Erfrischende Abkühlung an heißen Sommertagen bieten die Teiche auch den Hunden und Pferden am LGKS.

Erfrischende Abkühlung an heißen Sommertagen bieten die Teiche auch den Hunden und Pferden am LGKS.

Verschiedene Libellenarten sind an den Naturschutzteichen heimisch.

Verschiedene Libellenarten sind an den Naturschutzteichen heimisch.

Bundesprämienhengst Valentino LGKS genießt den Sommer.

Die Decksaison ist nun vorbei und Bundesprämienhengst Valentino LGKS genießt den Sommer.

Heuernte am LGKS: das artenreiche Bergwiesenheu dient den Landgut-Pferden als Grundlage für die Winterfütterung.

Heuernte am LGKS: das artenreiche Bergwiesenheu dient den Landgut-Pferden als Grundlage für die Winterfütterung.

Aktuelles…

Kinder retten Kitze - der große Wildscheuchenwettbewerb 2015

Am von LGKS

Auf dem Kinderfest in Liebstadt sah man am vergangenen Wochenende Kinder, Jugendliche und Erwachsene Stroh in Hosen stopfen, Besen bemalen und Flatterbänder und Blechdosen an großen Holzkreuzen befestigen. Das bunte Treiben lockte zahlreiche Besucher zum Stand des Landguts, wo sie Näheres zum Sinn und Zweck von Wildscheuchen erfuhren. Die entstandenen Scheuchen können sich sehen lassen und das lesen Sie hier.

Unsere Anna ist die Beste

Am von LGKS

Seit fast zehn Monaten unterstützt sie die Umweltbildungsarbeit im Schulwald, hilft bei der Pferdepflege, plant und gestaltet verschiedene Naturschutzprojekte und führt ihren eigenen Blog darüber: FÖJlerin Anna Kluge ist überall dabei und aus dem Landgut-Team kaum noch wegzudenken.

Ihr ausgeprägtes persönliches Engagement zeigte sie bereits während des Abiturs im vergangenen Jahr und so war es eigentlich nicht verwunderlich, Anna neulich in einem Zeitungsartikel über die klügsten Köpfe unter den sächsischen Schulabgängern wiederzufinden. Wir können diese Pressemeldung nur bestätigen und ihr wünschen: Anna, bleib so, wie du bist!

Presseartikel Anna Kluge

Tierschützer gesucht beim Wildscheuchen-Wettbewerb

Am von LGKS

Das Gras steht brusthoch und das Wetter ist trocken. Ein idealer Zeitpunkt für die erste Wiesenmahd. Doch die Landwirte stehen vor einem Dilemma. Im Mai und Juni legen Rehe ihre Kitze im Schutz der hohen Wiesen ab. Da die jungen Rehe sich bei Gefahr an den Boden drücken statt zu fliehen, besteht die Gefahr, dass sie beim Mähen verletzt oder getötet werden. Neben dem Absuchen der Wiesen schaffen sogenannte Wildscheuchen Abhilfe. Die großen Gestalten, welche zwei Tage vor der Mahd aufgestellt werden, signalisieren den Ricken Gefahr und veranlassen sie, ihre Jungen aus den Wiesen zu holen und an einem anderen Ort zu verstecken.
Deshalb ruft das Landgut Kemper & Schlomski einen Wettbewerb um die schönste Wildscheuche aus. Alle kleinen und großen Tierschützer sind aufgerufen sich an der Aktion zu beteiligen. Die drei schönsten Scheuchen werden mit einer Reitstunde auf den Fjordpferden des Landgut belohnt!

Um eure Scheuche möglichst individuell zu gestalten, könnt ihr selbst Bastelmaterial mitbringen, z. B. alte Kleidungsstücke, Blechdosen, Tontöpfe, Stoffstreifen, Naturmaterial u.v.m..

Zum Kinderfest in Liebstadt bringen wir natürlich auch das allseits beliebte Blätter-Quiz und Tiergewichte-Spiel mit. Auch kleine Insektenhotels zum mit nach Hause nehmen können befüllt werden. Wir freuen uns auf euch!

Wann? Samstag, 30.05.2015 | ab 10 Uhr

Wo? Auf dem Gelände des Elisabethbad zu Liebstadt

 

Der Tag des Artenschutzes im Wonnemonat Mai

Am von LGKS

Am 22. Mai jährte sich der Internationale Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt zum fünfzehnten Mal. Passend dazu fand im Schulwald des LGKS unsere Naturschutzexkursion mit Forstwirt a. D., Karl-Heinz Rehn statt. Was es neben Braunfröschen im Hangschluchtwald der Müglitztalhänge noch zu entdecken gab und wie die Schüler mit viel Freude und Enthusiasmus selbst für den Artenschutz ans Werk gingen, lesen Sie bald an dieser Stelle.

Wir begrüßen unser erstes Fohlen 2015

Am von LGKS

Unsere Staatsprämienstute Lærke Halsnæs hat am 15.05.2015 ihr fünftes Fohlen zur Welt gebracht. Obwohl die kleine Stute bei ihrer Geburt schon von stattlicher Größe war, sind Lærke und ihr Fohlen wohlauf und genießen die ersten gemeinsamen Tage auf der Weide. Stolzer Vater ist unser Verbandselitehengst Valør Halsnæs.

Erstes Fohlen 2015

Remember Rubinstein findet neue Besitzer

Am von LGKS

Gleich beim ersten Probereiten eine Woche zuvor war der Funke übergesprungen und für Familie Heyde war klar: Das ist das richtige Pferd für uns! Die Sympathie beruhte ganz auf Gegenseitigkeit und so nahmen die glücklichen neuen Besitzer ihre Remember Rubinstein schon am Samstag mit auf die Fahrt in ihr zukünftiges Heim. Viele Ausritte im schönen Brandenburger Land und ein Leben in einem privaten kleinen Stall mit Pferdegesellschaft und Familienanschluss erwarten sie dort.

Wir wünschen Remember einen guten Start im neuen zu Hause und Familie Heyde ganz viel Freude an diesem wunderbaren Pferd!

Remember Rubinstein

Der Schulwald am LGKS - ein starker Außenpartner

Am von LGKS

Die Oberschule „Johann Wolfgang von Goethe“ in Pirna lud am 29. April 2015 ihre externen Kooperationspartner zum Runden Tisch. „Was wären wir ohne unsere Partner!“, betont Schulleitern Bärbel Merker in ihrer Einführungsansprache, bevor der Oberbürgermeister von Pirna, Klaus-Peter Hanke, zu Wort kam. Initiatiorin des Schulwaldprojekts Bärbel Kemper Die Veranstaltung stärkt den Kontakt zwischen der Schule und den unterstützenden Außenpartnern und gibt Gelegenheit neue Kontakte zu knüpfen. Nach den Darbietungen der Schüler aus dem Fächer verbindenden Unterricht, folgten Diskussionsbeiträge der Partner selbst.

Seit dem Schuljahr 2013/14 ist das Landgut Kemper & Schlomski Kooperationspartner der Goethe Oberschule und gestaltet gemeinsam mit Lehrerin Careen Berthold den Neigungskurs Schulwald, der im Sommer 2015 in das dritte Jahr starten wird. Bärbel Kemper, Initiatorin des Schulwaldprojekts am LGKS, präsentierte ihr Leuchtturmvorhaben in einem kurzen Vortrag den interessierten Zuhörern. Das Projekt Schulwald am LGKS startete 2008 mit der Bepflanzung des Silvoretum durch Vorschüler und leistet seither einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Umweltbildung in der Region. Über sieben Jahre wurden Exkursionen, Wanderungen und Aktionstage für Schüler zu verschiedenen Themen entwickelt und auch der Neigungskurs Schulwald ist ein fester Bestandteil. Interessierten Schulen bietet das LGKS eine Betreuung für die Kursgestaltung im Unterricht sowie geführte Exkursionen im Schulwald.

Den Schulen selbst fehlen häufig Netzwerk, Kapazitäten und zum Teil Fachwissen, um nachhaltige Umweltbildung in den Schulalltag einzubinden, da ist es umso wichtiger, beispielhafte Ideen, wie das Schulwaldprojekt, nach außen zu tragen und interessierten Schulen, Bildungseinrichtungen und Privatakteure eine Anlaufstelle zu bieten. Zustimmendes Nicken kam nicht nur von OB Klaus-Peter Hanke, sondern auch von den zahlreichen Teilnehmern, wie die rege Diskussion im Anschluss zeigte.

Der modulare Gesamtaufbau unseres Bildungsangebotes Schulwald, bietet die Möglichkeit der Übernahme einzelner Bestandteile für unterschiedliche Altersgruppen bis zur Transformation des Gesamtmodells an weitere Projektstandorte in Sachsen und darüber hinaus.

Gedanken zum Tag des Baumes

Am von LGKS

Im tiefen „Tann“ ist sie zu finden, die Weiß-Tanne, oder etwa nicht? Viele Wanderer meinen auf dem Waldboden Tannenzapfen zu finden. Auch als Weihnachts-oder Tannenbaum glaubt jeder sie zu kennen und doch ist sie die schöne Unbekannte unserer Wälder. Zum Tag des Baumes am 25. April nutzen wir deshalb die Gelegenheit und erinnern an den Baum des Jahres 2004.
In Mittel- und Südosteuropa findet man Abies alba überall dort, wo keine klimatischen Extreme vorherrschen. Als Baumart der Bergmischwälder kann die Weiß-Tanne bis zu 600 Jahre alt werden. Die helle weiß-graue Rinde gab der Baumart ihren Namen. Aber wo liegt nun der Unterschiede zwischen Tanne und Fichte?

Sieht man sich die weichen Tannennadeln genau an, so scheinen sie mit einem kleinen Saugnapf am Trieb befestigt zu sein. Die Nadeln der Ficht hingegen sind spitz und so mit dem Zweig verwachsen, dass nicht wie bei der Tanne eine glatte Abrissstelle entsteht, sondern ein Rindenfähnchen an der Nadel verbleibt. Nur Fichte und Kiefer lassen ihre Zapfen als Ganzes vom Baum fallen. Tannenzapfen sind deshalb nie am Waldboden zu finden. Sie stehen aufrecht am Zweig bis die Zapfenschuppen über den Herbst und Winter langsam zerfallen und so die Samen freigeben. Blickt man in die Kronen alter Bäume, stellt man fest, dass die Fichte bis ins hohe Alter ihre schlanke Spitze behält, während die Tannenkrone sich rundet.

Einst war der Schwarzwald für seinen Tannenvorkommen bekannt. Wilhelm Hauff  verewigte die sagenumwobenen Wälder in seinem Märchen „Das kalte Herz“. Doch die Zeit als „Holländertannen“ für den Schiffsbau vom Schwarzwald in die Niederlande geflößt wurden sind vorbei. Die Tanne ist selten geworden und in einigen Bundesländer sogar vom Aussterben bedroht. Die übrig gebliebenen Bestände sind in ihrem Vermehrungspotential eingeschränkt. Möchte man die Weiß-Tanne wieder ansiedeln, gelingt das nur über Saat oder Pflanzung, wie im Wald des LGKS.

Vor einem Jahr kehrte die Tanne an die Schlottwitzer Hänge zurück und hat sich zum Teil prächtig entwickelt. Exemplare an lichtbegünstigten Standorten waren bereits im letzten Sommer den Kürassieren entwachsen, andere hatten weniger Glück. Trotz Einzelschutz waren einige Tännchen so stark verbissen, dass Anfang April eine Nachpflanzung erfolgte. Zusätzlichen Schutz bieten nun Kunststoffmanschetten an der Terminalknospe, die für das das Höhenwachstum des Baumes entscheidend ist. Damit auch der Feldhase, welcher öfter im Wald des LGKS gesichtet wurde, keine Gelegenheit mehr hat die Triebe der Tannen abzufressen, sind die Kürassiere nun mit engmaschigen Draht versehen. Zwar kann die Weiß-Tanne lange im Bestandesschatten ausharren aber für ein optimales Wachstum braucht auch sie Licht. In den Sommermonaten stehen daher wieder Pflegemaßnahmen an um das Lichtregime optimal zu gestalten. Damit kein Bäumchen übersehen wird, sind die Kürassiere mit gelben Fähnchen ausgestattet, die durch das grüne Laub gut auszumachen sind. So ausgestattet, können die Weiß-Tannen optimal in die warme Jahreszeit starten.
Artikel, Termine und Aktionen zum aktuellen Baum des Jahres, dem Feld-Ahorn, finden Sie hier.

Streuobstpflege am LGKS

Am von LGKS

Bevor die Natur erwacht und die Bäume beginnen ihre Knospen zu öffnen, war es höchste Zeit den Obstbäumen am Landgut Kemper & Schlomski einen passenden Erziehungsschnitt zu geben. Dieser ist nötig, damit die Bäume Früchte statt Holzmasse bilden. Anders als bei Waldbäumen ist dazu ein regelmäßiger Eingriff in das Wuchsverhalten notwendig. Wird ein Obstbaum korrekt verschnitten, ist nach etwa fünf Jahren die erste Ernte zu erwarten.

Anna-Karina verschneidet unter Anleitung von Herrn Albani ObstbäumeBei schönsten Frühlingswetter bekamen wir professionelle Unterstützung durch Herrn Albani, der über 100 der LGKS Obstbäume in Form schnitt. Vor allem die dicht gewachsenen Pflaumenbäume benötigten Aufmerksamkeit. Bilden Obstgehölze zu viele vertikale (vegetative) Triebe, beschatten diese die fruchttragenden Äste und schmälern die Ernte oder verhindern diese sogar. Nur an den horizontal wachsenden Ästen mit Kurztrieben und rundlichen Knospen trägt der Obstbaum Früchte, welche zum Reifen reichlich Licht benötigen. Eine gut „durchlüftete“ Krone hält keine Feuchtigkeit und bildet damit ein ungünstiges Klima für Pilze.

Bärbel Kemper entfernt Misteln aus einem alten ApfelbaumNicht in jedem Fall entwickelten sich die Bäume im letzten Jahr wie geplant. Ein rigoroser Rückschnitt kann helfen, um den Baum zur Bildung neuer Zweige anzuregen, aus denen dann die gewünschten fruchttragenden Äste entwickelt werden. Jeder Baum ist vor dem Schnitt individuell zu betrachten und das Vorausdenken über längere Zeiträume ist für jeden Baumpfleger eine Herausforderung.

Neben dem Rückschnitt wurden aus den alten Apfelbäumen Misteln entfernt. Der Schmarotzer schädigt junge vitale Bäume erst, wenn er in größeren Mengen auftritt, Bäume in der Alterungsphase haben jedoch Schwierigkeiten ihre Lebensvorgänge aufrecht zu halten. Sie bilden nur noch wenige Triebe und auch die Fruchtproduktion lässt langsam nach. Misteln als Wasser- und Lichtkonkurrent bedeuten eine zusätzliche Belastung, die durch entsprechende Pflege vermieden werden kann. Besonders alte Bäume mit ihren Höhlen und der blättrigen Borke sind Lebensräume, die es zu erhalten gilt.

Zu viert ging die Arbeit an diesem Tag leichter von der Hand. Sowohl Bärbel Kemper und Tochter Anna-Karina, als auch FÖJlerin Sophie packten tatkräftig mit an. Bald verwandeln sich die Obstwiesen in ein Blütenmeer und vielleicht trägt der ein oder andere junge Baum in diesem Sommer bereits Früchte.