Erfrischende Abkühlung an heißen Sommertagen bieten die Teiche auch den Hunden und Pferden am LGKS.

Erfrischende Abkühlung an heißen Sommertagen bieten die Teiche auch den Hunden und Pferden am LGKS.

Verschiedene Libellenarten sind an den Naturschutzteichen heimisch.

Verschiedene Libellenarten sind an den Naturschutzteichen heimisch.

Bundesprämienhengst Valentino LGKS genießt den Sommer.

Die Decksaison ist nun vorbei und Bundesprämienhengst Valentino LGKS genießt den Sommer.

Heuernte am LGKS: das artenreiche Bergwiesenheu dient den Landgut-Pferden als Grundlage für die Winterfütterung.

Heuernte am LGKS: das artenreiche Bergwiesenheu dient den Landgut-Pferden als Grundlage für die Winterfütterung.

Aktuelles…

Klingende Eiben, schwimmende Pferde und 3 Äpfel für Goldmarie – ein Jahresrückblick

Am von LGKS

Dieses Jahr stand ganz im Zeichen der aktiven Naturschutzarbeit. Im Schulwald fanden erneut zahlreiche spannende Exkursionen, naturkundliche Wanderungen und auch eine Walderlebnis-Rallye statt. Der Neigungskurs an der Goethe-Oberschule Pirna geht nun in die dritte Runde und wir freuen uns, in diesem Jahr wieder so motivierte Schüler und Schülerinnen im Kurs zu haben. Eine besondere Auszeichnung für die Umweltbildungsarbeit im Schulwald war die Nominierung für den Sächsischen Umweltpreis im September.
Zu Beginn des Schuljahres 2015/16 startete in Kooperation mit der Benjamin-GeißlerGrundschule ein weiteres Umweltbildungsangebot: Im Rahmen des GTA „Lebensraum Streuobstwiese“  machen sich naturschutzinteressierte Viertklässler für den Erhalt dieser wertvollen artenreichen Ökosysteme stark. Ihre erste Pflanzaktion „3 Äpfel für Goldmarie“, in Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, bildete  gleichzeitig den Auftakt zum Projekt „Bäume für die Zukunft“, in dessen Verlauf insgesamt 60 neue Obstbäume ihren Platz auf den Streuobstwiesen am LGKS finden werden.
In Sachen Wildschutz hat sich ebenfalls einiges getan: Unser alljährlicher Wildscheuchenwettbewerb fand in diesem Jahr nicht wie sonst am Landgut, sondern offen für alle im Rahmen des Liebstädter Stadtfestes statt.  Zur Belohnung erwartete die fleißigen jungen Wildschützer ein erfrischendes Bad mit unseren kinderfreundlichen norwegischen  „Seefjordchen“ während der heißen Julitage.

Erfolgreichstes Pferd im Stall ist in diesem Jahr unser Nachwuchshengst Valerio LGKS v. Elitehengst Valør Halsnæs a.d. St. Pr. St. Lærke Halsnæs. Aus der Hengstkörung für Ponys, Kleinpferde und Spezialrassen im Pferdezentrum Schloss Wickrath ging er Ende Oktober als Rassesieger hervor. Aufgrund einer überdurchschnittlichen Bewertung in allen Kategorien darf er schon im jugendlichen Alter von zwei Jahren den Titel „Prämienhengst“ tragen.
Dank unseres neuen Bereiters Marko Vogel, der sich seit Jahresbeginn mit großem Engagement um die Ausbildung und die Vermittlung unserer Pferde kümmert, haben unsere Verkaufspferde in den letzten Monaten ein schönes neues zu Hause gefunden. Aber es gab auch wieder vierbeinigen Zuwachs: Im Mai brachten unsere Fjordstuten Lalinga und Lærke Halsnæs zwei gesunde kleine Fjordstuten von Elitehengst Valør Halsnæs zur Welt.

An besonderen kulturellen Highlights mangelte es in diesem Jahr ebenfalls nicht. Die wundervolle musikalische Autorenlesung mit Ethnobotaniker Fred Hageneder Ende September ist das beste Beispiel dafür.
Weihnachten am LGKS

 

Küsse unter dem Mistelzweig

Am von LGKS

Junge Mistel in einem alten Apfelbaum am LGKSDas letzte Laub ist gefallen und dennoch sind nicht alle Bäume kahl. Wintergrüne Misteln hängen in den Zweigen, was vor allem im Großraum Dresden entlang des Elbtals häufig zu beobachten ist. So mancher schaut mit missmutigem Blick in die Baumkronen. Fluch oder Segen fragt man sich alljährlich, aber der Reihe nach: Im Volksmund wird die Mistel auch als Hexenbesen, Albranken, Vogelkraut oder Druidenfuß bezeichnet. Sie verleiht dem Zaubertrank des wohl berühmtesten Druiden, Miraculix, aus den Asterix-Comics, besondere Kräfte. Auch wenn hier die Fantasie mit den Autoren durchging, die Mistel ist seit der Mythologie des Altertums bekannt. Druiden verehrten mistelbewachsene Eichen als heilig und schnitten die immergrünen Gewächse mit einer goldenen Sichel aus der Krone.

Die Weißbeerige Mistel (Viscum album) und ihre Unterarten sind von Südskandinavien bis Südeuropa an zahlreichen Laubholzarten zu finden. Der Gattungsname Viscum (lat. Leim), beschreibt die klebrigen Beeren sehr treffend. Die zähe Masse wird auch bei der Passage durch den Vogeldarm nicht vollständig verdaut und so bleiben die Samen nach dem Ausscheiden an Ästen haften.Mistel in einem alten Apfelbaum am LGKS Mit einem Senker dringt der Keimling bis zum Kambium des Wirtsbaumes vor und wird in den Folgejahren vom Holz des Baumes umwachsen. Damit ist die Verbindung zu den Wasserleitungsbahnen der Wirtspflanze gesichert. Photosynthese betreibt der Halbparasit selbst. Gestresste, weniger vitale Bäume (z. B. Stadtbäume) können sich schlechter gegen das Eindringen von Misteln wehren und ein massenhafter Befall kann die bereits geschwächten Bäume schädigen. Jedoch scheint es die Mistel nicht darauf anzulegen ihren Wirt umzubringen und sich damit selbst die Lebensgrundlage zu entziehen. So erreicht sie einen maximalen Durchmesser von 1,5 Metern, bevor sie für den Ast zu schwer wird. Vitale Bäume können sich mit einem moderaten Befall für lange Zeit arrangieren. Trockenheit, wärmere Winter und die häufiger in den Siedlungsbereichen überwinternden Vögel gelten als Ursache für die örtlich starke Ausbreitung. Für letztere sind die Früchte ein wichtiger Bestandteil der Winternahrung und die einzige Verbreitungsmöglichkeit der Mistel. Misteldrossel, Mönchsgrasmücke, Wacholderdrossel und Seidenschwanz tragen die Früchte über kurze Distanzen zu einem neuen Wirtsbaum. Aber nimmt die Mistel tatsächlich überhand? Laut der Roten Liste Deutschland gilt die Mistel in Schleswig-Holstein als ausgestorben und in Sachsen steht sie auf der Vorwarnliste. Deutschlandweit ist sie aber nicht selten oder gefährdet. Etwas schwerer hat es die Tannen-Mistel (Viscum album subsp. abietis). Die Unterart ist auf die Weißtanne angewiesen, welche in Deutschland nach wie vor selten anzutreffen ist. In Sachsen ist die Tannenmistel vom Aussterben bedroht und in zwei weiteren Bundesländern gefährdet.

Ist es notwendig Misteln zu bekämpfen? Anja küsst Valerio unterm MistelzweigEin unschöner Begriff, wenn man bedenkt, dass die Mistel einst verehrt wurde. Möchte man den Baum (und die Gemüter seiner Mitbürger) schützen, ist eine begrenzte Nutzung der Mistel sinnvoll. Die Ernte ist aufwendig, weil die Misteln in den lichtdurchfluteten oberen Kronenabschnitten sitzen. Und es bleibt meist nicht bei einem einmaligen Schnitt. Macht man sich dennoch die Mühe sollte man das faszinierende Gehölz nicht unbeaufsichtigt unter dem Baum liegen lassen. Zu schnell werden die Zweige von Passanten „weggefunden“. Ein klares Zeichen, dass die Mistel die Menschen immer noch fasziniert. Gerade in der Weihnachtszeit ist ein Mistelzweig im Haus ein schöner Anblick. In England küsst man sich nach altem Brauch, wenn man einander unter einem aufgehangenen Mistelzweig begegnet. Alte knorrig verwachsene Obstbäume im ländlichen Raum sind ein beliebter Aufenthaltsort für Vögel und so finden sich in ihnen meist Misteln in großer Zahl. Auch am LGKS grünen Misteln in den Kronen alter Apfelbäume und werden als Weihnachtsdekoration genutzt. Das freut Mensch und Baum.

 

 

Erfolg auf ganzer Linie - Prämierung und Goldmedaille auf Schloss Wickrath

Am von LGKS

Typvoll und ausdrucksstark präsentierte sich unser vielversprechender Junghengst Valerio LGKS auf der Hengstkörung für Ponys, Kleinpferde und Spezialrassen im Pferdezentrum Schloss Wickrath am 31.10.2015. Mit seiner beeindruckenden Bewegungsqualität und rassetypischen Freundlichkeit begeisterte Valerio LGKS die Körkommission auf Anhieb. Dank einer überdurchschnittlichen Bewertung in allen Kategorien erhielt er  schon im jugendlichen Alter von zwei Jahren den Titel „Prämienhengst“ und verließ die Körung als Rassesieger.

Und das sollte nicht die einzige Auszeichnung an diesem Tag bleiben: Das Landgut Kemper & Schlomski erhielt die Goldmedaille der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen für hervorragende Leistungen in der Tierzucht. Dieser Erfolg bestärkt uns auf unserem Weg, die Fjordpferdezucht in Deutschland mit einem erstklassigen Zuchtprogramm weiter voran zu bringen.
Koerung Praemienhengst Valerio LGKS

 

Festlicher Jahresausklang im Landgasthof Heidekrug

Am von LGKS

In vorweihnachtlicher Stimmung, aber auch mit einer gehörigen Portion Humor und guter Laune, verbrachte das gesamte Landgut-Team bei leckerem Essen und guten Gesprächen einen geselligen Abend im Landgasthof Heidekrug in Cotta. Betriebsleiterin Bärbel Kemper, die zum Weihnachtsessen geladen hatte, lässt das vergangene Jahr für alle noch einmal Revue passieren. Grund zur Freude über die erreichten Ziele gibt es jede Menge - und über die unvermeidlichen Pannen auf dem Weg dorthin darf an diesem Abend ruhig mal gelacht werden. Der jagdlich geschmückte Raum im Landgasthof sorgte für ein ebenso gemütliches wie stilvolles Ambiente bei diesem mehr als gelungenen Jahresausklang.

Wir freuen uns auf eine Wiederholung im nächsten Jahr!
Weihnachtsfeier Ladgut-Team

 

Bildung für nachhaltige Entwicklung – Dialogreihe zur deutschen Nachhaltigkeitsstrategie 2016

Am von LGKS

Baerbel Kemper - Workshop zur deutschen Nachhaltigkeitsstrategie 2016Seit Ende Oktober lädt die Bundesregierung in verschiedenen Städten zum bundesweiten Dialog zur Weiterentwicklung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie ein. Diese steht ganz im Zeichen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, die die Vereinten Nationen Ende September 2015 in New York verabschiedet haben. Zentrale Fragen von Podiumsdiskussionen und Workshops sind darum, in welcher Form die neuen globalen Nachhaltigkeitsziele auf nationaler Ebene umgesetzt werden können und was in Deutschland geschehen muss, um eine nachhaltige Entwicklung weiter voranzubringen.

Nach der Auftaktkonferenz im Oktober in Berlin fand am 25.11.2015 in Dresden die erste regionale Dialogkonferenz statt. Mehr als 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, und Brandenburg meldeten sich zu Wort. In der Diskussion wurden vor allem die verschiedenen Facetten von Nachhaltigkeit, die Vorbildwirkung Deutschlands und der Bundesregierung sowie die Bürgerbeteiligung thematisiert.

Die Sächsische Staatsregierung definiert Nachhaltigkeit als einen gesamtgesellschaftlichen Prozess. Wichtige Grundlage dafür ist die Bildung. Sie befähigt die Menschen, Prozesse in der Gesellschaft zu verstehen oder zu hinterfragen. Sie ermöglicht und motiviert Menschen, sich für die nachhaltige Entwicklung einzusetzen.

Mit zahlreichen Umweltbildungsangeboten im Schulwald sowie dem Ganztagsangebot „Lebensraum Streuobstwiese“ leistet das Landgut Kemper & Schlomski (LGKS) schon seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zur Kinder- und Jugendbildung in der Region. Im Rahmen des Workshops „Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie präventive Armutsvermeidung“ setzt sich Projektinitiatorin Bärbel Kemper dafür ein, die Umweltbildung stärker zu fördern und altersgerechte Angebote für junge Menschen aller Schulformen und Bildungsschichten zugänglich zu machen. Die eigene Erfahrung zeigt, in welch hohem Maß sich die aktive Beteiligung an Naturschutzprojekten auch Jahre später auf das Denken und Handeln der Jugendlichen auswirkt. Der Nachhaltigkeitsgedanke wird von ihnen praktisch gelebt und auch an Familien und Freunde weitergegeben.

Im Dialog mit Dipl.-Ing. Peter Daetz, Kuratoriumsvorsitzender der Daetz-Stiftung, erläuert Bärbel Kemper die Notwendigkeit, Umweltbildungsprojekte verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, um Bildungsträger für die Wichtigkeit und Tragweite einer nachhaltigen Entwicklung zu sensibilisieren. Bei der praktischen Umsetzung spielt natürlich auch die Finanzierung eine Rolle. Hier setzte Bärbel Kemper den Impuls, eine finanzielle Würdigung von Umweltbildungsmaßnahmen auf die CO2-Äquivalente von Unternehmen anzurechnen. Ein entsprechender Prüfantrag an die Bundesregierung ist nur ein Ergebnis der konstruktiven Diskussion.

Baerbel Kemper im Gespraech mit Peter Daetz

 

Wollige Glücksschweine zum Geburtstag

Am von LGKS

Dieter Thömel stemmt sein ungarisches WollschweinAm 30. November feierte Dieter Thömel, die gute Seele vom LGKS, seinen 63. Geburtstag und gleichzeitig den Eintritt in den „Unruhestand“. Da er selbst an seinem Ehrentag nicht von der Arbeit abzuhalten war, nutzten Bärbel Kemper und ihre Mitarbeiter die Gelegenheit für eine besondere Überraschung. Bei einem Glas Kirschbrand verlas Frau Thömel erst einmal das Gedicht auf der Geburtstagkarte:

Wenn die ersten Blätter fallen
und der Herbst bald Einzug hält,
wird es unruhig in den Ställen,
weil jetzt die Entscheidung fällt.

Kesselfleisch mit Kraut und Würsten
und dazu noch Bauernbrot.
Das ist Tradition beim Schlachtfest -
und nicht einer leidet Not!

Nun wurde den beiden langsam klar, welches Geschenk da auf sie wartete. Beim Anblick der drollig dreinschauenden Wollschweinmädchen, verschlug es den beiden erst einmal die Sprache.
Das ungarische Mangalica-Schwein ist mit seiner dicken Speckschicht und dem dichten Haarkleid eine Robustrasse für die Freilandhaltung. Neben dem Gell erinnern auch die gestreiften Ferkel an die wilden Verwandten. Bekannt sind diese Schweine außerdem für ihren gutmütigen Charakter und die besondere Zutraulichkeit.

Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war das Wollschwein die vorherrschende Rasse Ungarns, bis sie von englischen Rassen mit einem höheren Fleischanteil verdrängt wurde. Dreißig Jahre später wurden nur noch 200 Exemplare gezählt.Dieter Thömel und Bärbel Kemper mit dem geschenkten Wollschwein 1999 wurde das Wollschwein daher zur „Gefährdeten Nutztierrasse des Jahres“ ernannt. Seitdem bemühen sich Initiativen wie „Nutztier-Arche“ und die „Interessengemeinschaft der Wollschweinzüchter Österreichs“ um den Erhalt der Rasse. Seit die Gastronomie das Mangalica-Schwein wiederentdeckt hat, steigt die Zahl der Züchter beständig. Schützen durch Nützen ist hier das Motto. Und wer weiß, vielleicht geht auch Herr Thömel mit dem unerwarteten Familienzuwachs unter die Wollschweinzüchter.

Und damit ihm der Übergang in den Ruhestand nicht zu schwer wird, bleibt uns Herr Thömel noch eine Weile erhalten. Da haben wir noch mal „Schwein gehabt"!

Auf den Zahn gefühlt

Am von LGKS

Rheinländerwallach DArtagnan bei der Extraktion des WolfszahnesZahnschmerzen und ein schlecht austariertes Gebiss sind unangenehm und können einem das Leben schwer machen, da geht es den Pferden wie den Menschen. Deshalb wird den Vierbeinern am LGKS regelmäßig ins Maul geschaut.
Diesmal war Rheinländerwallach D’Artagnan an der Reihe. Bei einer Routinekontrolle durch Tierarzt Tom Leopold und Assistentin Lea Schulz fiel ein Wolfszahn auf, der D’Artagnans Unbehagen verursacht. Nach dem Wechsel des Milchgebisses besitzt das Pferd 6 Schneidezähne und 12 Backenzähne im Ober-und Unterkiefer, zwischen denen sich ein zahnloser Bereich befindet. Der Wolfszahn ist ein im Laufe der Evolution zurückgebildeter stiftförmiger erster Backenzahn, welcher im Alter von etwas 5 Jahren ein- oder beidseitig zumeist im Oberkiefer durchbrechen kann. Da an eben jener Stelle das Gebiss zu liegen kommt, reagieren Reitpferde auf den Druckschmerz mit Unwillen und Widersetzlichkeit. Rheinländerwallach DArtagnan bei der Zahnbehandlung

Für die Zahnbehandlung wird D’Artagnan gerade so viel sediert, dass er noch sicher auf den Beinen steht. So ist die Behandlung stressfrei für das Pferd, dessen Kopf entspannt auf einem Dentalhalfter aufliegt. Ein Maulgatter ermöglicht den freien Einblick in das Pferdemaul, das lang genug ist, um einen Unterarm darin verschwinden zu lassen.  Rheinländerwallach DArtagnan bei der zahnbehandlung

 

Deshalb ist es nur mit professioneller Hilfe möglich festzustellen, was im Pferdemaul tatsächlich vor sich geht. Während der Behandlung wird das gesamte Gebiss bearbeitet. Unregelmäßigkeiten wie Wellen und Treppen, die die Kautätigkeit des Kiefers einschränken, werden abgeschliffen. Das Entfernen scharfer Kanten und Haken verhindert Verletzungen an Zunge und Schleimhäuten. Ziel ist ein ausbalanciertes Gebiss, das sich gleichmäßig abnutzt. Nachdem D’Artagnans Wolfszahn herauspräpariert ist, werden noch seine Schneidezähne geschliffen. Nach der Behandlung schläft der Schwarze im Stall die Betäubung aus und kaut schon nach wenigen Stunden wieder am Heu.

 

Kirschen, Pflaumen und Birnen für Goldmarie – Pflanzaktion 2015

Am von LGKS

Unsere Junghengste staunten nicht schlecht, als am letzten Donnerstag eine laute Kinderschar an ihrer Koppel vorbei zog. Die Grundschüler des Ganztagsangebots „Lebensraum Streuostwiese“ sind mit ihren Eltern zum Landgut gekommen um gemeinsam mit den LGKS-Mitarbeitern und Katrin Müller vom Landschaftspflegeverband Obstbäume zu pflanzen. Was die Kinder an diesen Nachmittag erlebten und wer Goldmarie ist, erfahren Sie hier.

GTA Schüler bepflanze die alte Obstbaumreihe

Fliegenpilz und Fledermaus − die Walderlebnis-Rallye 2015

Am von LGKS

Sehen, hören, riechen, tasten: Den Wald spielerisch mit allen Sinnen zu entdecken − darin liegt der Grundgedanke jeder Walderlebnis-Rallye am LGKS. Für die 31 Schüler und Schülerinnen der Benjamin-Geißler-Grundschule in Liebstadt ist es der erste Ausflug in den Schulwald am LGKS.

Was die Viertklässler bei der Walderlebnis-Rallye alles erlebt haben, lesen Sie hier.

Walderlebnis-Rallye

Übernachten mit Weitblick - Das Wildniswanderer-Treffen mit Biwak am LGKS

Am von LGKS

Die kühle Morgenluft des Spätsommers zieht über die Wiesen, doch der Schlafsack ist warm und der Blick in die Sächsische Schweiz atemberaubend. Wer möchte nicht so aufwachen? Die Teilnehmer von „Wildniswandern“ haben es ausprobiert. Gemeinsam mit Buchautor Fred Hageneder verbrachten die Naturfreunde ihr Ehemaligen-Wochenende am Landgut. Isomatte statt Federkernmatratze, Lagerfeuer statt Herd, viele nette Menschen und der Alltagstrott ist vergessen. Ein spannendes Programm gab es außerdem und davon lesen Sie hier.

Biwak am Hirschberg