrand in die Realisierung. Entlang des Försterwegs entsteht abschnittsweise ein Biotop Waldinnenrand.

Im ersten Planungsabschnitt wird auf einer Länge von knapp 600 m und einer Tiefe von mindestens 5 m beidseits des Hauptwirtschaftsweges der Waldinnenrand zum Biotop entwickelt. Ziel ist es dabei, die Biodiversität zu fördern und ein arten- und strukturreiches Element zu schaffen, das Habitate für eine Vielzahl von Vögeln, Insekten und Säugetieren bietet und einen linearen Biotopverbund schafft. Natürliche Gegebenheiten wie seltene Laubbaumarten, Biotopbäume, stehendes oder liegendes Totholz, Freiflächen oder Buchten im Bestand werden sinnvoll in die Gestaltung einbezogen, um eine größere Strukturvielfalt zu gewährleisten, was wiederum eine Lebensraumbereicherung bedeutet. Aus diesem Grund werden spätere Eingriffe abschnittsweise durchgeführt, um außerdem durch unterschiedliche Entwicklungsstadien mehr Vielfalt zu erhalten. Zusätzlich sollen überdachte Polter attraktiven Wohnraum für Insekten bereitstellen, sonnenexponierte Natursteinwände und Reisighaufen Reptilien und Vögeln Unterschlupf gewähren. Verschiedene fruchttragende Baum- und Straucharten wie zum Beispiel Eberesche, Holunder, Weißdorn oder Schlehe werden durch die Zurückdrängung klassischer Baumarten eines Schlusswaldes z. B. der Fichte gefördert, um das Äsungsangebot für Reh- und Schwarzwild zu erweitern und so das Wild von forstlich relevanteren Flächen und Pflanzen wie der Weißtanne abzulenken.

Auch waldbaulich bietet die Gestaltung von Waldinnenrändern einige Vorteile. So werden unter anderem Lichtbaumarten gefördert, die sich in einem reinen Fichtenbestand, wie es ihn zum Teil auch am Försterweg gibt, nicht hätten etablieren können. Mit der Förderung dieser Baumarten und den Lichteinfall bis auf den Boden verbessern sich auch die Bodenverhältnisse durch eine begünstigte Humuszersetzung, sodass auch ohne menschliche Eingriffe eine größere Diversität in der blütenreichen Krautschicht zu erwarten ist. Nicht zu unterschätzen ist auch die Tatsache, dass sich in den Strukturen des Waldinnenrands sogenannte Nützlinge wie Schlupfwespe, Grünspecht oder verschiedene Fledermausarten ansiedeln, die als Nahrungsquelle gerne auf Forstschädlinge zurückgreifen und diesen somit Einhalt gebieten.

Um für die Ausgestaltung entsprechend Raum zu haben, werden in nächster Zeit zahlreiche Bäume aus dem Bestand entnommen. Gerade die Altbestände müssen zunächst stark aufgelichtet werden. Am letzten Wochenende nutzte die Freiwillige Feuerwehr Großröhrsdorf-Biensdorf die Gelegenheit und fällte bereits einige Fichten, deren Reisig zur Herstellung des traditionellen Maibaumes genutzt wird. Das Landgut Kemper & Schlomski agiert in diesem Jahr als Sponsor des Maibaumes in Liebstadt.

Maibaumschlagen am LGKS