Unsere Pferde werden liebevoll betreut und tiergerecht ausgebildet.

Unsere Pferde werden liebevoll betreut und tiergerecht ausgebildet.

Umweltbildung

Mit vielfältigen Naturschutzprojekten leisten wir einen wertvollen Beitrag der Kinder- und Jugendbildung in der Region.

Zu unseren Naturschutzflächen gehören Streuobstwiesen mit alten Obstsorten, Waldhabitate, Naturschutzteiche sowie artenreiches Grünland.

Zu unseren Naturschutzflächen gehören Streuobstwiesen mit alten Obstsorten, Waldhabitate, Naturschutzteiche sowie artenreiches Grünland.

Aktuelles…

Streuobstpflege am LGKS

Am von LGKS

Bevor die Natur erwacht und die Bäume beginnen ihre Knospen zu öffnen, war es höchste Zeit den Obstbäumen am Landgut Kemper & Schlomski einen passenden Erziehungsschnitt zu geben. Dieser ist nötig, damit die Bäume Früchte statt Holzmasse bilden. Anders als bei Waldbäumen ist dazu ein regelmäßiger Eingriff in das Wuchsverhalten notwendig. Wird ein Obstbaum korrekt verschnitten, ist nach etwa fünf Jahren die erste Ernte zu erwarten.

Anna-Karina verschneidet unter Anleitung von Herrn Albani ObstbäumeBei schönsten Frühlingswetter bekamen wir professionelle Unterstützung durch Herrn Albani, der über 100 der LGKS Obstbäume in Form schnitt. Vor allem die dicht gewachsenen Pflaumenbäume benötigten Aufmerksamkeit. Bilden Obstgehölze zu viele vertikale (vegetative) Triebe, beschatten diese die fruchttragenden Äste und schmälern die Ernte oder verhindern diese sogar. Nur an den horizontal wachsenden Ästen mit Kurztrieben und rundlichen Knospen trägt der Obstbaum Früchte, welche zum Reifen reichlich Licht benötigen. Eine gut „durchlüftete“ Krone hält keine Feuchtigkeit und bildet damit ein ungünstiges Klima für Pilze.

Bärbel Kemper entfernt Misteln aus einem alten ApfelbaumNicht in jedem Fall entwickelten sich die Bäume im letzten Jahr wie geplant. Ein rigoroser Rückschnitt kann helfen, um den Baum zur Bildung neuer Zweige anzuregen, aus denen dann die gewünschten fruchttragenden Äste entwickelt werden. Jeder Baum ist vor dem Schnitt individuell zu betrachten und das Vorausdenken über längere Zeiträume ist für jeden Baumpfleger eine Herausforderung.

Neben dem Rückschnitt wurden aus den alten Apfelbäumen Misteln entfernt. Der Schmarotzer schädigt junge vitale Bäume erst, wenn er in größeren Mengen auftritt, Bäume in der Alterungsphase haben jedoch Schwierigkeiten ihre Lebensvorgänge aufrecht zu halten. Sie bilden nur noch wenige Triebe und auch die Fruchtproduktion lässt langsam nach. Misteln als Wasser- und Lichtkonkurrent bedeuten eine zusätzliche Belastung, die durch entsprechende Pflege vermieden werden kann. Besonders alte Bäume mit ihren Höhlen und der blättrigen Borke sind Lebensräume, die es zu erhalten gilt.

Zu viert ging die Arbeit an diesem Tag leichter von der Hand. Sowohl Bärbel Kemper und Tochter Anna-Karina, als auch FÖJlerin Sophie packten tatkräftig mit an. Bald verwandeln sich die Obstwiesen in ein Blütenmeer und vielleicht trägt der ein oder andere junge Baum in diesem Sommer bereits Früchte.

Artenschutz – Eine Gemeinschaftsaufgabe

Am von LGKS

Am 3. März ist der Tag des Artenschutzes – ein guter Zeitpunkt um zu überlegen, was wir für schutzbedürftige Tier- und Pflanzenarten tun können.
Seit nunmehr zehn Jahren bemüht sich das Landgut Kemper & Schlomski um eine ökologische Bewirtschaftung seiner forstwirtschaftlichen Flächen, von denen große Teile zum FFH-Gebiet Müglitztal gehören. Diverse Lebensraumtypen - vom Schlucht- und Hangmischwald bis zum Silikatfelsen mit Felsspaltenvegetation - bereichern dieses Gebiet und sind Habitate für seltene und schutzbedürftige Arten. Zu den Bewohnern zählen zum Beispiel die beiden Fledermausarten Großes Mausohr (Myotis myotis) und die Kleine Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros). Noch befinden sich die nützlichen Jäger in ihren Winterquartieren. Doch sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen locken, beziehen die geschickten Flieger ihre Sommerhöhlen im Wald. Höhlenbäume jedoch sind selten in unserer Landschaft. Sie entstehen, wenn Bäume noch während der Alterungs- und Zerfallsphase im Wald belassen werden. Im Wirtschaftswald wird der Baum aber genutzt, bevor die Absterbeprozesse einsetzten und so das Holz entwertet wird. Nun kann man zwar, wie es im LGKS Wald geschieht, sogenannte Habitatbäume im Bestand belassen, doch bis die Höhlungen im Stamm entstehen, vergeht mitunter ein Menschenleben. Was ist also zu tun um diese Zeit zu überbrücken? Im Rahmen der 48h-Aktion im Schulwald sind 20 Fledermauskästen entstanden, die nun als Ersatzquartier dienen. Diese wurden in den letzten Tagen kontrolliert, damit sie im Frühjahr bezugsfertig sind.
Auch andere Tierarten profitieren von Quartieren aus Naturmaterial. So entstanden über die Jahre Stein- und Totholzhaufen für Insekten, Reptilien, Vögel und Kleinsäuger sowie kleine und große Insektenhotels für solitär lebende Bienen und Wespen.Aber man muss kein Waldbesitzer sein, um erfolgreich Artenschutz zu betreiben. Gerade Städte sind ein idealer Rückzugsraum für Arten, welche in der zumeist intensiv bewirtschaften Wald- und Feldflur keine Bleibe finden. Kleine Insektenhotels haben an jedem Fenster oder Balkon Platz. Gartenbesitzer können sogar noch kreativer werden und Wohnraum für Nützlinge wie Erdhummeln, Ohrwürmer und Florfliegen schaffen. Manchmal braucht es nicht mehr, als ein paar „Schmutzecken“ auf dem Grundstück nicht zu beräumen. Unter Reisig, Steinhaufen und Holzstapeln fühlt sich zum Beispiel das Mauswiesel wohl. Der flinke Räuber hält die Mäusepopulation in Schach, wenn man ihm einige Verstecke lässt.

Naturschutz muss nicht teuer sein! Jeder kann einen kleinen Beitrag leisten um unsere Umwelt etwas grüner zu gestalten. Der Tag des Artenschutzes ist hierfür ein guter Anstoß.

Fledermauskästen im Schulwald des LGKS

Streuobstbiotop prämiert

Am von LGKS

Am Sonntag, den 14. September 2014, fand das diesjährige Streuobstwiesenfest des Landschaftspflegeverbands Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e.V. in Dippoldiswalde statt. Wie auch im Vorjahr waren zahlreiche Aussteller wie die Grüne Liga und der Nationalpark Sächsische Schweiz der Einladung gefolgt und präsentierten ihr Fachwissen auf dem Lindenhof in Dippoldiswalde-Ulbersdorf.

Höhepunkt des Festes war die Prämierung der wertvollsten Streuobstwiesen des Landkreises, die im Rahmen des Wettbewerbs „Obstwiesen-Schätze“ gesucht worden waren. Das Landgut Kemper & Schlomski (LGKS) hatte sich mit seiner Kirsch-Streuobstwiese der Sorte Querfurter Königskirsche, die bereits in den 1940er-Jahren angelegt worden war, beworben und konnte den dritten Platz ergattern. Viele Punkte brachten dabei sowohl das hohe Alter als auch der gute Erhaltungszustand der Bäume und der Artenreichtum der Bodenvegetation und Makrofauna (Insekten, Spinnen, etc.). Die aus diesen Kirschen hergestellte Marmelade und der Kirschbrand können unter Feines vom Landgut käuflich erworben werden. Probieren lohnt sich!

Neben dieser knapp 70 Jahre alten und nun auch prämierten Streuobstwiese hat sich das LGKS auf weiteren Flächen der Erhaltung alter und inzwischen seltener Obstbaumarten gewidmet. In den letzten Jahren wurden rund um das Landgut schon über 100 junge Obstbäume verschiedener Arten und Sorten gepflanzt, von denen in diesem Jahr die ersten bereits viele leckere Früchte trugen. Vielleicht ist diese neu angelegte Streuobstwiese ein guter Kandidat für den kommenden Streuobstwiesen-Wettbewerb im nächsten Jahr.

Auszeichnung im Streuobstwiesenwettbewerb 2014

Pflege der Naturschutzteiche am Landgut

Am von LGKS

Die Naturschutzteiche am Landgut Kemper & Schlomski bieten als Feuchtbiotope Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten. So brütet im Schilf beispielsweise seit mehreren Jahren jeden Frühling ein Teichrallenpaar und zieht seine Jungtiere auf.

Markanter Teil der Unterwasserflora sind Pflanzen der Gattung Wasserpest, die zur Familie der Froschbissgewächse gehören und gezielt hier ausgesetzt wurden. Diese Pflanzen verhindern die übermäßige Algenbildung, die  dem Wasser Sauerstoff entzieht und dadurch die Überlebenschancen vieler Tierarten verschlechtert. Die Wasserpest weist eine vergleichsweise hohe Sauerstoffproduktion auf und kann ein Gewässer deutlich beleben. Die dichten Unterwasserwälder bieten zudem Fischen und Wassertieren wie dem am Landgutteich heimischen Teichmolch Unterschlupf und Eiablageplätze.

Bevor die Pflanzen naturgemäß im Herbst absterben, werden sie zum Teil aus dem Teich entfernt, um einem mit diesem Prozess einhergehenden Abfall der Sauerstoffkonzentration im Wasser vorzubeugen.Abfischen der Wasserpest im Naturschutzteich am LGKS

Wer ist die Schönste im ganzen (Grün)land?

Am von LGKS

Die Wiesen stehen in vollem Grün, die Temperaturen sind sommerlich warm und der nächste Regen noch nicht in Sicht – ideale Bedingungen für die erste Mahd in diesem Jahr. Doch die Freude der Landwirte ist nicht ungetrübt: Jedes Jahr werden beim Mähen der Grünflächen zahlreiche Rehkitze verletzt oder getötet. Wie Wildscheuchen da verhindern können, lesen Sie hier.

Wildschutz

2. Naturkundliche Wanderung „Naturschutz und Artenvielfalt im Wald“

Am von LGKS

Am 05. Juni 2014, dem Welttag der Umwelt, fand die 2. geführte naturkundliche Wanderung zum Thema „Naturschutz und Artenvielfalt im Wald“ an den Müglitztalhängen rund um Schlottwitz statt. Bei weitaus angenehmeren Temperaturen als bei der 1. Wanderung am 22. Mai 2014 kämpfte sich eine kleine hoch motivierte Gruppe, bestehend aus 7 Zwei- und 2 Vierbeinern, die Hänge zur 1000-jährigen Eibe hinauf. Herr Rehn, Forstwirt a.D., informierte fachkundig über die Möglichkeiten und Gründe des Eibenschutzes.

Den Artikel finden Sie hier.

Naturkundliche Wanderung

Ein neues Heim für Fledermäuse im Schulwald

Am von LGKS

Am 25. Mai wurden die ersten im Rahmen der 48h-Aktion mit der Jugendfeuerwehr Großröhrsdorf-Biensdorf entstandenen Fledermauskästen im Schulwaldareal angebracht. Damit die künstlichen Quartiere von den Tieren später gut angenommen werden ist es wichtig, die Kästen in einer Höhe von 3 bis 5 Metern über dem Boden und in kleinen Gruppen von 5 bis 7 Stück innerhalb einer Baumgruppe anzubringen. Der ideale Platz darf keiner starken Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein und sollte einen freien Anflug ermöglichen.

Neben dem Anbringen der Fledermauskästen konnte Forstwissenschaftlerin Birte Peisker auch zahlreiche interessierte Fragen rund um den Schulwald beantworten, da der sonnige Sonntag viele Wanderer in den Wald lockte.

Anbringung Fledermauskästen

1. Naturkundliche Wanderung „Naturschutz und Artenvielfalt im Wald“

Am von LGKS

Am 22. Mai, dem Internationalen Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt, fand die erste der beiden geführten naturkundlichen Wanderungen des Landgut Kemper & Schlomski statt. Trotz der großen Hitze fand sich eine hochmotivierte kleine Gruppe Wanderer ein. Unser Weg führte uns vom Wanderparkplatz Mittelschlottwitz zur 1000-jährigen Eibe, von dort weiter zum Silvoretum, dem Herzstück des Schulwaldes des LGKS, und anschließend über den Panoramaweg zurück ins Tal. Auf der Strecke konnten die Wanderer Naturschutz hautnah erleben, vom Verbissschutz junger Eibenpflanzen, über das Anbringen von Insektenhotels im und um das Silvoretum bis zum Aufhängen von Fledermauskästen.


Wer sich für den Naturschutz interessiert oder sich einfach gerne in der Natur aufhält und wandert, ist herzlich eingeladen am 5. Juni, dem Welttag der Umwelt, zur nächsten naturkundlichen Wanderung zum Thema „Naturschutz und Artenvielfalt im Wald“ teilzunehmen. Treffpunkt ist wieder um 17 Uhr die Bahnstation in Niederschlottwitz.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Naturkundliche Wanderung

Naturschutz-Exkursion in den Schulwald des LGKS

Am von LGKS

Am Dienstag, den 20. Mai, fand die diesjährige Frühjahrs-Exkursion zum Thema „Naturschutz“ im Schulwald des LGKS statt. Teilnehmer waren die Schülerinnen und Schüler des Neigungskurses Schulwald der Goethe-Oberschule in Pirna sowie Pia, die ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) am Landgut absolviert.

Den Artikel zur Frühjahrs-Exkursion finden Sie hier.

Bärbel Kemper und Karl-Heinz Rehn im Schulwald

Naturkundliche Wanderung an den Müglitztalhängen

Am von LGKS

Start: 22. Mai und 5. Juni 2014 jeweils um 17.00 Uhr
Treffpunkt: S-Bahnstation Niederschlottwitz


Am 22. Mai, dem Internationalen Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt, und am 5. Juni, dem Welttag der Umwelt, bietet das Landgut Kemper & Schlomski (LGKS) eine zweistündige geführte naturkundliche Wanderung zum Thema „Naturschutz und Artenvielfalt im Wald“ an.

Vom Treffpunkt in Niederschlottwitz aus wandern wir in die Müglitztalhänge rund um den Doktorgraben und erkunden den Wald unter den Aspekten Naturschutz und Artenvielfalt. Neben zahlreichen Informationen zu der Frage, wie im Wald Naturschutz betrieben wird, warten auf Sie auch viele praktische Tipps, wie Sie im eigenen Garten zum Naturschutz beitragen können.

Besonderes Augenmerk wird zudem auf künstliche Strukturelemente gelegt, wie sie auch bei der diesjährigen 48h-Aktion mit der Jugendfeuerwehr Großröhrsdorf-Biensdorf in Form von Insektenhotels, Fledermauskästen, Totholz- und Steinhaufen entstanden sind. Während der Wanderung erhalten Sie die Möglichkeit, ein paar dieser Bauwerke und ihre Funktionen kennenzulernen.

Eine Wanderung für jedermann. Fragen beantworten wir gerne.
Bärbel Kemper: Telefon: 035025 / 54592 oder E-Mail: info@lgks.eu

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Naturkundliche Wanderung