Unsere Pferde werden liebevoll betreut und tiergerecht ausgebildet.

Unsere Pferde werden liebevoll betreut und tiergerecht ausgebildet.

Umweltbildung

Mit vielfältigen Naturschutzprojekten leisten wir einen wertvollen Beitrag der Kinder- und Jugendbildung in der Region.

Zu unseren Naturschutzflächen gehören Streuobstwiesen mit alten Obstsorten, Waldhabitate, Naturschutzteiche sowie artenreiches Grünland.

Zu unseren Naturschutzflächen gehören Streuobstwiesen mit alten Obstsorten, Waldhabitate, Naturschutzteiche sowie artenreiches Grünland.

Aktuelles…

Fuchs hautnah - Wildtiere zum Anfassen

Am von LGKS

Naturschutz ist eine Gesellschaftsaufgabe zu der jeder etwas beitragen kann. Deshalb freut es uns besonders, wenn Naturfreunde die Umweltbildungsarbeit am LGKS unterstützen. Am Pfingstwochenende übergab Jäger Heinrich Kornexl vier Bälge an Betriebsleiterin Bärbel Kemper. Die Felle von Fuchs, Iltis, Baum- und Steinmarder dürfen zukünftig von den Teilnehmern der Umweltbildungsveranstaltungen am LGKS durchflauscht werden. Die Nutzung des Tastsinnes unterstützt Lernleistungen immens, und das nicht nur bei Kindern. Auch Erwachsene haben ein ausgeprägtes Bedürfnis, ihre Umwelt über haptische Eindrücke zu erfahren.

Fuchs und Marder gehören zum so genannten Raubwild, zu dessen Beute auch bodenbrütende Vögel sowie junge Feldhasen gehören. Viele Bodenbrüter sind heute als „stark gefährdet“ oder „vom Aussterben bedroht“ eingestuft, weil ihre Lebensräume verloren gehen, z.B. durch Entwässerung und Wiesenumbruch. Die Strukturvielfalt  der Landschaft kommt zunehmend abhanden. Immer mehr Kleinstrukturen wie Hecken und Blühstreifen verschwinden zugunsten von wirtschaftlich rentableren Großflächen. Zusätzlich erschweren die maschinelle Bearbeitung, der Pestizideinsatz und die intensive, jahreszeitlich frühe Nutzung der Flächen die Bedingungen für die Lebensraumspezialisten.

Füchse und Marder sind besser an die Veränderung der Lebensräume angepasst und gelten zum Teil als Kulturfolger. Damit sind sie im Vergleich zu ihren Beutetieren im Vorteil. Deshalb ist die Prädatorenbejagung ein Baustein um die Bedingungen für Bodenbrüter zu verbessern. Aber nur, wenn Landbesitzer, Kommunen und Jagdgenossenschaften an einem Strang ziehen und sich um eine Verbesserung der Lebensräume für Wildtiere bemühen, kann die Artenvielfalt in unserer Kulturlandschaft erhalten werden. Die positiven Effekte der Biotopverbesserung auf die heimische Tier- und Pflanzenwelt lassen sich am Landgut beobachten und bestärken uns, weitere Naturschutzprojekte voran zutreiben.

Dank der großzügigen Spende von Heinrich Kornexl können wir unsere Veranstaltungen unter dem Motto „Lernen mit allen Sinnen“ nun noch eindrücklicher und lebendiger gestalten.

Bärbel Kemper mit Heinrich Kornexl

Exkursion Lebensraum Wasser - Frühling am Teich

Am von LGKS

Der April zeigt sich launenhaft aber die Natur lässt sich von den Wetterumschwüngen nicht beeindrucken. Im Frühjahr gibt es in und an den Naturschutzteichen viel zu entdecken. Die vierten Klassen der Benjamin-Geißler-Grundschule in Liebstadt haben ihr Wissen zur Tier- und Pflanzenwelt im Teich bei einer Exkursion vertieft. Den Artikel zur Veranstaltung lesen Sie hier.

Exkursion Lebensraum Wasser

 

Frühlingsspaziergang zu den Eiben

Am von LGKS

Der Tag des Baumes („Arbor day“), der jährlich am 25. April begangen wird, geht auf das Jahr 1872 und den Journalisten Julius Sterling Morton zurück. „Andere Festtage dienen der Erinnerung, der Tag des Baumes weist in die Zukunft!”, meinte Julius Sterling Morton.
Kein Baum verkörpert Vergangenheit und Zukunft wie die Gemeine Eibe (Taxus baccata), die 1994 zum Baum des Jahres gekört wurde. Unser Leben erscheint sehr flüchtig gegen das mancher Methusalem-Eiben, die mehr als 2000 Jahre überdauern.
Eine alte Eibe steht neben zahlreichen jüngeren Exemplaren im Müglitztalhang bei Schlottwitz, in einem der größten Eibenbestände Sachsens. Den faszinierenden Bäumen und der einzigartigen Vegetation des FFH-Gebiets Müglitztal und seinen tierischen Bewohnern widmet das Landgut im kommenden Monat eine geführte Wanderung. Während unseres Frühlingsspazierganges stellt Ihnen Forstwissenschaftlerin Kerstin Heyne die Eibe von der Nadel bis zur Wurzel vor und auch die Mythen, die sich um die Baumart ranken. Naturschutzexperte Karl-Heinz Rehn kennt die Vegetation vor Ort wie kein Zweiter und freut sich auf interessierte Gäste. Tolle Ausblicke gibt es inklusive.

Wann: 22. Mai 2016, 10 Uhr, Dauer ca. 2,5 h
Was: Auf ca. 3 km steigen wir auf und ab. Festes Schuhwerk ist von Nöten, Wanderstöcke sind hilfreich.
Wo: Wanderparkplatz Schlottwitz, gegenüber dem Sportplatz; Müglitztalstr. 27, 01768 Glashütte, OT Schlottwitz
Wer: Jeder ist willkommen. Um Voranmeldung wird gebeten unter 015223437275

Mythische Schlottwitzer Eiben

Streuobstkids beim Liebstädter Schuljubiläum

Am von LGKS

Seit 40 Jahren gibt es sie nun schon, die Liebstädter Schule „Benjamin-Geißler“ im malerischen Seidewitztal. Ein Grund zum Feiern, nicht nur für Schüler und Lehrer! Mit dabei sind natürlich auch die „Streuobstkids“, die seit Schujahresbeginn am vom LGKS initiierten und betreuten Ganztagsangebot „Lebensraum Streuobstwiese“ teilnehmen.

Was unsere Gäste beim Schuljubiläum alles erwartete, lesen Sie hier.

Schuljubilaeum in Liebstadt

Besucht uns beim Grundschulfest in Liebstadt

Am von LGKS

In diesem Jahr feiert die Benjamin-Geißler-Grundschule in Liebstadt ihr 40jähriges Bestehen mit tollen Mitmach-Aktionen.
Das LGKS mit dem Bildungsangebot Lebensraum Streuobstwiese dabei. Macht mit beim Streuobst-Quiz, das im Rahmen unseres Ganztagsangebots entstanden ist. Es gibt tolle Preise zu gewinnen. Zusätzlich kann sich jeder große und kleine Besucher einen eigenen Ansteck-Button mit den Tieren der Streuobstwiese gestalten. Und wer dabei Hunger bekommt, probiert sich am besten durch die alten Apfelsorten, die zum Naschen bereit stehen. Kommt vorbei!

Wann? Freitag, 11.03.2016 | 14:00 - 17:30 Uhr
Wo? 
Benjamin-Geißler-Grundschule | Schulstraße 13 | 01825 Liebstadt

Deckblatt Streuobst Quiz

Der Dachs geht um

Am von LGKS

Ein wahres Prachtexemplar von einem Dachs übergab Tierpräparator Michael Roth im Januar an das Landgut Kemper & Schlomski. Das Exponat wird zukünftig die Umweltbildungsarbeit im Schulwald und auch im Bildungsangebot Lebensraum Streuobstwiese bereichern.
Meister Grimbart wurde im vergangenen Jahr von Betriebsinhaberin Bärbel Kemper am Straßenrand aufgefunden. Er war dem Verkehrstod zum Opfer gefallen. Mit viel Hingabe und Geschick besserte Herr Roth abgeriebenes Fell und verfärbte Stellen aus und verlieh dem Dachs ein rundum perfektes Aussehen. Zusätzlich fertigte er ein Präparat aus dem massigen Schädelknochens des Dachses an. Dieser weist eine anatomische Besonderheit auf, den sogenannten Scheitelkamm. An diesem Knochenaufsatz sind die starken Kaumuskeln des Dachses befestigt, die ihm eine enorme Beißkraft verleihen. Deshalb ist Vorsicht geboten, wenn man einen vermeintlich toten Dachs findet. Bevor ein tot aufgefundenes Tier mitgenommen und präpariert werden kann, ist die Zustimmung des Jagdausübungsberechtigten erforderlich. Für Arten, welche der Bundesartenschutzverordnung unterliegen (BArSchV) oder heimischen Vögeln (BNatSchG) ist eine Zustimmung der unteren Naturschutzbehörde einzuholen, um das Tier für Lehrzwecke verwenden zu können.
Wir danken Michael Roth für seine fantastische Arbeit und für seine Bereitschaft, unsere Veranstaltungen mit Tierpräparaten aus seiner Sammlung zu unterstützen.

Präparator Michael Roth mit Dachs