Auch auf der großen Kirsch-Streuobstwiese hat der Winter Einzug gehalten.

Die Streuobstwiesen am Landgut liegen unter einer Schneedecke.

Ein Rheinländer freut sich über den Schnee auf der Koppel.

Ein Rheinländer freut sich über den Schnee auf der Koppel.

Besonders die Pferde freuen sich über den Schnee.

Besonders die Pferde freuen sich über den Schnee.

Auch auf dem Landgut weihnachtet es sehr.

Auch auf dem Landgut weihnachtet es sehr.

Besonders die Pferde freuen sich über den Schnee.

Die Fjordpferde schauen in die winterliche Landschaft.

Aktuelles…

Streuobstwiesen - Aktionstag mit Baumpflanzung

Am von LGKS

Alle Interessierten lädt das LGKS in diesem Frühjahr und im Herbst zu Pflanzaktionen im Projekt „Allianz – Bäume für die Zukunft“ ein. In einer Auftaktveranstaltung werden wir gemeinsam 30 Obstbäume alter, bewährter Sorten anpflanzen. Unterstützt den Naturschutz in der Region, indem ihr mit uns ein wertvolles Streuobstbiotop verjüngt.
Initiiert von der Allianz Umweltstiftung sollen zukünftig weitere 60 Obstbäume den Lebensraum Streuobstwiese bereichern. Erweitert euer Wissen zur Baumpflanzung und Pflege, und findet Ideen für den Naturschutz im eigenen Garten.

Rahmenprogramm

• Vorführung: Pflanzschnitt / Obstbaumveredelung / Baumklettern

• Basteln für Kinder:Buttons selbst gestalten

• Verkostung und Verkauf: Spezialitätenbrennerei Prinz zur Lippe / Heide‘s Fruchtsäfte / regionale Imkereiprodukte

• Leckeres vom Grill, Kaffee und Kuchen

Wer? Willkommen ist Jedermann!
Wann? Sonntag, 24.04.2016 | 10:00 - 14:00 Uhr
Wo?
Landgut Kemper & Schlomski | Großröhrsdorfer Str. 3 | 01825 Liebstadt OT Großröhrsdorf

Aktionstag Baumpflanzung

Berufsorientierungstag an der Goethe-Oberschule in Pirna

Am von LGKS

Die Wahl des Ausbildungsplatzes ist die erste große Entscheidung für junge Schulabgänger und möchte wohl überlegt sein. Um den Jugendlichen verschiedene Berufsfelder näher zu bringen und sie bei ihrer Wahl zu unterstützen gibt es Berufsorientierungstage. Über 20 Unternehmen stellten sich am 6. April in der Goethe Oberschule in Pirna den Schülern der siebten bis neunten Klasse vor. In Vorträgen und persönlichen Gesprächen erfahren die zukünftigen Auszubildenden, welche Tätigkeiten ihr zukünftiger Beruf umfasst und welche Noten der Arbeitgeber für eine erfolgreiche Bewerbung erwartet.
Vielen jungen Menschen fällt die Entscheidung verständlicherweise nicht leicht. Schließlich sollte man den gewählten Beruf über Jahre hinweg mit Freude ausüben. Für Unentschlossene ist das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) eine ideale Möglichkeit nach der Schulzeit in das Berufsleben einzusteigen. Das Jahr in einem Unternehmen der Bereiche Land- und Forstwirtschaft sowie Umweltbildung hilft den Teilnehmern bei der Berufsorientierung. Wer sich im Anschluss für einen „grünen“ Beruf entscheidet, besitzt bereits viel Vorwissen. Die einjährige praktische Erfahrung und Einsatzbereitschaft ist besonders bei den zukünftigen Arbeitgebern gern gesehen.
Mitarbeiterin Kerstin Heyne informierte die Schüler und deren Eltern über das vielseitige FÖJ am Landgut. Die Teilnehmer bekommen Einblick in die Bereiche Landwirtschaft und Pferdehaltung, Forstwirtschaft, Streuobstanbau, Naturschutzprojekte und Umweltbildung und vertiefen ihr Wissen zum Umweltschutz. Im Moment läuft das Bewerbungsverfahren um die zwei freien Plätze am LGKS für das FÖJ-Jahr 2016/17. Mehr Informationen zum FÖJ am Landgut gibt es hier.

Das LGKS stellt sich vor zum Berufsorientierungstag in Pirna

Neuer Besucherrekord beim Osterfrühschoppen

Am von LGKS

Strahlender Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen lockten nicht nur den Osterhasen, sondern auch mehr Gäste denn je zur traditionellen Osterhasenspurensuche am Landgut Kemper & Schlomski.

Was unsere großen und kleinen Besucher dort erwartete, lesen Sie hier.
Osterhasenspurensuche 2016

Osterfrühschoppen am Landgut Kemper & Schlomski

Am von LGKS

Wir wünschen allen Liebstädtern ein wunderschönes Osterfest!

Am Ostermontag, den 28.03.2016, laden wir Euch herzlich zum traditionellen Osterfrühschoppen am Landgut Kemper & Schlomski ein.

Ab 10:00 Uhr wollen wir das Osterfest im gemütlichen Beisammensein feiern. Für alle jungen und jung gebliebenen Gäste gibt es spannende Spiele rund um den Naturschutz und das Wildtier des Jahres 2015: den Feldhasen. Auch der Osterhase hat ganz sicher wieder ein paar Überraschungen versteckt. Unsere Ponys warten auf alle kleinen Pferdefreunde zum Ponyreiten.

Wir freuen uns auf zahlreiche kleine und große Besucher!

Ostern am LGKS

Streuobstkids beim Liebstädter Schuljubiläum

Am von LGKS

Seit 40 Jahren gibt es sie nun schon, die Liebstädter Schule „Benjamin-Geißler“ im malerischen Seidewitztal. Ein Grund zum Feiern, nicht nur für Schüler und Lehrer! Mit dabei sind natürlich auch die „Streuobstkids“, die seit Schujahresbeginn am vom LGKS initiierten und betreuten Ganztagsangebot „Lebensraum Streuobstwiese“ teilnehmen.

Was unsere Gäste beim Schuljubiläum alles erwartete, lesen Sie hier.

Schuljubilaeum in Liebstadt

Besucht uns beim Grundschulfest in Liebstadt

Am von LGKS

In diesem Jahr feiert die Benjamin-Geißler-Grundschule in Liebstadt ihr 40jähriges Bestehen mit tollen Mitmach-Aktionen.
Das LGKS mit dem Bildungsangebot Lebensraum Streuobstwiese dabei. Macht mit beim Streuobst-Quiz, das im Rahmen unseres Ganztagsangebots entstanden ist. Es gibt tolle Preise zu gewinnen. Zusätzlich kann sich jeder große und kleine Besucher einen eigenen Ansteck-Button mit den Tieren der Streuobstwiese gestalten. Und wer dabei Hunger bekommt, probiert sich am besten durch die alten Apfelsorten, die zum Naschen bereit stehen. Kommt vorbei!

Wann? Freitag, 11.03.2016 | 14:00 - 17:30 Uhr
Wo? 
Benjamin-Geißler-Grundschule | Schulstraße 13 | 01825 Liebstadt

Deckblatt Streuobst Quiz

Besondere Auszeichnungen für Lavina LGKS und Lærke Halsnæs

Am von LGKS

Der Start ins Zuchtjahr 2016 gibt für das Landgut Kemper & Schlomski gleich doppelt Anlass zur Freude: Zwei unserer Fjordstuten wurden am vergangenen Wochenende für besondere Leistungen im Sinne der Förderung des Fortschritts der Fjordpferdezucht in Deutschland ausgezeichnet.

Baerbel und Anna-Karina KemperAuszeichnungen FjordpferdeDie 2008 geborene Fjordstute Lavina LGKS (v. VEH Valør Halsnæs a. d. VES Lalinga) erhielt das Prädikat „Staatsprämienstute“ des Hessischen Landwirtschaftsministeriums. Erfolge hat diese Stute schon einige vorzuweisen: 2011 war Lavina Teilnehmerin im Endring beim Zukunftspreis der IG Fjord in Bergisch Gladbach, 2012 wurde sie Siegerstute der 4 bis 5-jährigen Stuten auf der Elitestutenschau in Alsfeld-Eifa. Und auch im sportlichen Bereich kann Lavina punkten: Ihre Stutenleistungsprüfung legte sie 2013 auf dem Gestüt Rollehof in Erbach mit hervorragendem Endergebnis ab. Zudem ging sie aus dieser Prüfung als Siegerstute der Fjordpferde hervor. Lavina hat bislang zwei qualitätsvolle Fohlen zur Welt gebracht.

Unsere zehnjährige Fjordstute Lærke Halsnæs erhielt den bei Züchtern begehrten Eintrag im Elite-Stutbuch des Verbandes für Pony- und Pferdezüchter Hessen e. V. Vergeben wird der Titel „Elitestute“ an Stuten, die aufgrund ihrer Herkunft, Qualität und Eigenleistung in Zucht und Sport eine Sonderstellung einnehmen und über ihre Nachkommen einen nachhaltig positiven Einfluss auf die Landespferdezucht ausüben. Lærke Halsnæs stammt aus einer überaus erfolgreichen dänischen Stutenfamilie. 2013 absolvierte sie ihre Stutenleistungsprüfung im hessischen Erbach mit sehr gutem Endergebnis. In ihrem bisherigen züchterischen Einsatz hat Lærke bereits fünf Fohlen zur Welt gebracht, alle kerngesund und von überdurchschnittlicher Qualität. Ihr umgängliches und liebenswertes Wesen gibt diese Stute an ihre Nachkommen weiter, welche sich ebenfalls schon erfolgreich zeigen: Lærkes 2013 geborener Sohn Valerio LGKS v. VEH Valør Halsnæs erhielt zweijährig den Titel „Prämienhengst“ und ging 2015 als Sieger der Hengstkörung für Ponys, Kleinpferde und Spezialrassen im Pferdezentrum Schloss Wickrath hervor. Im Mai diesen Jahres freuen wir uns auf Lærkes sechstes Fohlen von Verbandselitehengst Valør Halsnæs.

 

Rückkehrer Kolkrabe – Der Tag des Artenschutzes

Am von LGKS

Kolkrabenpaar Am 3. März 1973 unterzeichneten die ersten fünf Staaten in Washington das Internationale Artenschutzabkommen (CITES). Seither erinnert der Tag des Artenschutzes jährlich am 3. März an die Unterzeichnung der Konvention. Zahlreiche Arten sind durch Handelsinteressen in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. 181 Staaten haben das Übereinkommen bisher anerkannt, das einen nachhaltigen, internationalen Handel mit Tieren und Pflanzen gewährleisten soll.
Nicht nur Großwild, wie der afrikanische Elefant oder das Nashorn, ist in seinem Bestand gefährdet. Ein Blick in die jüngere Geschichte zeigt, dass auch unsere heimische Tierwelt durch einseitige Interessen des Menschen gravierend verändert wurde.

Der Kolkrabe galt als Schädling der Landwirtschaft und wurde rücksichtslos verflogt. Bereits 1850 verschwanden die letzten Brutpaare aus Sachsen. Um 1940 waren die imposanten Vögel in weiten Teilen Mittel- und Westeuropas ausgerottet. Heute genießt der Kolkrabe ganzjährige Schonzeit und die Bestände unseres größten Singvogels haben sich weltweit erholt. Kolkraben in LärcheDer Rabe ist ein Singvogel? Mit 34 Ruftypen besitzen Kolkraben ein reiches Repertoire an Lautäußerungen. Am häufigsten hört man jedoch sein scharfes „Kraa“ und „Roak“, wenn die Paare im Februar mit der Brut beginnen. Erwachsene Tiere unterscheiden sich sowohl in ihrer Größe als auch durch ihr „rabenschwarzes“ und metallisch grün oder blauviolett schimmerndes Gefieder von den kleineren Krähen.


Der Mensch ist seit jeher von den intelligenten Vögeln fasziniert. Seit dem Alten Testament treten Raben in Sagen, Fabeln, Märchen und Gedichten auf. Seine häufige Anwesenheit in der kalten Jahreszeit machte ihn zu einem Boten des Winters und der Trauer. Sowohl im Märchen „Die sieben Raben“ der Brüder Grimm, als auch in der sorbischen Sage „Krabat“, werden Kinder in Raben verwandelt. Lustiger geht es bei Wilhelm Busch zu, der auf die Neugier und den Spieltrieb des Kolkraben anspielt. Für „Hans Huckebein“ den Unglücksraben nimmt die Geschichte jedoch keinen guten Ausgang.


Auch am Landgut verkünden die Rufe der Raben, dass der Frühling nicht mehr weit ist. Noch bis Ende April lassen sich Kolkraben vielerorts leicht beobachten. Also nichts wie raus!

Junghengst Valerio begeistert beim Züchtertag in Borthen

Am von LGKS

Ein wahrhaft bunt gemischtes Programm gab es am vergangenen Sonntag in der Reithalle des Pferdehofs Röhrsdorf in Borthen zu sehen. Der Pferdezuchtverein Niederseidewitz, der sich seit vielen Jahren für die Pferdezucht in der Region engagiert, hat zum Züchtertag geladen.

Valerio LGKS mit Trainer Marko VogelValerio beim FreispringenEinmal im Jahr treffen sich hier Züchter und Pferdebegeisterte aus dem Umland, um sich und ihre Tiere vorzustellen, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Dabei geht es ganz zwanglos zu und jeder darf zeigen, was er am besten kann: Während der langmähnige Shetlandpony-Hengst an der Hand seines Züchters deutlich macht, wie hoch die Bewegungsqualität auch bei den ganz kleinen Rassen sein kann, demonstriert der Züchter Rheinisch-Deutscher Kaltblüter mit seinem Wallach und zwei Baumstämmen anschaulich die Arbeit seiner Pferde im Forst. Die Fahrpferde messen sich derweil beim Zeitfahren durch den Kegelparcours und die Jungzüchter zeigen ihr Können beim korrekten Vorführen und Aufstellen ihrer Pferde bei Zuchtschauen. Die Vorführung der drei aus dem Landgestüt Moritzburg angereisten Landbeschäler wird von
Dr. M. Görbert, dem Leiter der Sächsischen Gestütsverwaltung, selbst kommentiert und gibt so nebenbei interessante Einblicke in die aktuelle Situation im Zuchtgebiet.

Aber wie heißt es so schön: Das Beste kommt immer zum Schluss! Junghengst Valerio LGKS v. Elitehengst Valør Halsnæs a.d. St. Pr. St. Lærke Halsnæs zieht  sein  Publikum trotz vorgerückter Stunde sofort in seinen Bann und lässt sich auch durch Trubel, fremde Stuten und Hengste,  Menschen und Musik nicht aus der fjordtypischen Ruhe bringen.

Valerio im FreilaufAn der Hand seines Trainers Marko Vogel präsentiert er sich taktsicher in Schritt und Trab, anschließend darf er im Freilauf zeigen, was alles in ihm steckt. Mit seiner Kraft und seiner Freude an der Bewegung begeistert er die Zuschauer, die spontan applaudieren. Im darauf folgenden Freispringen meistert er alle aufgebauten Hindernisse konzentriert und fehlerfrei.

Nach der Veranstaltung galt es für das Landgut-Team, viele interessierte Fragen zum Hengst und zum Fjordpferd an sich zu beantworten. Zusammen mit der positiven Resonanz des Publikums bestärkt uns dies in der Ansicht, durch die Teilnahme an regionalen Zuchtveranstaltungen auf diese wunderbare Rasse aufmerksam machen zu können und so den einen oder anderen auch nachhaltig für die Haltung und/oder Zucht von Fjordpferden zu begeistern.

Unser Prämienhengst Valerio LGKS darf nun erst einmal wieder die Ruhe im heimatlichen Stall genießen und steht interessierten Fjordzüchtern in der Decksaison 2016 erstmalig als Deckhengst zur Verfügung.

 

Der Dachs geht um

Am von LGKS

Ein wahres Prachtexemplar von einem Dachs übergab Tierpräparator Michael Roth im Januar an das Landgut Kemper & Schlomski. Das Exponat wird zukünftig die Umweltbildungsarbeit im Schulwald und auch im Bildungsangebot Lebensraum Streuobstwiese bereichern.
Meister Grimbart wurde im vergangenen Jahr von Betriebsinhaberin Bärbel Kemper am Straßenrand aufgefunden. Er war dem Verkehrstod zum Opfer gefallen. Mit viel Hingabe und Geschick besserte Herr Roth abgeriebenes Fell und verfärbte Stellen aus und verlieh dem Dachs ein rundum perfektes Aussehen. Zusätzlich fertigte er ein Präparat aus dem massigen Schädelknochens des Dachses an. Dieser weist eine anatomische Besonderheit auf, den sogenannten Scheitelkamm. An diesem Knochenaufsatz sind die starken Kaumuskeln des Dachses befestigt, die ihm eine enorme Beißkraft verleihen. Deshalb ist Vorsicht geboten, wenn man einen vermeintlich toten Dachs findet. Bevor ein tot aufgefundenes Tier mitgenommen und präpariert werden kann, ist die Zustimmung des Jagdausübungsberechtigten erforderlich. Für Arten, welche der Bundesartenschutzverordnung unterliegen (BArSchV) oder heimischen Vögeln (BNatSchG) ist eine Zustimmung der unteren Naturschutzbehörde einzuholen, um das Tier für Lehrzwecke verwenden zu können.
Wir danken Michael Roth für seine fantastische Arbeit und für seine Bereitschaft, unsere Veranstaltungen mit Tierpräparaten aus seiner Sammlung zu unterstützen.

Präparator Michael Roth mit Dachs