Unsere Pferde werden liebevoll betreut und tiergerecht ausgebildet.

Unsere Pferde werden liebevoll betreut und tiergerecht ausgebildet.

Umweltbildung

Mit vielfältigen Naturschutzprojekten leisten wir einen wertvollen Beitrag der Kinder- und Jugendbildung in der Region.

Zu unseren Naturschutzflächen gehören Streuobstwiesen mit alten Obstsorten, Waldhabitate, Naturschutzteiche sowie artenreiches Grünland.

Zu unseren Naturschutzflächen gehören Streuobstwiesen mit alten Obstsorten, Waldhabitate, Naturschutzteiche sowie artenreiches Grünland.

Aktuelles…

Bäume für die Zukunft

Am von LGKS

Es ist ein wahrhaft schöner Anblick, den die Kirsch-Streuobstwiese am Landgut Kemper & Schlomski am Sonntagabend bietet: 30 neu gepflanzte Obstbäume bereichern den wertvollen alten Bestand blühender Kirschbäume zwischen Großröhrsdorf und Seitenhain.  Auf diese Weise kommt neues Leben in ein strukturreiches Biotop, das nicht nur den Freunden bewährter alter Obstsorten zugute kommt, sondern auch Rückzugsraum für zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten bietet.

Bis alle Jungbäume an ihrem Platz stehen, ist viel zu tun. Dank einer Vielzahl helfender Hände und eines ansprechenden Rahmenprogramms wird der Aktionstag ein voller Erfolg.

Den vollständigen Artikel zur Pflanzaktion finden Sie hier.
Aktionstag Streuobstwiese

 

Streuobstwiesen - Aktionstag mit Baumpflanzung

Am von LGKS

Alle Interessierten lädt das LGKS in diesem Frühjahr und im Herbst zu Pflanzaktionen im Projekt „Allianz – Bäume für die Zukunft“ ein. In einer Auftaktveranstaltung werden wir gemeinsam 30 Obstbäume alter, bewährter Sorten anpflanzen. Unterstützt den Naturschutz in der Region, indem ihr mit uns ein wertvolles Streuobstbiotop verjüngt.
Initiiert von der Allianz Umweltstiftung sollen zukünftig weitere 60 Obstbäume den Lebensraum Streuobstwiese bereichern. Erweitert euer Wissen zur Baumpflanzung und Pflege, und findet Ideen für den Naturschutz im eigenen Garten.

Rahmenprogramm

• Vorführung: Pflanzschnitt / Obstbaumveredelung / Baumklettern

• Basteln für Kinder:Buttons selbst gestalten

• Verkostung und Verkauf: Spezialitätenbrennerei Prinz zur Lippe / Heide‘s Fruchtsäfte / regionale Imkereiprodukte

• Leckeres vom Grill, Kaffee und Kuchen

Wer? Willkommen ist Jedermann!
Wann? Sonntag, 24.04.2016 | 10:00 - 14:00 Uhr
Wo?
Landgut Kemper & Schlomski | Großröhrsdorfer Str. 3 | 01825 Liebstadt OT Großröhrsdorf

Aktionstag Baumpflanzung

Rückkehrer Kolkrabe – Der Tag des Artenschutzes

Am von LGKS

Kolkrabenpaar Am 3. März 1973 unterzeichneten die ersten fünf Staaten in Washington das Internationale Artenschutzabkommen (CITES). Seither erinnert der Tag des Artenschutzes jährlich am 3. März an die Unterzeichnung der Konvention. Zahlreiche Arten sind durch Handelsinteressen in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. 181 Staaten haben das Übereinkommen bisher anerkannt, das einen nachhaltigen, internationalen Handel mit Tieren und Pflanzen gewährleisten soll.
Nicht nur Großwild, wie der afrikanische Elefant oder das Nashorn, ist in seinem Bestand gefährdet. Ein Blick in die jüngere Geschichte zeigt, dass auch unsere heimische Tierwelt durch einseitige Interessen des Menschen gravierend verändert wurde.

Der Kolkrabe galt als Schädling der Landwirtschaft und wurde rücksichtslos verflogt. Bereits 1850 verschwanden die letzten Brutpaare aus Sachsen. Um 1940 waren die imposanten Vögel in weiten Teilen Mittel- und Westeuropas ausgerottet. Heute genießt der Kolkrabe ganzjährige Schonzeit und die Bestände unseres größten Singvogels haben sich weltweit erholt. Kolkraben in LärcheDer Rabe ist ein Singvogel? Mit 34 Ruftypen besitzen Kolkraben ein reiches Repertoire an Lautäußerungen. Am häufigsten hört man jedoch sein scharfes „Kraa“ und „Roak“, wenn die Paare im Februar mit der Brut beginnen. Erwachsene Tiere unterscheiden sich sowohl in ihrer Größe als auch durch ihr „rabenschwarzes“ und metallisch grün oder blauviolett schimmerndes Gefieder von den kleineren Krähen.


Der Mensch ist seit jeher von den intelligenten Vögeln fasziniert. Seit dem Alten Testament treten Raben in Sagen, Fabeln, Märchen und Gedichten auf. Seine häufige Anwesenheit in der kalten Jahreszeit machte ihn zu einem Boten des Winters und der Trauer. Sowohl im Märchen „Die sieben Raben“ der Brüder Grimm, als auch in der sorbischen Sage „Krabat“, werden Kinder in Raben verwandelt. Lustiger geht es bei Wilhelm Busch zu, der auf die Neugier und den Spieltrieb des Kolkraben anspielt. Für „Hans Huckebein“ den Unglücksraben nimmt die Geschichte jedoch keinen guten Ausgang.


Auch am Landgut verkünden die Rufe der Raben, dass der Frühling nicht mehr weit ist. Noch bis Ende April lassen sich Kolkraben vielerorts leicht beobachten. Also nichts wie raus!

Am 11. Januar ist der Tag des Apfels

Am von LGKS

Das finden Sie banal? Überhaupt nicht! Hier sind 10 Gründe warum:

- in Deutschland gibt es allein etwa 1.500 Sorten
- 17 kg Äpfel isst jeder Deutsche im Jahr
- alte Apfelsorten sind besonders vitaminreich und enthalten viele Gerbstoffe
- zwei Äpfel am Tag senken nachweislich den Cholesterinspiegel
- Äpfel von lokalen Anbietern schonen Ressourcen und den Geldbeutel
- im antiken Griechenland waren Äpfel ein Liebesbeweis und wichtiges Utensil für Heiratsanträge
- der Borsdorfer Apfel wurde 1170 von den Zisterziensern erwähnt und ist gilt damit als älteste Kulturapfelsorte
- an einem einzigen Apfelbaum finden sich bis zu 300 Tierarten
- das Holz von Malus domestica ist sehr dekorativ und zählt zu den Edelhölzern
- Schneewittchen und Frau Holle ohne Äpfel? Undenkbar!

Kaum ein Obst ist so vielfältig verwendbar wie der Apfel, da er als Sommer-, Herbst-, oder Winterapfel rund ums Jahr verfügbar ist. Sie mögen keinen Kuchen? Probieren sie einen Apfelwein oder frischen Most.
Gerade alte Sorten sind immer für eine Entdeckung gut. Beißt man sich am Roten Eisenapfel (1655 Belgien) die Zähne aus oder hat der Zwiebelborsdorfer (17. Jh. Leipzig) einen Beigeschmack? Wer es bunt mag kommt mit dem Schönen aus Bath (1864 Cirencester ) und dem Roten Herbstkalvill (16. Jh.) auf seine Kosten. Bei diesen Sorten färbt sich sogar das Fruchtfleisch rot.
Wählen Sie für ihre Obstbaumpflanzung eine alte Sorte und beeindrucken Sie ihre Gartennachbarn mit Namen wie Pfannkuchenapfel, Roter Hauptmann und dem Herrgottsapfel. Oder holen Sie sich mit Kronprinz Rudolf (1878 Steiermark) und Herzogin Olga (1860 Württemberg) ein Stück Geschichte in den Garten.

Alte Obstsorten sind ein optischer wie kulinarischer Schatz. Deshalb pflanzen, pflegen und erhalten wir am LGKS unsere Streuobstwiesen und geben das Wissen um ihre Bedeutung mit dem Ganztagsangebot „Lebensraum Streuobstwiese“ an die Jüngsten weiter. Als Partner des Allianz-Projekts "Bäume für die Zukunft" erweitern wir in diesem Jahr unsere Streuobstbiotope.

Reife Äpfel am LGKS

Küsse unter dem Mistelzweig

Am von LGKS

Junge Mistel in einem alten Apfelbaum am LGKSDas letzte Laub ist gefallen und dennoch sind nicht alle Bäume kahl. Wintergrüne Misteln hängen in den Zweigen, was vor allem im Großraum Dresden entlang des Elbtals häufig zu beobachten ist. So mancher schaut mit missmutigem Blick in die Baumkronen. Fluch oder Segen fragt man sich alljährlich, aber der Reihe nach: Im Volksmund wird die Mistel auch als Hexenbesen, Albranken, Vogelkraut oder Druidenfuß bezeichnet. Sie verleiht dem Zaubertrank des wohl berühmtesten Druiden, Miraculix, aus den Asterix-Comics, besondere Kräfte. Auch wenn hier die Fantasie mit den Autoren durchging, die Mistel ist seit der Mythologie des Altertums bekannt. Druiden verehrten mistelbewachsene Eichen als heilig und schnitten die immergrünen Gewächse mit einer goldenen Sichel aus der Krone.

Die Weißbeerige Mistel (Viscum album) und ihre Unterarten sind von Südskandinavien bis Südeuropa an zahlreichen Laubholzarten zu finden. Der Gattungsname Viscum (lat. Leim), beschreibt die klebrigen Beeren sehr treffend. Die zähe Masse wird auch bei der Passage durch den Vogeldarm nicht vollständig verdaut und so bleiben die Samen nach dem Ausscheiden an Ästen haften.Mistel in einem alten Apfelbaum am LGKS Mit einem Senker dringt der Keimling bis zum Kambium des Wirtsbaumes vor und wird in den Folgejahren vom Holz des Baumes umwachsen. Damit ist die Verbindung zu den Wasserleitungsbahnen der Wirtspflanze gesichert. Photosynthese betreibt der Halbparasit selbst. Gestresste, weniger vitale Bäume (z. B. Stadtbäume) können sich schlechter gegen das Eindringen von Misteln wehren und ein massenhafter Befall kann die bereits geschwächten Bäume schädigen. Jedoch scheint es die Mistel nicht darauf anzulegen ihren Wirt umzubringen und sich damit selbst die Lebensgrundlage zu entziehen. So erreicht sie einen maximalen Durchmesser von 1,5 Metern, bevor sie für den Ast zu schwer wird. Vitale Bäume können sich mit einem moderaten Befall für lange Zeit arrangieren. Trockenheit, wärmere Winter und die häufiger in den Siedlungsbereichen überwinternden Vögel gelten als Ursache für die örtlich starke Ausbreitung. Für letztere sind die Früchte ein wichtiger Bestandteil der Winternahrung und die einzige Verbreitungsmöglichkeit der Mistel. Misteldrossel, Mönchsgrasmücke, Wacholderdrossel und Seidenschwanz tragen die Früchte über kurze Distanzen zu einem neuen Wirtsbaum. Aber nimmt die Mistel tatsächlich überhand? Laut der Roten Liste Deutschland gilt die Mistel in Schleswig-Holstein als ausgestorben und in Sachsen steht sie auf der Vorwarnliste. Deutschlandweit ist sie aber nicht selten oder gefährdet. Etwas schwerer hat es die Tannen-Mistel (Viscum album subsp. abietis). Die Unterart ist auf die Weißtanne angewiesen, welche in Deutschland nach wie vor selten anzutreffen ist. In Sachsen ist die Tannenmistel vom Aussterben bedroht und in zwei weiteren Bundesländern gefährdet.

Ist es notwendig Misteln zu bekämpfen? Anja küsst Valerio unterm MistelzweigEin unschöner Begriff, wenn man bedenkt, dass die Mistel einst verehrt wurde. Möchte man den Baum (und die Gemüter seiner Mitbürger) schützen, ist eine begrenzte Nutzung der Mistel sinnvoll. Die Ernte ist aufwendig, weil die Misteln in den lichtdurchfluteten oberen Kronenabschnitten sitzen. Und es bleibt meist nicht bei einem einmaligen Schnitt. Macht man sich dennoch die Mühe sollte man das faszinierende Gehölz nicht unbeaufsichtigt unter dem Baum liegen lassen. Zu schnell werden die Zweige von Passanten „weggefunden“. Ein klares Zeichen, dass die Mistel die Menschen immer noch fasziniert. Gerade in der Weihnachtszeit ist ein Mistelzweig im Haus ein schöner Anblick. In England küsst man sich nach altem Brauch, wenn man einander unter einem aufgehangenen Mistelzweig begegnet. Alte knorrig verwachsene Obstbäume im ländlichen Raum sind ein beliebter Aufenthaltsort für Vögel und so finden sich in ihnen meist Misteln in großer Zahl. Auch am LGKS grünen Misteln in den Kronen alter Apfelbäume und werden als Weihnachtsdekoration genutzt. Das freut Mensch und Baum.

 

 

Bildung für nachhaltige Entwicklung – Dialogreihe zur deutschen Nachhaltigkeitsstrategie 2016

Am von LGKS

Baerbel Kemper - Workshop zur deutschen Nachhaltigkeitsstrategie 2016Seit Ende Oktober lädt die Bundesregierung in verschiedenen Städten zum bundesweiten Dialog zur Weiterentwicklung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie ein. Diese steht ganz im Zeichen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, die die Vereinten Nationen Ende September 2015 in New York verabschiedet haben. Zentrale Fragen von Podiumsdiskussionen und Workshops sind darum, in welcher Form die neuen globalen Nachhaltigkeitsziele auf nationaler Ebene umgesetzt werden können und was in Deutschland geschehen muss, um eine nachhaltige Entwicklung weiter voranzubringen.

Nach der Auftaktkonferenz im Oktober in Berlin fand am 25.11.2015 in Dresden die erste regionale Dialogkonferenz statt. Mehr als 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, und Brandenburg meldeten sich zu Wort. In der Diskussion wurden vor allem die verschiedenen Facetten von Nachhaltigkeit, die Vorbildwirkung Deutschlands und der Bundesregierung sowie die Bürgerbeteiligung thematisiert.

Die Sächsische Staatsregierung definiert Nachhaltigkeit als einen gesamtgesellschaftlichen Prozess. Wichtige Grundlage dafür ist die Bildung. Sie befähigt die Menschen, Prozesse in der Gesellschaft zu verstehen oder zu hinterfragen. Sie ermöglicht und motiviert Menschen, sich für die nachhaltige Entwicklung einzusetzen.

Mit zahlreichen Umweltbildungsangeboten im Schulwald sowie dem Ganztagsangebot „Lebensraum Streuobstwiese“ leistet das Landgut Kemper & Schlomski (LGKS) schon seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zur Kinder- und Jugendbildung in der Region. Im Rahmen des Workshops „Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie präventive Armutsvermeidung“ setzt sich Projektinitiatorin Bärbel Kemper dafür ein, die Umweltbildung stärker zu fördern und altersgerechte Angebote für junge Menschen aller Schulformen und Bildungsschichten zugänglich zu machen. Die eigene Erfahrung zeigt, in welch hohem Maß sich die aktive Beteiligung an Naturschutzprojekten auch Jahre später auf das Denken und Handeln der Jugendlichen auswirkt. Der Nachhaltigkeitsgedanke wird von ihnen praktisch gelebt und auch an Familien und Freunde weitergegeben.

Im Dialog mit Dipl.-Ing. Peter Daetz, Kuratoriumsvorsitzender der Daetz-Stiftung, erläuert Bärbel Kemper die Notwendigkeit, Umweltbildungsprojekte verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, um Bildungsträger für die Wichtigkeit und Tragweite einer nachhaltigen Entwicklung zu sensibilisieren. Bei der praktischen Umsetzung spielt natürlich auch die Finanzierung eine Rolle. Hier setzte Bärbel Kemper den Impuls, eine finanzielle Würdigung von Umweltbildungsmaßnahmen auf die CO2-Äquivalente von Unternehmen anzurechnen. Ein entsprechender Prüfantrag an die Bundesregierung ist nur ein Ergebnis der konstruktiven Diskussion.

Baerbel Kemper im Gespraech mit Peter Daetz

 

Kirschen, Pflaumen und Birnen für Goldmarie – Pflanzaktion 2015

Am von LGKS

Unsere Junghengste staunten nicht schlecht, als am letzten Donnerstag eine laute Kinderschar an ihrer Koppel vorbei zog. Die Grundschüler des Ganztagsangebots „Lebensraum Streuostwiese“ sind mit ihren Eltern zum Landgut gekommen um gemeinsam mit den LGKS-Mitarbeitern und Katrin Müller vom Landschaftspflegeverband Obstbäume zu pflanzen. Was die Kinder an diesen Nachmittag erlebten und wer Goldmarie ist, erfahren Sie hier.

GTA Schüler bepflanze die alte Obstbaumreihe

Ganztagsangebot „Lebensraum Streuobstwiese“ gestartet

Am von LGKS

Die Streuobstwiese steckt voller Leben. Vögel, Insekten, große und kleine Säugetiere tummeln sich hier und die unterschiedlichsten Kräuter und Wiesenblumen. Das Landgut setzt sich seit Jahren für den Erhalt dieses wertvollen Ökosystems ein, das uns Menschen genussvoll einschließt. In Kooperation mit der Benjamin-Geißler-Grundschule in Liebstadt wurde für das Schuljahr 2015/16 das Ganztagsangebot (GTA) „Lebensraum Streuobstwiese“ ins Leben gerufen.
Gemeinsam lernen die Viertklässler die Streuobstwiese als komplexes Ökosystem mit seinen Bewohnern kennen. Die Kinder entdecken während der Exkursionen am Landgut das Leben in der Wiese, beobachten Tiere, sammeln und pressen Blumen. Besonders groß ist die Vorfreude auf die Pflanzaktion „3 Äpfel für Goldmarie“ des Landschaftspflegeverbandes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Sechs Streuobstbäume alter bewährter Sorten pflanzen und pflegen die Kinder, wissend, dass sie damit einen besonderen Beitrag für den Naturschutz leisten. In der Schule wird mit den leckeren Produkten der Obstwiese gekocht, gebacken und Handarbeiten gefertigt.
Das GTA „Streuobstwiese“ vermittelt neben ökologischen Zusammenhängen Kenntnisse zum Natur- und Artenschutz, sowie handwerkliche Fertigkeiten. Streuobstwiesen sind ein wertvolles Kleinod in unserer Kulturlandschaft. Gelingt es uns, die Obstwiesenbesitzer von morgen zu begeistern und diese Erkenntnis zu vermitteln, sichern wir den Erhalt von Streuobstwiesen über Generationen hinweg.

Die Teilnehmer des GTA Streuobstwiese

Streuobstwiesen-Wettbewerb 2015 – Wir sind prämiert!

Am von LGKS

Jährlich im Spätsommer, wenn die letzten Äpfel reifen, findet in Dippoldiswalde-Ulbersdorf das Streuobstwiesenfest des Landschaftspflegeverbands Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e.V. statt. Zahlreiche Aussteller zu naturschutzfachlichen Themen lockten am 27. September eine große Besucherschar auf den Hof des Landschaftspflegeverbands.
Auch in diesem Jahr freuen wir uns über eine Prämierung beim ausgelobten Streuobstwiesen-Wettbewerb, diesmal für die jungen Streuobstbestände am Landgut. Das sagt die Jury zu unserem Streuobstbiotop:

„Rund um ihren historischen Dreiseithof erhält und entwickelt Familie Kemper und Schlomski ein mehr als 2 ha großes Mosaik aus alten Streuobstbeständen und zahlreichen neu angelegten Biotopen ... insgesamt finden sich in Alt- und Neubeständen zusammen über 40 Arten in der Krautschicht! Die gestaffelte Mahd des Frischfutters für die Pferde macht einige artenreiche Wiesen als Lebensraum für Tagfalter, Heuschrecken und zahlreiche andere Kleinlebewesen besonders wertvoll ... mit Holzansammlungen, Steinhaufen, Nistkästen und Insektenhotels wurden zahlreiche Ersatzlebensräume für eine Vielzahl von Tierarten geschaffen. Die Anlage der neuen Pflaumenwiese, der Apfelallee und weiterer Obstwiesen erfolgte vorbildlich mit sehr gut gepflegter, gemulchter Baumscheibe, Verbissschutz und Baumpfahl ... Wir danken Familie Kemper und Schlomski und den FÖJ-lern Anna Kluge und Sophie Richter, herzlich für die engagierte Neugestaltung eines Biotopverbundes aus Streuobstwiesen, Alleen und Kleingewässern und ihren aktiven Beitrag zur biologischen Vielfalt der Kulturlandschaft im sächsischen Hügelland!“
Die glücklichen Gewinner des Streuobstwiesen-Wettbewerbs 2015

Entdeckungen im Eibenreich - Die Naturkundliche Wanderung 2015

Am von LGKS

Die Eibe, eine der ältesten Baumarten dieser Erde bildete den Schwerpunkt der diesjährigen Naturkundlichen Wanderung. Sie wächst langsam, harrt geduldig im Schatten von Konkurrenten aus und überdauert hunderte von Jahren an einem Standort. Grund genug, die sagenumwobenen aber nur noch selten gesehenen Bäume näher zu betrachten. Was die Natur am Lederberg noch zu bieten hat, lesen Sie im Artikel zur Wanderung.

Die Wandergruppe an der Schlottwitzer Eibe