Auch auf der großen Kirsch-Streuobstwiese hat der Winter Einzug gehalten.

Die Streuobstwiesen am Landgut liegen unter einer Schneedecke.

Ein Rheinländer freut sich über den Schnee auf der Koppel.

Ein Rheinländer freut sich über den Schnee auf der Koppel.

Besonders die Pferde freuen sich über den Schnee.

Besonders die Pferde freuen sich über den Schnee.

Auch auf dem Landgut weihnachtet es sehr.

Auch auf dem Landgut weihnachtet es sehr.

Besonders die Pferde freuen sich über den Schnee.

Die Fjordpferde schauen in die winterliche Landschaft.

Aktuelles…

Unser zweites Fohlen ist da!

Am von LGKS

Gestern Abend erblickte ein weiteres quicklebendiges Stutfohlen das Licht der Welt. Wir sind sehr stolz auf Mutterstute Lavina LGKS, die im vergangenen Jahr als Siegerstute der Stutenleistungsprüfung auf dem Gestüt Rollehof im hessischen Erbach hervorging.

Mit der Geburt dieses zweiten Fohlens erfüllt sie nun alle Bedingungen, um die Staatsprämie zu erhalten. Vater der kleinen Stute ist unser Deckhengst Torben LGKS.

Fohlen Lavina LGKS

Frühjahrs-Exkursion zum Thema „Naturschutz“ im Schulwald

Am von LGKS

Endlich ist der Frühling da und das bedeutet am 20. Mai 2014 für die 14 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9 im Neigungskurs „Schulwald“ den Start zur großen Frühjahrs-Exkursion unter der Leitung von Bärbel Kemper (Initiatorin des Schulwaldprojektes) in den ca. 4,5 ha großen Schulwald in Niederschlottwitz. 

Der Schulwald befindet sich im FFH-Gebiet 043E Müglitztal und bietet somit Raum für vielerlei praktische Tätigkeiten im Rahmen des Naturschutzes. Entlang des Doktorgrabens befindet sich einer der 3 im Schulwald befindlichen Lebensraumtypen (LRT): der Schlucht- und Hangmischwald (LRT 9180). In ihm sollen einige Flächen unter fachkundiger Anleitung von Herrn Karl-Heinz Rehn, Forstwirt a. D. und Naturschutzexperte, auf ihre Vegetation hin untersucht werden. Die Schüler werden unter anderem Pflanzen für ein Herbarium sammeln und bestimmen. Dazu wurde bereits im Vorfeld der Exkursion im Unterricht von den Schülern eine große Pflanzenpresse gebaut. Ein Herbarium, das auch nachfolgenden Klassen als Anschauungsmaterial dienen kann, ist das erklärte Ziel und wird in den nachfolgenden Unterrichtsstunden fertiggestellt werden.

Die Schüler lernen zudem, wie praktischer Naturschutz aussehen kann und welchen Beitrag die Besucherlenkung beim Thema im Naturschutz leistet. Sind die Wege frei, gut benutzbar und eventuell auch markiert, müssen die Waldbesucher sich keine Trampelpfade neben den eigentlichen Wegen suchen und zerstören somit keine (möglicherweise seltenen) Pflanzen oder Lebensräume von Tieren. Zu diesem Zweck legen die Schüler einen Weg innerhalb des Schulwaldes frei, der über die letzten Jahre hauptsächlich mit Birkennaturverjüngung (Betula spec.), Himbeeren (Rubus idaeus) und Brombeeren (Rubus fructicosus) zugewachsen ist. Entlang des Weges gibt es außerdem noch die Möglichkeit, mit dem Bau von Trockensteinmauern und Totholzhaufen Lebensräume für Eidechsen, Insekten und Vögel zu schaffen und somit die Biodiversität zu fördern.

Exkursion Naturschutz

48h-Aktion mit der Jugendfeuerwehr Großröhrsdorf-Biensdorf am LGKS

Am von LGKS

Thema: Wir schützen, was da kreucht und fleucht im Schulwald

Am zweiten Maiwochenende (9.05.-11.05.2014) wird Bärbel Kemper, Initiatorin des Schulwaldprojektes, gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Großröhrsdorf-Biensdorf im Rahmen der gemeinnützigen 48h-Aktion für den Erhalt der Artenvielfalt in der Region aktiv. Die bundesweite Aktion findet zum wiederholten Mal im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge statt und rückt das ehrenamtliche Engagement junger Menschen in den Blick der Öffentlichkeit. Von Freitagmittag bis Sonntagmittag haben Jugendgruppen die Möglichkeit, in der eigenen Gemeinde etwas Sinnvolles und Bleibendes zu bewirken. So wird die kleine Gruppe der Jugendfeuerwehr Großröhrsdorf-Biensdorf im Schulwald die Initiative ergreifen. Aufgrund der großräumigen Homogenisierung des Bodens im Zuge von Land- und Forstwirtschaft sind anderorts viele natürliche Lebensräume verloren gegangen. Ziel der 48h-Aktion ist es, durch die Herstellung künstlicher Strukturelemente, wie Steinwälle, Nisttaschen und Fledermauskästen, zusätzliche Lebensräume für Tiere zu schaffen, die auf besondere Gegebenheiten angewiesen sind. Auf diese Weise finden z. B. Waldeidechse, Ringelnatter, Kleine Hufeisennase und Zaunkönig ideale Bedingungen, um im Schulwald heimisch zu werden.

Mit dem Projekt Schulwald leistet das Landgut Kemper & Schlomski seit 2008 einen wichtigen Beitrag zur Kinder- und Jugendbildung in der Region. Auf 45.000 qm Waldfläche, die naturnah bewirtschaftet werden, bietet sich den Schülern die Möglichkeit, ökologische Entstehungs- und Entwicklungsprozesse praktisch zu erfahren und aktiv mitzugestalten, sowie deren Hintergründe und Bedeutung zu verstehen.

Eidechsen im Schulwald

Erstes Fjordfohlen am LGKS 2014

Am von LGKS

Am Sonntag war es endlich soweit: Unsere Verbandselitestute Lissla hat ein bildhübsches Fohlen zur Welt gebracht. Das kleine Stütchen ist putzmunter und wird von seiner Mutter liebevoll umsorgt.

Vater ist unser Verbandselitehengst Valør Halsnæs, von dem wir in diesem Jahr noch zwei weitere Fohlen der Stuten Lalinga und Lærke Halsnæs erwarten.

Fohlen Lissla

Naturschutzprojekt Biotopentwicklung Waldinnenrand

Am von LGKS

Nachdem das Landgut Kemper & Schlomski (LGKS) mit der Pflanzaktion zur Wiederansiedlung der Weißtanne erfolgreich in dieses Jahr gestartet ist, geht das Naturschutzprojekt Biotop Waldinnenrand in die Realisierung. Entlang des Försterwegs entsteht abschnittsweise ein Biotop Waldinnenrand.

Im ersten Planungsabschnitt wird auf einer Länge von knapp 600 m und einer Tiefe von mindestens 5 m beidseits des Hauptwirtschaftsweges der Waldinnenrand zum Biotop entwickelt. Ziel ist es dabei, die Biodiversität zu fördern und ein arten- und strukturreiches Element zu schaffen, das Habitate für eine Vielzahl von Vögeln, Insekten und Säugetieren bietet und einen linearen Biotopverbund schafft. Natürliche Gegebenheiten wie seltene Laubbaumarten, Biotopbäume, stehendes oder liegendes Totholz, Freiflächen oder Buchten im Bestand werden sinnvoll in die Gestaltung einbezogen, um eine größere Strukturvielfalt zu gewährleisten, was wiederum eine Lebensraumbereicherung bedeutet. Aus diesem Grund werden spätere Eingriffe abschnittsweise durchgeführt, um außerdem durch unterschiedliche Entwicklungsstadien mehr Vielfalt zu erhalten. Zusätzlich sollen überdachte Polter attraktiven Wohnraum für Insekten bereitstellen, sonnenexponierte Natursteinwände und Reisighaufen Reptilien und Vögeln Unterschlupf gewähren. Verschiedene fruchttragende Baum- und Straucharten wie zum Beispiel Eberesche, Holunder, Weißdorn oder Schlehe werden durch die Zurückdrängung klassischer Baumarten eines Schlusswaldes z. B. der Fichte gefördert, um das Äsungsangebot für Reh- und Schwarzwild zu erweitern und so das Wild von forstlich relevanteren Flächen und Pflanzen wie der Weißtanne abzulenken.

Auch waldbaulich bietet die Gestaltung von Waldinnenrändern einige Vorteile. So werden unter anderem Lichtbaumarten gefördert, die sich in einem reinen Fichtenbestand, wie es ihn zum Teil auch am Försterweg gibt, nicht hätten etablieren können. Mit der Förderung dieser Baumarten und den Lichteinfall bis auf den Boden verbessern sich auch die Bodenverhältnisse durch eine begünstigte Humuszersetzung, sodass auch ohne menschliche Eingriffe eine größere Diversität in der blütenreichen Krautschicht zu erwarten ist. Nicht zu unterschätzen ist auch die Tatsache, dass sich in den Strukturen des Waldinnenrands sogenannte Nützlinge wie Schlupfwespe, Grünspecht oder verschiedene Fledermausarten ansiedeln, die als Nahrungsquelle gerne auf Forstschädlinge zurückgreifen und diesen somit Einhalt gebieten.

Um für die Ausgestaltung entsprechend Raum zu haben, werden in nächster Zeit zahlreiche Bäume aus dem Bestand entnommen. Gerade die Altbestände müssen zunächst stark aufgelichtet werden. Am letzten Wochenende nutzte die Freiwillige Feuerwehr Großröhrsdorf-Biensdorf die Gelegenheit und fällte bereits einige Fichten, deren Reisig zur Herstellung des traditionellen Maibaumes genutzt wird. Das Landgut Kemper & Schlomski agiert in diesem Jahr als Sponsor des Maibaumes in Liebstadt.

Maibaumschlagen am LGKS

Internationaler Tag des Baumes

Am von LGKS

Obwohl in kaum einem Kalender vermerkt, feiern jedes Jahr am 25. April Millionen Menschen in Deutschland den internationalen Tag des Baumes.

Zurückzuführen ist dieser Feiertag auf den amerikanischen Siedler J. Sterling Morton, der sich in dem nahezu unbewaldeten Nebraska ansiedelte und in seinem Garten hunderte Bäume und Büsche kultivierte. 1872 schlug er daher einen Feiertag für Baumpflanzungen vor und nannte ihn „Arbor Day“. Erstmalig fand dieses Ereignis am 10. April 1872 statt und führte dazu, dass in ganz Nebraska über eine Million Bäume gepflanzt wurden. Schnell verbreitete sich dieser Feiertag in ganz Amerika.

Erst 80 Jahre später fand der „Tag des Baumes“ nach einer Empfehlung der FAO (Food and Agriculture Organisation) auch Einzug in Deutschland. Am 25. April 1952 pflanzte der damalige Bundespräsident Dr. Theodor Heuss einen Ahorn im Bonner Hofgarten. Seitdem gilt der 25. April in Deutschland als „Tag des Baumes“. An diesem Tag lädt das Kuratorium Baum des Jahres (KBJ) jedes Jahr Personen des öffentlichen Lebens ein, Pflanzaktionen mit dem aktuellen Baum des Jahres durchzuführen.

Auch auf dem Landgut Kemper & Schlomski (LGKS) wird der Tag des Baumes zelebriert. Im Rahmen dieses Tages wurde bereits im Vorfeld die „Pflanzaktion zur Wiederansiedlung der Weißtanne“ durchgeführt. Um ein gutes Anwachsen der Tannen (Baum des Jahres 2004) zu gewährleisten, musste die Pflanzaktion witterungsbedingt jedoch schon auf den 16. April vorgezogen werden.

Im „Silvoretum“, dem forstbotanischen Garten im Schulwald des LGKS, finden sich zahlreiche ehemalige Bäume des Jahres wie Speierling, Wild-Apfel, Vogel-Kirsche oder Eibe, aber auch der aktuelle Baum des Jahres 2014, die Trauben-Eiche, erhielt dort bei der Begründung ein Quartier. Somit bietet dieser Garten neben seinen Lehrqualitäten für das Schulwaldprojekt des LGKS auch noch ganz nebenbei eine Hommage an den Baum des Jahres und den internationalen Tag des Baumes.

Tag des Baumes

Pflanzaktion zur Wiederansiedlung der Weißtanne

Am von LGKS

Die Weißtanne (Abies alba MILL.), Baum des Jahres 2004, ist in Sachsen eine in ihrem Bestand stark gefährdete Baumart. Das liegt vor allem an der dauerhaften Übernutzung der Tanne in den letzten 200 Jahren, dem durch Immissionen verursachten Tannensterben und der Substitution durch die schneller wüchsige Fichte. Deswegen findet man die Weißtanne heute auf der Roten Liste Sachsens unter der Gefährdungskategorie 1 („Vom Aussterben bedroht“). Eine wichtige Maßnahme, um diese in vielerlei Hinsicht wertvolle Baumart zu schützen, ist die Pflanzung der Tanne an geeigneten Standorten.

Auf einer ausgesuchten Waldfläche am Landgut Kemper & Schlomski (LGKS) findet die Tanne nahezu perfekte Wuchsverhältnisse. Der ausgewählte Hang hat eine leichte Nordwestausrichtung, ein kleiner Bach sorgt auch im Sommer für genügend Feuchtigkeit und die unterhalb des Hanges stehenden Fichten bieten der in Jugendjahren äußerst schattentoleranten Tanne genügend Schutz vor der Sonne. Die Tanne, die keine klimatischen Extreme verträgt, ist so im Sommer vor zu großer Hitze und im Winter vor zu starken Frösten geschützt.

Im Rahmen einer Pflanzaktion wurden Mitte April auf der vorgesehenen Fläche zahlreiche Weißtannen gesetzt. Um den Tannen ein bestmögliches Anwachsen zu ermöglichen, wurde der Boden an den entsprechenden Stellen mit Wiedehopfhauen gelockert und vorbereitet. Auch wurden die Wurzeln fachgerecht gestutzt. Das ist für den Pflanzerfolg wichtig. Denn wären die Wurzeln zu lang und müssten deshalb in dem vorbereiteten Pflanzloch nach oben gebogen werden, wäre ein sogenanntes Wurzeltrauma die Folge.

Die Wilddichte im Wald des LGKS ist auch in diesem Bestand recht hoch, weswegen jede einzelne Tanne mit einem Kürassier geschützt wurde. Diese sollen das Wild und besonders das Rehwild davon abhalten, den Terminaltrieb der Tanne zu verbeißen oder an ihnen zu verfegen und so das Tannenwachstum zu hemmen. Bei dem Terminaltrieb handelt es sich um den Haupttrieb des Baumes, der die Wuchsrichtung vorgibt. Wird dieser Terminaltrieb verbissen, nutzt der Baum einen Seitenast zum weiteren Wachstum, sodass sich die Wuchsrichtung ändert. Vom Verfegen spricht man, wenn Rehböcke die Haut (in der Jägersprache: Bast), die das jährlich neu wachsende Geweih überzieht, durch Reiben an Büschen und Bäumen abstreifen.

Unterstützung bei der Pflanzaktion erhielten die Mitarbeiter des LGKS durch Herrn Karl-Heinz Rehn, Forstwirt a. D. und Naturschutzexperte. Herr Rehn hat sein gesamtes Berufsleben dem Naturschutz gewidmet, zuletzt im Referat Naturschutz des Landratsamtes Sächsische Schweiz Osterzgebirge. Wir danken Herrn Rehn für seine tatkräftige Unterstützung und den fachlichen Rat und freuen uns bereits auf die Frühjahrs-Exkursion zum Thema „Naturschutz“, die wir gemeinsam mit Herrn Rehn durchführen werden. Interessierte Schüler unseres Neigungskurses „Schulwald“ von der J. W. von Goethe-Oberschule in Pirna bereiten sich derzeit intensiv auf ihre Teilnahme an der Exkursion vor.

Osterhasenspurensuche am LGKS

Am von LGKS

Am Ostermontag hat Bärbel Kemper vom Landgut Kemper & Schlomski die Kleinsten der Gemeinde zum traditionellen Ostereiersammeln und Ponyreiten eingeladen. Zahlreiche junge Gäste...

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Ostern am LGKS

Frohe Ostern!

Am von LGKS

Wir wünschen allen Freunden, Nachbarn und Geschäftspartnern ein wunderschönes Osterfest und ein paar sonnige Feiertage! Unsere Fjordpferde haben schon ihre ersten Osternester entdeckt. Beim traditionellen Osterspaziergang am Montag werden wir uns gemeinsam mit den Kleinsten unserer Gemeinde und unseren Ponys auf die Suche nach versteckten Osterüberraschungen begeben!

Ostern am Landgut Kemper & Schlomski

Birte Peisker - das neue Gesicht im Schulwald

Am von LGKS

Seit März 2014 wird Bärbel Kemper, Initiatorin und Leiterin des Schulwaldprojektes, von einer weiteren engagierten Mitarbeiterin unterstützt. Birte Peisker, studierte Forstwissenschaftlerin, wird den Neigungskurs „Schulwald“ an der Goethe-Oberschule Pirna im laufenden Schuljahr 2013 / 14 begleiten. Parallel dazu ist sie vor Ort mit der Pflege des Schulwaldareals betraut und bereitet die nächste themenbezogene Schülerexkursion vor. 
Neben der gemeinsamen Erarbeitung theoretischer Hintergründe hat sie in den vergangenen Wochen mit den Schülern bereits mehrere praktische Modellversuche zur Unterrichtsreihe „Die Funktionen des Waldes“ durchgeführt.
Was aktuell im Neigungskurs Schulwald passiert, lesen Sie in unserem Schulwald Blog.

Birte Peisker