FÖJlerin Sophie unterstützt die Umweltbildungsveranstaltungen im Schulwald

Teamarbeit bei der Obstbaumpflanzung

Die tägliche Versorgung der Tiere mit Heu gehört dazu

Freiwilliges ökologisches Jahr im Bereich Tierschutz

Mein Freiwilliges Jahr am Landgut - Anna berichtet 

 

Anna und Sophie beim Baden mit den FjordstutenDie Aufgaben in einem land- und forstwirtschaftlichen Betrieb sind vielfältig und ändern sich im Laufe der Jahreszeiten. Um einen Einblick zu geben was euch im freiwilligen Jahr erwartet, hat FÖJlerin Anna ihr FÖJ-Jahr 2014/15 in einem Blog dokumentiert. Jede Woche fasste sie ihre und Sophies Erlebnisse in kurzweiligen Texten zusammen. Ob Umweltbildung, Streuobstpflege, Naturschutzprojekte im Wald oder den Umgang mit den Pferden, Langeweile kam bei den beiden nie auf.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

Erste Woche als FÖJler – Ran an die Arbeit

05.09.2014

Hallo Ihr da draußen! Die erste Woche als FÖJler liegt hinter mir. Am Montag begann das Jahr mit einem Kennenlernen aller FÖJler in Chemnitz. Am Dienstag ging es dann mit der Arbeit auf dem Landgut los. Nachdem ich und meine FÖJ-Partnerin Sophie von Frau Kemper und meinen zukünftigen Arbeitskolleginnen begrüßt wurden, gab es noch ein paar Worte dazu, welche Aufgaben in der nächsten Zeit auf dem Landgut anstehen. Annas erste Woche im FÖJ Eine Exkursion im Schulwald mit Schülern einer Oberschule, eine Schnitzeljagd mit einer fünften Klasse, die Pflege des Silvoretums und das Anlegen von Bodengruben sind nur einige davon. Danach ging es an die Arbeit – eine Wiese musste freigeschnitten werden, was den Umgang mit dem Freischneider erforderte. Nach ein paar theoretischen Instruktionen zur Funktionsweise des Freischneiders ging es sofort praktisch ans Werk.

Am nächsten Tag ging es gemeinsam mit Birte Peisker und Sophie in den Wald. Weißtannen mussten markiert und freigeschnitten werden. Am schwierigsten war dabei, die Weißtannen im Unterholz ausfindig zu machen, doch unerschrocken wie wir sind, haben wir uns durch das Gehölz und Unmengen von Brombeerranken gekämpft – nichts konnte uns aufhalten. Jetzt sind alle Weißtannen mit einer gelben Schleife markiert und gut sichtbar. Demnächst arbeitet das Mädelsteam bestehend aus Kerstin Heyne, Susanne Schüler, Sophie Richter und mir auf dem Landgut. Uns zu Ehren gab es am Donnerstag ein Fotoshooting, damit jeder, der auf die Homepage kommt – also auch ihr – nicht nur unsere Namen kennt, sondern auch unsere Gesichter. Nach dem Fotoshooting ging es zur Pflege des Silvoretums – unseres Waldgartens. Das Gelände muss mit dem Freischneider freigeschnitten werden, der Zaun rings herum muss auf Löcher kontrolliert werden und ebenfalls freigemacht werden. Das alles dauert seine Zeit, weshalb wir am Freitag erneut im Silvoretum waren, jedoch nicht ohne die Unterstützung von Robin, unserem Hofhund, der uns zum Waldgarten gefolgt war. Und schon war die Woche vorbei.

Bis zum nächsten Mal!
Eure FÖJlerin Anna Kluge

 

Alles startklar fürs Schulwald-Projekt!

12.09.2014

Hallo ihr, ich bin’s wieder! Schon wieder ist eine Woche vorbei. Der Montag begann wieder im Silvoretum. Zu dritt – Birte, Sophie und ich – haben wir zuerst den Zaun ringsherum freigeschnitten und anschließend im Silvoretum mit der Pflege weitergemacht. Dieses Mal leisteten uns beide Hofhunde, Hamlet und Robin, Gesellschaft. Robin hatte Hamlet wohl von seinem Abenteuer am Freitag erzählt und diesen neugierig gemacht. Anna bei der Arbeit im Silvoretum Am Dienstag ging es am Nachmittag nach Pirna in die Goethe-Oberschule. Die erste Unterrichtsstunde stand an. Wie schon im letzten Jahr, gibt es in der Schule das Schulwald-Projekt als Neigungskurs. Derzeit unterrichtet Birte noch den Kurs, bevor Kerstin ab Oktober ihre Nachfolgerin wird. Birte und Kerstin stellten zunächst das Landgut vor. Danach durften die Schüler ihr Wissen zeigen. Blättern, Zweigen, Ästen und Zapfen, frisch von uns aus dem Wald gesammelt, mussten die entsprechenden Baumnamen zugeordnet werden. Alle Schüler haben mitgemacht, sogar jene, die anfangs nicht sehr begeistert von dem Neigungskurs waren.

Am Mittwoch haben Birte, Kerstin, Sophie und ich die phänologischen Punkte in unserem Schulwald markiert. Das sind Punkte, an denen der Wald zu jeder Jahreszeit fotografiert wird, um somit die Veränderung des Waldes innerhalb eines Jahres beobachten zu können. Und anschließend haben wir den Doktorgraben freigeschnitten, damit er von den Schülern am Dienstag genutzt werden kann. Nun ist, zumindest im Wald, alles bereit für die Exkursion der Schüler am Dienstag. Den nächsten Tag waren Birte, Sophie, Herr Thömel (die gute Seele vom Landgut) und ich den ganzen Tag mit Holz spalten beschäftigt. Die Baumstämme hielten nicht viel davon, gespalten zu werden, doch wir standen am längeren Hebel. Und so wurde Baumstamm um Baumstamm geviertelt und anschließend aufgestapelt. Eine Aufgabe, die mir erstaunlicherweise viel Spaß gemacht hat. Ich freue mich schon auf das nächste Mal! Am Freitag regnete es mal wieder den ganzen Tag. Doch das konnte uns die Stimmung nicht vermiesen. Wir räumten einfach die Scheune auf, wo am Dienstag als Abschluss der Exkursion gegrillt wird, und blieben schön trocken dabei. Und so war auch der Freitag schnell vorbei.

Bis nächste Woche!
Eure FÖJlerin Anna Kluge

 

Die erste Exkursion – ein voller Erfolg!

19.09.2014

Die Woche auf dem Landgut begann dieses Mal mit Unkraut zupfen rings um den Longierzirkel. Eine unliebsame Aufgabe, die dennoch von Zeit zu Zeit gemacht werden muss. Danach haben wir alle Werkzeuge und Geräte für die Exkursion, die am Dienstag war, zusammen gesucht. Eine ganze Menge, was da alles zusammen kam: Grasschere, Baumschere, Spaten, Mistgabel, Rechen, Pflanzenpressen, Eimer, Hammer, Sicheln und noch einiges anderes. Dazwischen gab es eine Pause, in der wir auf unseren Hengst Valentino, der bei der Hengstleitungsprüfung sowohl bei der Rasse Fjord als auch in der Gesamtwertung Siegerhengst wurde, angestoßen haben.

Am Dienstag stand die Exkursion mit den Schülern des Neigungskurses Schulwald von der Goethe-Oberschule an. Vormittags haben wir in Vorbereitung dessen, die Scheune noch herbstlich geschmückt. FÖJlerin Anna bei der Erkundungsexkursion mit dem Schulwald-Neigungskurs 2014/15Das Ergebnis ist echt schön geworden. Ich fühlte mich mehr wie im Wald als in einer Scheune. Mittags haben wir dann die Schüler abgeholt und nach einer kurzen Begrüßung von Frau Kemper, Initiatorin des Schulwaldprojektes, sind wir mit ihnen direkt ins Silvoretum gegangen, wo sie verschiedene Aufgaben zu erledigen hatten. Die Schüler hatten viel Spaß bei den Aufgaben, was sie auch gezeigt haben. Am schönsten war es, von den Schülern zu hören, dass ihnen die Arbeit gefällt und dass sie froh sind, in diesem Neigungskurs zu sein. Da macht die Arbeit mit den Schülern gleich viel mehr Spaß!

Zum Schluss sind wir alle gemeinsam zum Landgut gegangen. Herr Thömel hatte bereits Würstchen gebraten, die wir alle zusammen in der herbstlich dekorierten Scheune gegessen haben. Kurz bevor die Schüler sich dann auf den Heimweg machten, gab es auch noch ein Eis für jeden. Nun freuen sich die Schüler schon auf die nächste Exkursion, die im November stattfinden wird. Und ich auch! Am nächsten Tag haben Birte, Sophie und ich die Scheune wieder aufgeräumt und danach einen Wasserlauf wieder freigemacht. Außerdem haben wir Zapfen, Rinde und Haselnüsse zum Basteln gesammelt. Nun steht einer spontanen Bastelaktion nichts mehr im Weg.

Der Donnerstag begann damit, den alten Hundezwinger, der nun als Abstellraum dient, sauber zu machen. Mutig haben Sophie und ich uns durch unzählige Spinnenweben gekämpft, bevor wir die Biertischgarnituren, die vorerst nicht mehr gebraucht werden, eingeräumt haben. Danach haben wir Susanne geholfen, die Mähnen der Pferde zu schneiden. Dabei war es meine Aufgabe, die Pferde festzuhalten und vor allem den Kopf ruhig zu halten, damit Susanne eine schöne Frisur schneiden konnte. Am Freitag haben Sophie und ich Herrn Thömel dabei geholfen, Heuballen zu lagern. Während Herr Thömel alle Heuballen an den Anfang des Feldes gefahren hat, haben wir die Ballen geflickt. Die herumflatternde Folie wurde festgeklebt und alle Löcher wurden dicht gemacht. Und somit ist auch diese Woche schon wieder vorbei.

Bis in einer Woche!
Eure FÖJlerin Anna Kluge

Die erste Seminarwoche – Seminarwerkstatt

26.09.2014

Hallo Ihr! Während des FÖJs gibt es fünf Seminare. Letzte Woche war das erste davon in Frauenstein, weshalb ich nicht am Landgut gearbeitet habe. Dennoch will ich euch nicht vorenthalten, was ich letzte Woche alles erlebt habe.

FÖJlerin Anna bei der Vorbereitung des Seminars

In einer Kennlernrunde stellten wir uns und unsere Arbeit anhand von zwei Dingen aus der Einsatzstelle vor. Unter anderem hatten Sophie und ich auch die selbstgemachte Marmelade vom Landgut mitgehabt. Später konnte jeder die Marmelade beim Frühstück verköstigen und sich selbst davon überzeugen, dass der Fruchtaufstrich ein Genuss ist. Danach wurden wir alle in drei Gruppen geteilt. Jede der Gruppen befasste sich während der Woche mit einem anderen Thema und wird eines der noch folgenden Seminare gestalten. So viel zur Theorie.

Meine Gruppe hatte das Thema „Ökologie im Alltag“. Mittels Stationsarbeit, Brainstorming und der Frage, was an unserem Leben ökologisch und was unökologisch ist, wurden wir an das Thema herangeführt. Der Montagabend war der Kreativabend. Man konnte Töpfern, Speckstein schleifen oder Papier schöpfen. Ich entschied mich für Papier schöpfen, was ich noch nie gemacht hatte und unbedingt kennenlernen wollte.

Dienstags befassten wir uns intensiver mit dem Thema, unter anderem auch das ökologische Wohnen, ökologische Ernährung und ökologische Kleidung. Am Abend stellten wir die Utopiephasen vor. In Vorbereitung dessen sollten wir uns ein fiktives und sinnloses Haushaltsgerät zusammenspinnen, das möglichst noch ökologisch ist. Wir entwickelten „Bärty, den brusthaarkämmenden Koala, der garantiert ökologischer ist, als jede Bürste“ und stellten ihn in einem kurzen Sketch vor. Alle waren begeistert von ihm!

Mitte der Woche begannen wir dann mit der Vorbereitung unseres Seminares, welches im Februar stattfinden wird. Meine Gruppe – bestehend aus Elli, Maria, Alina, Marius und mir – mit dem Thema „ökologisch Wohnen“, sammelte zuerst Informationen und Ideen zum Thema und erstellte anschließend einen groben Wochenplan. Am Donnerstag vertieften wir das Ganze und gingen mehr ins Detail. Referenten wurden angerufen und die letzten Aufgaben und Verantwortlichkeiten wurden festgelegt. Als wir unseren Wochenplan unseren Teamern Anni und Nic vorstellten, waren sie begeistert. Wir hatten alles richtig gemacht!

Am Freitag stellten die jeweiligen Gruppemitglieder vor, welches Thema sie bearbeitet haben und was man bei ihnen während des Seminares erleben kann. Anschließend konnte man sich für das Thema eintragen, was einen am meisten ansprach. Das war gar nicht so einfach, da ich jedes Thema interessant fand.

Am Ende habe ich mich für die Themen „Ernährungssicherheit“ und „Alternative Lebensweisen“ entschieden. Mal schauen, was mich da alles erwartet. Ich freue mich auf jeden Fall jetzt schon drauf! Bis nächste Woche! Dann gibt es wieder das Neueste vom Landgut.

Bis dahin!
Eure FÖJlerin Anna Kluge

Eine kurze Woche auf dem Landgut

04.10.2014

Hey Ihr da draußen!

Die Woche begann mit Holzspalten. Dabei war Frauenpower angesagt. Zu fünft – Birte, Kerstin, Susanne, Sophie (s. Foto) und ich – haben wir alle Holzstämme zerkleinert und anschließend aufgeschichtet. Am Nachmittag haben wir uns von Birte verabschiedet, die ihren letzten Arbeitstag hatte. Die Arbeit mit ihr war nie langweilig und immer lustig. Den Dienstag haben wir ebenfalls mit Holzspalten zugebracht. Das gesamte Holz ist nun verarbeitet und kann zum Heizen verwendet werden. Der Winter kann kommen!

Brennholz in 1m-Scheiten für den großen Ofen - der Winter kann kommen!
Am Mittwoch haben wir rings um den Longierzirkel Ochsenzungen ausgestochen. Erstaunlich, was für Riesenwurzeln an noch so kleinen Pflanzen hängen. Am Anfang hatten Sophie und ich noch ein paar Probleme, die Pflanzen samt Wurzel aus dem Boden zu bekommen. Aber nach einer Weile hatten wir den Dreh raus. Mit der richtigen Technik klappt eben alles! Außerdem hatten die kleinen Maikätzchen zum ersten Mal Freigang und konnten das Landgut erforschen. Mutig erkundeten sie alles und genossen das Draußensein, während wir immer mal ein Auge auf die Kleinen hatten.

Am Donnerstag haben Sophie und ich gemeinsam mit Kerstin die Waldrallye, die in einer Woche stattfinden wird, vorbereitet. Dazu haben wir aus Schuhkartons Fühlkisten gebastelt und anschließend Material zum Befüllen, unter anderem Moos, Baumpilze, Eicheln, Bucheckern und Kastanien, gesammelt. Außerdem haben wir Säcke mit verschiedenen Gewichten gefüllt. Nächste Woche sollen die Kinder Tieren aus dem Wald die entsprechenden Gewichte zuordnen. Desweiteren sind wir den Weg der Waldrallye abgegangen, um zu schauen, ob alles passt, wie wir es uns vorgestellt haben. Obwohl noch ein paar Einzelheiten für die Rallye geklärt werden müssen, war es ein erfolgreicher Tag, an dem wir mit der Planung weit voran gekommen sind!

Am Tag der Deutschen Einheit hatte ich frei, weshalb ich euch nichts von diesem Tag auf dem Landgut berichten kann. Aber ab Montag bin ich wieder vor Ort.

Bis zum nächsten Mal!
Eure FÖJlerin Anna Kluge

Die Waldrallye – Fünftklässler entdecken den Wald neu!

12.10.2014

Der Montag begann mit einer Mitarbeiterbesprechung. Dabei wurde geklärt, was in der Woche so anstand. Hauptthema war dabei die Waldrallye, die am Donnerstag stattfand, da wir dafür noch einiges zu planen und vorzubereiten hatten. Anschließend sind Kerstin, Sophie und ich die Runde abgegangen, um einen genauen Zeitplan erstellen zu können. Außerdem haben wir alle Spiele und Stationen noch einmal durchgesprochen. Am Nachmittag haben Sophie und ich die letzten Ochsenzungen um den Longierzirkel ausgestochen.

FÖJlerinnen Anna und Sophie bei der Walderlebnis-Rallye

Am Dienstag sind wir mit nach Pirna in die Schule gefahren, um Kerstin im Neigungskurs zu unterstützen. Die Blätter, die die Schüler bei der letzten Exkursion im Wald gesammelt und im Silvoretum gepresst hatten, wurden von den Schülern bestimmt und anschließend laminiert. Am Tag der offenen Tür in der Goetheoberschule Pirna werden die Blätter dann für ein Quiz genutzt. Es war wieder ein tolles Arbeiten mit den Schülern. Alle haben sich beteiligt, egal ob es um das Laminieren oder das Bestimmen der Blätter, das Schreiben der Baumnamen oder die Suche nach einem Schulwaldlogo ging – alle waren dabei. Am Mittwochvormittag wurden wir von Herrn Thömel mit einem Hänger in den Wald gefahren und hatten anderthalb Stunden Zeit, um Material zum Dekorieren der Scheune zu sammeln, bevor wir wieder mit dem Schäffer abgeholt wurden. Das klingt nach viel Zeit, aber als wir gemütlich durch den Wald spazierten und alles einsammelten, was uns vor die Füße kam – Pilze, Rinde, Zapfen, Bucheckern, Moos, Blätter, Äste und Zweige – war die Zeit ruckzuck vorbei. Danach haben Sophie, Susanne und ich die Scheune aufgeräumt und schön geschmückt. Das Ergebnis war einfach nur urgemütlich.

Am Donnerstag war es dann endlich soweit! 26 Fünftklässler, die Lehrerin Frau Berthold und zwei Betreuer waren gespannt auf die Waldrallye. Nach einer kurzen Begrüßung von Frau Kemper, Initiatorin des Schulwaldprojektes, starteten wir. Die Schüler wurden in drei Gruppen aufgeteilt und schon begann das Abenteuer. Jede Gruppe bei einer anderen Station. Die erste Station meiner Gruppe war das Zapfenzielwerfen. 40 Zapfen mussten von einem Eimer in einen anderen geworfen werden. Auch wenn so mancher Zapfen am Anfang vorbei ging, landete letztendlich jeder im Ziel. Danach setzten wir unseren Weg fort. Fährten und Gewichte mussten bestimmten Tieren aus dem Wald zugeordnet werden, heimische Bäume sollten benannt werden und verschiedene Düfte entsprechenden Baumarten zugeordnet werden. Ein Höhepunkt waren die Fühlkästen, die mit Eicheln, Zapfen, Kastanien, Moos und Baumpilzen gefüllt waren. Das klingt alles harmlos. Doch die Kinder wussten ja nicht, was drin ist und erlebten so manche Überraschung.

Bei der gesamten Waldrallye kamen natürlich Spiel und Spaß nicht zu kurz. Mittags ging es dann aufs Landgut, wo mal wieder Essen und Getränke auf die Kinder warteten. Es gab Bratwürste mit Brötchen, Senf und Ketchup. Zum Abschluss gab es für jeden noch eine leckere Waffelschnitte – oder auch zwei, wenn man mochte. Es war wieder ein gelungener Tag, an dem ich viel Spaß und Freude hatte. Auch wenn die Arbeit mit den Schülern nicht immer einfach ist, macht sie mir erstaunlicherweise viel Spaß.

Am Freitag haben wir die Scheune wieder abgeschmückt. Am liebsten hätten wir alles noch so gelassen, da es einfach nur toll aussah, aber die Scheune wurde für die Pferde gebraucht. Außerdem war der Tierarzt zum Kastrieren da. Für vier Pferde war das Hengstsein vorbei und ich konnte live dabei sein. Dazu wurden die Pferde in Narkose gelegt. Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell die Pferde müde werden und sich hinlegen.

Diese Woche stand auch das erste Mal Arbeiten am Wochenende an. Da es jedoch nur um das Misten der Pferde ging, und bisher nur 3 Pferde im Stall sind, ging das recht flott und ich konnte zeitig wieder verschwinden. Am Sonntag gab es noch ein kleines Extra: Die erste Reitstunde auf Emma, unserer Haflingerstute, und Sara, unserem Shetlandpony, stand an. Mal wieder auf einem Pferd zu sitzen, war ein tolles Gefühl. Das ist den Muskelkater, den ich morgen haben werde, allemal wert. Und somit ist auch diese ereignisreiche Woche vorbei.

Bis zur nächsten Woche!
Eure FÖJlerin Anna Kluge

Noch allerhand zu tun vorm Winter!

16.10.2014

Hallo ihr da draußen! Am Anfang der Woche sind Sophie und ich mal wieder im Silvoretum gewesen. Es war noch mal ein Stück Arbeit das letzte Unkraut zu stutzen, aber nun ist endlich alles geschafft! Dann sind wir durch den Wald gelaufen und haben bunte Blätter gesammelt und anschließend gepresst. Jetzt im Herbst ist es einfach nur toll, durch den Wald zu laufen, der mehr und mehr in seiner vollen Herbstpracht erstrahlt. So stehen für das Quiz am Tag der offenen Tür der Goethe-Oberschule in Pirna nicht nur grüne, sondern auch bunte Blätter zum Raten der Baumart zur Verfügung.

FÖJlerin Anna bereitet Blätter zum Pressen für den Tag der offenen Tür vor.

Am Dienstagmorgen haben wir Emma, unsere Haflingerdame, ihre Tabletten gegeben. Emma hat Asthma und mit Hilfe der Tabletten soll sich der Schleim in ihren Atemwegen lösen. Anschließend haben wir sie etwas bewegt, damit sie diesen Schleim abhusten konnte. Mittags sind Sophie und ich wieder nach Pirna in die Schule gefahren. Dort hat Kerstin schon auf uns gewartet. Demnächst sollen die Schüler eine Umfrage zum Thema: Naherholung im Wald im Wandel der Zeit in Pirna durchführen. In Vorbereitung dessen wurden sie heute an das Thema herangeführt und durften selbst den Fragebogen ausfüllen, den sie demnächst mit den Angaben fremder Personen füllen dürfen.

Mittwochs haben wir uns wieder um Emma gekümmert, ihr die Tabletten gegeben und sie anschließend bewegt. Sofern wir Zeit haben, werden Sophie und ich das jetzt jeden Tag machen. Danach haben wir noch Ochsenzungen auf einer Wiese ausgestochen. Dieses Unkraut macht sich immer unbeliebter bei mir. Der Donnerstag begann mit einer kurzen Mitarbeiterbesprechung. Gemeinsam – Herr Thömel, Susanne, Sophie, Frau Kemper und ich – klärten wir, was noch vor dem Winter zu erledigen ist. Die Weißtannen müssen noch einmal freigeschnitten werden, eine Plateaufläche muss gepflegt werden, Strohballen müssen in die Scheune getragen werden, Totholz muss von der Streuobstwiese entfernt werden und noch so einiges anderes. Eine ganze Menge Arbeit, die da noch vor uns liegt! Nach der Besprechung machten Sophie und ich uns an die Bestandsaufnahme der Obstbäume, die erst in den letzten drei Jahren rund um das Landgut gepflanzt wurden. Es wurden Apfelbäume, Kirschbäume, Pflaumenbäume, Walnussbäume und Quittenbäume gepflanzt. Wir kontrollierten, ob die Bäume einen gesunden oder kranken Eindruck machten und dass jeder Baum noch an seinen Pfahl gebunden war. Danach haben wir die ersten Quitten und Äpfel gepflückt und natürlich verkostet. Es war ein Genuss!

Und das war es auch schon wieder von der Woche, denn am Freitag habe ich frei. Da ich letztes Wochenende gearbeitet habe, gibt es als Ausgleich einen freien Tag in dieser Woche. Nächste Woche gibt’s dann wieder mehr zu lesen!

Bis dahin!
Eure FÖJlerin Anna Kluge

Vorbereitungen für den Winter - los geht's!

26.10.2014

Hey ihr, ich bin's wieder! Die Woche begann wieder mit einer Mitarbeiterbesprechung. Ein wichtiges Thema war dabei der Schutz der Koppeln vor Wildschweinen. Dafür muss ein Draht nahe dem Boden freigeschnitten werden. Wenn das getan ist, kommt Strom auf den Draht und die Wildschweine suchen sich – hoffentlich – einen anderen Platz, wo sie Löcher graben. Nach der Besprechung haben wir uns direkt an die Arbeit gemacht und mit dem Freischneiden begonnen. Außerdem sind Sophie und ich eine Wiese abgegangen, auf der die Wildschweine schon gewütet hatten und haben die Löcher wieder zugemacht.

Um Emma haben wir uns auch wieder gekümmert. So langsam kommt sie in Form. Die Bewegung zweimal täglich tut ihr gut und mittlerweile fällt ihr das Traben auch nicht mehr so schwer. Es ist ein schönes Gefühl zu sehen, wie es ihr immer besser geht. Am Dienstag haben wir erneut den Draht freigeschnitten. Die erste Koppel ist auf jeden Fall schon mal wildschweinsicher!

FÖJlerin Anna auf dem Heuboden

Mitte der Woche haben wir zunächst Äpfel für die Pferde, die sonst auf dem Mist gelandet wären, beim Nachbarn eingesammelt. Danach haben wir Äpfel gepflückt, in Apfelstiegen einsortiert und in den Keller geschafft. Dort können die Äpfel noch nachreifen, bevor sie für den Verzehr geeignet sind. Es war ein regnerischer Tag, den wir auch genutzt haben, um den Heuboden sauber zu machen. Mit dem Besen ging es dem Staub und den Spinnweben an den Kragen. Am Donnerstag haben wir, nachdem wir Emma versorgt hatten, Heuballen auf den Heuboden geschafft. Anschließend haben wir noch einmal Äpfel beim Nachbarn aufgelesen. Dabei kam der Spaß nicht zu kurz. Wir mussten die Äpfel in die Schubkarre werfen, da wir mit der Schubkarre nicht direkt an die Äpfel herangekommen sind. Nicht jeder der Äpfel landete sofort in der Karre, dafür war die Freude umso größer, wenn wir doch trafen.

Am Freitag waren nur Herr Thömel, Susanne und ich auf dem Landgut – Sophie hatte frei. Zunächst habe ich mich um Emma gekümmert, es geht ihr immer besser und es macht richtig viel Spaß, mit ihr zu arbeiten! 

Nächste Woche geht es weiter! Zu unserem Glück bekommen wir da Unterstützung von Maria Schüler, der Schwester von Susanne, die ein Praktikum in der zweiten Ferienwoche auf dem Landgut macht. Diese Woche hatte ich wieder Wochenenddienst. Ich hatte die Aufgabe, die Ställe zu misten und Emma zu versorgen. Nachdem ich die ersten drei Boxen allein gemistet hatte, half mir Herr Thömel beim Misten des Offenstalls, in dem sechs Stuten untergebracht sind. Die machen eine Menge Arbeit und da ist etwas Hilfe immer willkommen! Damit ist schon wieder eine schöne Woche vorbei. Aber in ein paar Tagen kommt ja schon wieder das neueste vom Landgut!

Bis dahin!
Eure FÖJlerin Anna Kluge

Unverhofft kommt oft!

31.10.2014

Die letzte Woche war eine wirklich kurze Woche. Da ich letztes Wochenende arbeiten war, wie ihr ja gelesen habt, habe ich mir diese Woche Mittwoch freigenommen. Zusätzlich war am Freitag Reformationstag. Mit Herrn Thömel, Susanne und ihrer Schwester Maria waren genug auf dem Hof, um die Pferde zu versorgen. Daraufhin haben Sophie und ich am Montag erfahren, dass wir Freitag frei bekommen. Ich musste also nur drei Tage – Montag, Dienstag und Donnerstag – arbeiten. Unverhofft kommt eben oft!

FÖJlerin Anna beim Zuschnitt des Drahtes zum Schutz vor Wildschweinen

Am Montag sollten Kerstin, Sophie und ich noch einmal in den Wald gehen, um die Weißtannen freizuschneiden. Das war jedoch gar nicht notwendig, da Birte, Sophie und ich das im September so gut gemacht hatten, dass alle Weißtannen noch genug Platz zum Wachsen haben. Deshalb sind wir kurzerhand zum Plateau gegangen, wo verschiedene Baumarten, unter anderem Bergahorn, gepflanzt wurden. Dort haben wir den Zaun ringsherum kontrolliert und kleine Bäume, die von Gräsern, Farnen und anderen Pflanzen zugewuchert waren, freigeschnitten.

Den Dienstag und den Donnerstag haben Sophie und ich damit zugebracht, den vierten Draht gegen die Wildschweine freizuschneiden. Wir haben richtig viel geschafft – ein vielfaches von dem, was wir an den anderen beiden Tagen, an denen wir schon damit angefangen hatten, geschafft hatten. Das lag aber nicht daran, das wir an den anderen Tagen faul waren, sondern daran, dass das Gras diesmal nicht so nass und auch nicht so lang war. Das macht immer eine Menge aus.

Am Mittwoch hatte ich ja frei, aber von Sophie habe ich erfahren, dass der Tierarzt da war. Da habe ich mir für einen Moment gewünscht, ich hätte mir nicht freigenommen, da ich ihm gerne über die Schulter geschaut hätte. Aber der Tierarzt war ja – hoffentlich – nicht zum letzten Mal auf dem Landgut! Und das war es auch schon zu dieser ungewöhnlich kurzen Woche.

Bis bald!
Eure FÖJlerin Anna Kluge

Koppeln vor Wildschweinen sicher? – Check!

09.11.2014

Hallo Ihr! Zu Beginn der Woche war der Hufschmied da. Während Herr Thömel und Susanne damit beschäftigt waren, dem Schmied zu helfen, misteten Kerstin, Sophie und ich die Ställe aus. Als wir damit fertig waren, beobachteten wir gespannt, wie Emma neue Hufeisen bekam. Danach haben wir sie gefüttert und bewegt. Anschließend haben wir noch die letzten Reste des Wildschweindrahtes auf der Seite, wo die Hengste stehen freigeschnitten. Am Dienstagvormittag haben wir damit begonnen, den Wildschweindraht am Hirschberg, wo die Fjordstuten mit ihren Fohlen stehen, freizuschneiden.

FÖJlerin Anna schneidet den Wildschweindraht frei

Ab Mittag waren wir dann wieder in Pirna in der Goetheschule, wobei der Unterricht nach draußen verlegt wurde. Ich begleitete zwei Schüler, die Passanten ein paar Fragen zum Thema „Waldnutzung“ stellten. Manchmal wurden sie abgewiesen, doch davon ließen sie sich nicht entmutigen. Sie fragten einfach die nächste Person, ob sie mal kurz Zeit hätte, ihnen ein paar Fragen zu beantworten. Mittwochs haben Sophie und ich erneut den vierten Draht am Boden feigschnitten. Wir sind endlich fertig geworden! Gerade rechtzeitig – nun wird es Zeit, dass der Draht unter Strom gesetzt wird, damit die Wildschweine die Koppeln endgültig in Ruhe lassen. Am Donnerstag haben Sophie und ich Wasserpest, eine Wasserpflanze, aus einem der Teiche vom Landgut gefischt. Fast das ganze Ufer war am Ende mit Wasserpest aus dem Teich bedeckt. Zwischendurch waren auch mal Fische in den Pflanzen gefangen. Die haben Sophie und ich dann schnell in den Teich zurückgeworfen. Außerdem haben wir Löcher, verursacht von Wildschweinen, auf der Stutenkoppel am Hirschberg wieder verschlossen.

Freitag waren nur Herr Thömel und ich auf dem Landgut, da Susanne und Sophie sich freigenommen hatten. Ich habe die Ställe gemistet und Emma versorgt. Danach habe ich alle Pferdeäpfel von Emmas Koppel entfernt. Dabei hat Sara, das Shetlandpony, das mit Emma auf der Koppel steht, alle meine Schritte genauestens verfolgt und mich neugierig beobachtet. Am Ende des Tages habe ich noch einmal Äpfel beim Nachbarn aufgelesen, aber es werden einfach nicht weniger. Da können Sophie und ich noch oft Äpfel auflesen gehen!

Ich hatte wieder Wochenenddienst. Das Misten der Ställe und Emma zu versorgen, standen auf dem Programm. Nachdem das erledigt war, konnte ich mich auf den Heimweg machen. Herr Thömel hat mir wieder beim Misten geholfen und so konnte ich eher gehen als gedacht. Es ist schön, wenn man Unterstützung bekommt, und noch schöner, wenn man nicht damit rechnet! Nächste Woche bin ich wieder zu einem Seminar, da kann ich leider nicht berichten, was auf dem Landgut passiert ist. Das heißt aber nicht, dass es in einer Woche nichts zu lesen gäbe – ihr erfahrt natürlich, was ich beim Seminar erlebt und gelernt habe!

Bis dahin!
Eure FÖJlerin Anna Kluge

Das zweite Seminar – Nahrungssicherheit

16.11.2014

Hallo Ihr da draußen,

Letzte Woche war ich wieder zu einem Seminar, dem zweiten von insgesamt fünf. Diesmal waren wir in Dresden auf einem Jugendschiff. Schon am Ende des ersten Seminares hatte ich mich ja für das Thema „Nahrungssicherheit“ entschieden.

Am Montag ging es vor allem um verschiedene Siegel die man auf biologischen Produkten findet. Das bekannteste Siegel ist das BIO-Siegel, aber es gibt natürlich noch viele mehr. Um verschiedene Siegel kennenzulernen, spielten wir als erstes ein Memory, bevor es zu einer „Siegeljagd“ nach draußen ging. Wir folgten den Hinweisen, ähnlich wie bei einer Schnitzeljagd, bis zum Ziel – einem „Bio Company“-Laden, wo wir für unser Kaffeetrinken einkauften. Natürlich nur biologische Produkte mit ganz vielen BIO- und ÖKO-Siegeln. Auf dem Schiff haben wir dann gemütlich die gekauften Produkte verspeist.

FÖJ-Seminar-Tag im Eine-Welt Laden Quilombo in Dresden

Der Dienstag war der sogenannte „Gentechnik-Tag“. An diesem Tag haben wir viele Einblicke in das Thema erhalten. Besonders erschütternd fand ich die Tatsache, dass in Paraguay Menschen aus ihrer Heimat vertrieben werden, um dort genmanipulierte Sojapflanzen anbauen zu können.

Die Sojapflanzen werden mit einem hochgiftigen Unkrautvernichtungsmittel gespritzt, das bei direktem Kontakt schwere Missbildungen sowie Krebs verursacht und sogar zum Tod führen kann. Diese Sojapflanzen werden Tieren, die wir wiederrum essen, als Futtermittel gegeben. Natürlich haben wir auch erfahren, was man gegen die Gentechnik tun kann, zum Beispiel sie nicht zu unterstützen. So kann man beim Einkauf darauf achten, dass die Produkte die Aufschrift „genfrei“ haben oder BIO sind.

Mitte der Woche waren wir in einem „Eine-Welt“-Laden namens „Quilombo“. Dort habe ich viel über „Eine-Welt”-Läden erfahren. Außerdem haben wir einen Quinoasalat gemacht und anschließend im Weltladen gegessen. In diesen Salat haben wir Radieschen, Möhren, Rettich, Petersilie, Kürbis und Tomaten geschnitten. Natürlich kam auch Quinoa, eine Pflanze die in den Anden wächst und alle lebensnotwendigen Nährstoffe – ähnlich wie Reis oder Getreide – enthält, in den Salat.

Am Donnerstagvormittag hat uns ein Experte etwas zum Thema „Urban Gardening“ in Dresden erzählt. Zunächst einmal, beim „Urban Gardening“ werden Flächen in einer Stadt nachhaltig bewirtschaftet und als eine Art Gemeinschaftsgärten genutzt. Allein in Dresden gibt es schon 16 Gemeinschaftsgärten. In diesen Gärten pflanzen Menschen aus der Stadt, die Lust haben zu gärtnern oder die einfach mal aus ihrem Alltag raus wollen, gemeinsam Pflanzen und Gemüse biologisch an. Damit sind diese Menschen ein Stück unabhängiger von Produkten aus anderen Ländern, die mittels langer Transportwege nach Deutschland geschafft werden. Außerdem sehen sie selbst, wie etwas entsteht und was für Arbeit in einer Kartoffel oder einer Möhre drinsteckt. Am Nachmittag haben wir unsere Wochenshow vorbereitet, in der jede Gruppe auf verschiedene Weise vorgestellt hat, was sie in der vergangenen Woche gemacht und erlebt hat. Es war ein lustiger Abend.

Am Freitag gab es noch eine Wochenauswertung und ein paar Informationen zum FÖJ allgemein. Außerdem stellten die FÖJ-Sprecher vor, was sie schon auf den Sprechertreffen erlebt haben. Nach einem Gruppenfoto mit allen FÖJlern ging es auch schon wieder nach Hause. Es war eine schöne und lehrreiche Woche und ich freue mich schon auf das nächste Seminar, das ich dann selbst mitgestalte!

Bis zum nächsten Mal!
Eure FÖJlerin Anna Kluge

Wild- und Jagdexkursion – Von Jägern lernen

21.11.2014

Hey ihr! Letzte Woche Dienstag war die große Wild- und Jagdexkursion. Dafür haben wir am Montag wieder die Scheune geschmückt. Gemeinsam mit Herrn Thömel und Kerstin sind Sophie und ich in den Wald gefahren und haben alle Tannenzweige eingesammelt, die wir kriegen konnten. Da das meiste Laub bereits von den Bäumen gefallen war, bestand die Dekoration hauptsächlich aus Ästen von Nadelbäumen. Dennoch war die Scheune am Ende so schön wie immer! Außerdem haben Kerstin und ich die Ställe saubergemacht und alle Gerätschaften, die wir über den Winter nicht mehr brauchen, weggeräumt.

Exkursion Wild und Jagd

Exkursion Wild und Jagd

Am Dienstag war es dann endlich soweit. Die große Wild- und Jagdexkursion für den Neigungskurs, die von zwei Jägern vorbereitet und durchgeführt wurde, stand an. Am Morgen haben wir noch schnell die Scheune aufgeräumt und fertig vorbereitet. Dann ging es auch schon los. Zu Beginn der Exkursion war schlechtes Wetter, es regnete. Aber unsere Regenschirme brauchten wir nicht lange, denn glücklicherweise hörte es auf zu regnen, als wir alle – Frau Kemper, die Jäger, die Schüler, Kerstin Sophie und ich, sogar die Schulleiterin der Goetheschule war mit – in Richtung Landgut starteten. Auf dem Weg zum Landgut gab es zahlreiche Zwischenstopps, an denen die Jäger viele interessante Dinge erzählten und zeigten. Zu Anfang zeigten die Jäger, was sie immer mit auf die Jagd nehmen: Gewehr und Patronen, Fernglas, ein warmer Pullover, Schokolade als Wegproviant und der Hund, der beste Freund des Jägers dürfen natürlich nicht fehlen!

Als wir durch den Wald liefen, konnten wir die eine oder andere Fährte sehen, sogar ein Reh ließ sich mal kurz blicken. Später wurden uns verschiedene Tierarten gezeigt, die gejagt werden. Dazu gehören bei uns Wildschweine, Rehwild, Rotwild und Mufflons. Außerdem haben die Jäger die Funktion der Jagdhunde erklärt. So müssen die Hunde angeschossenes oder angefahrenes Wild aufspüren und Wild zum Jäger bringen, wenn zum Beispiel eine Ente ins Wasser gefallen ist. Am meisten hat mich die Tatsache fasziniert, dass die Hunde auch Wild aufspüren und zum Jäger hin treiben. Wahnsinn, was so ein Jagdhund alles leisten kann! Als wir dann zum Mittag auf dem Landgut angekommen sind, gab es Wildschwein und Mufflon zu essen. Ich persönlich liebe Wildschwein und es war mal wieder richtig lecker! Es war ein sehr schöner und auch informativer Tag.

Ich habe viel Neues gelernt, was ich so noch nicht wusste. Ein großes Lob an die Jäger! Am Mittwoch war Buß- und Bettag und ich hatte frei. Am Donnerstag und am Freitag stand nichts besonderes an. Sophie und ich haben die Ställe gemistet, Emma versorgt, und ihre Koppel abgeäppelt. Außerdem haben wir noch einmal Äpfel für die Pferde aufgelesen und sind noch einmal im Silvoretum gewesen. Dort lagen noch abgeschnittene Holunderäste, die wir mit zum Landgut genommen haben. Die werden wir später, wenn sie getrocknet sind, zum Füllen der Insektenhotels nehmen. Und das war es auch schon von der kurzen, aber ereignisreichen Woche.

Bis bald wieder!
Eure FÖJlerin Anna Kluge

Der Winter kommt!

25.11.2014

Im Laufe der letzten Woche haben wir viele Pferde über Nacht in die Ställe geholt, da es nun langsam richtig kalt wird.

Im Wald ist nun immer weniger zu tun. Darum haben Sophie und ich morgens immer die Pferde mit raus geschafft und beim Stalldienst geholfen. Dazwischen versorgen wir Emma und am Nachmittag helfen wir beim Reintreiben der Pferde. Das sind Aufgaben, die im Winter anstehen und bei denen wir unterstützen, denn im Team geht es schneller! Natürlich gibt es auch noch ein paar andere Projekte im Winter, über die ich berichten werde.

Vor zwei Wochen wurden neue Obstbäume gepflanzt. Rings um diese Bäume haben wir am Montag alle zusammen – Herr Thömel, Susanne, Kerstin, Sophie und ich – die restliche Erde entfernt und Rindenmulch um den Baum herum ausgebracht.
Dienstagmittag waren wir wieder in Pirna. Dort haben die Schüler als erstes einen kleinen Test zur Exkursion von letzter Woche geschrieben. Sophie und ich haben spaßeshalber mitgemacht um zu sehen, was wir uns alles gemerkt haben. Das war eine ganze Menge, wie sich bei der Auswertung herausstellte! Am Ende der Stunde haben die Schüler noch aufgeschrieben, was sie bei der Exkursion erlebet haben und was ihnen besonders gefallen hat. Das ist dann nachzulesen im Schulwald-Blog.

In der Nacht vom Dienstag zu Mittwoch gab es das erste Mal Frost. Und als Wiedergutmachung dafür gab es am Mittwochmorgen einen wunderschönen Sonnenaufgang, der die Wiesen, die noch immer vom Raureif überzogen waren, nur noch märchenhafter wirken ließ.
An diesem Morgen haben wir Valentino mit den tragenden Stuten Laerke und Lalinga auf eine gemeinsame Koppel gelassen - natürlich unter Beobachtung - um zu sehen ob sie sich vertragen und in Zukunft gemeinsam raus auf die Weide können. Die Vergesellschaftung hat erstaunlich gut geklappt und schon nach kurzer Zeit haben alle drei friedlich nebeneinander gefressen.

Außerdem haben Herr Thömel, Susanne und ich in dieser Woche Äste kleingehäckselt und anschließend auf dem Triebweg verteilt, auf dem die Pferde morgens auf die Weide laufen und abends in den Stall. Nun sind Matsch und Glätte keine Gefahr mehr für die Pferde.

Ein letztes Mal in diesem Jahr hat Herr Thömel um die jungen Obstbäume herum Gras gehauen, damit die Wühlmäuse sich über den Winter auf diesen Flächen nicht zu wohl fühlen. Beim Beräumen der Fläche sind wir FÖJler mit von der Partie.

Schöne Adventstage und bis zum nächsten Mal!
Eure FÖJlerin Anna Kluge

Ein Weihnachtsbaum für unsere Pferde

06.12.2014

Hallo ihr da draußen, ich bin's mal wieder! Zu Beginn der Woche haben wir da weitergemacht, wo ich am Freitag aufgehört hatte! Kerstin, Sophie und ich haben das restliche Gras zusammengerecht. Zuvor haben wir zu dritt beim Misten geholfen.

Der Weihnachtsbaum ist ausgesucht.

Festliche Dekoration für den Pferde-Weihnachtsbaum

Danach haben wir Emma versorgt. Ihr geht es mittlerweile wieder super. Vor ein paar Wochen hatte sie nach einer Impfung einen Rückfall. Das Atman fiel ihr wieder richtig schwer und bewegen wollte sie sich auch nicht so wirklich. Aber nun geht es ihr wieder viel besser. Sie hat wieder Spaß am Laufen, und kann erneut ohne Probleme durchatmen. Es ist einfach toll, zu sehen wie ihr die tägliche Bewegung hilft und wie es immer weiter bergauf mit ihr geht. Einer weiteren Reitstunde steht nun nichts mehr im Weg!

Am Dienstag haben wir das zusammengerechte Gras auf einen Hänger geladen und anschließend weggefahren. Damit uns das Gras beim Wegfahren nicht davonfliegt haben Sophie und ich uns auf den Hänger gesetzt. Die Fahrt auf dem Hänger war viel zu kurz. Auf dem Grasberg war es echt gemütlich und am liebsten wären wir noch eine Weile drauf sitzen geblieben!

Demnächst wollen wir einen Weihnachtsbaum mit Äpfeln, Möhren, Brötchen und selbstgebastelten Strohsternen für die Pferde schmücken, damit auch unsere vierbeinigen Freunde fröhliche Weihnachten haben. Dafür haben wir am Mittwoch einen tollen Baum aus dem Wald geholt und anschließend aufgestellt. Es war eine Menge Arbeit, die sich aber gelohnt hat! Die Strohsterne für den Baum haben wir am Donnerstag gebastelt. Zunächst standen wir noch mit dem Stroh auf Kriegsfuß, aber nach einer Weile hatten wir den Dreh raus und so entstand ein Stern nach dem anderen. Außerdem haben wir aus Brotscheiben Sterne gemacht, die wir ebenfalls mit an den Baum hängen wollen. Am Montag werden wir den Baum schmücken und anschließend dürfen die Pferde dann selbst den Baum bewundern und natürlich den einen oder anderen Apfel oder eine Möhre vernaschen!

Bis in einer Woche!
Eure FÖJlerin Anna Kluge

Neue Frisuren für unsere Pferde!

12.12.2014

Zu Beginn der Woche habe ich Susanne beim Schneiden der Pferdemähnen geholfen. Während ich die Pferde festgehalten habe, hat Susanne einem Pferd nach dem anderen eine schöne Frisur geschnitten. Nun sind die Fjordstuten wieder hübsch frisiert!
Am Nachmittag sind Kerstin, Sophie und ich mit Emma und Sara, unserer Shettydame, im Wald spazieren gegangen. Emma war gar nicht nervös, immerhin war die Umgebung auch für sie neu. Sie war total ruhig und beobachtete neugierig den Wald. Sogar ein Rehbock ist uns bei unserem Spaziergang über den Weg gelaufen. Es war ein tolles Erlebnis und ich freu mich schon auf den nächsten Ausflug in den Wald.
Anna und Sophie beim Spaziergang mit den Emma und Sarah im Herbstwald

Am Dienstag war mal wieder ein richtig schöner Wintertag auch wenn der Schnee fehlte. Die Wiesen waren von Raureif überzogen und die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite. 
Wir haben die Mähnen der Rheinländerstuten und die der Fohlen geschnitten. Dabei haben wir natürlich die Gelegenheit genutzt, um mit den Fohlen ausgiebig zu knuddeln. Obwohl sie echt viel gewachsen sind in den letzten Monaten, sind sie immer noch total süß!
Am Landgut wird jedes Jahr feinste Kirschmarmelade hergestellt, die man natürlich auch käuflich erwerben kann. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Marmelade wirklich lecker ist.
Den Fruchtaufstrich gibt es in den Geschmacksrichtungen Kirsche-Zimt und Kirsche-Amaretto. Mittwochs haben Frau Thömel, Susanne, Sophie und ich diese Marmeladengläser etikettiert. Nun sieht man auf den ersten Blick, wo Zimt und wo Amaretto mit drin ist. Damit sind jegliche Verwechslungen ausgeschlossen und einer Kostprobe steht nichts mehr im Weg!
Am Donnerstag haben  wir alle gemeinsam noch einmal Gras auf den Hänger geladen und anschließend wieder weggeschafft. Dabei haben Herr Thömel, Sophie und ich das Gras mit Heugabeln auf den Hänger geladen – genauso, wie die Bauern es früher gemacht haben – während Susanne das Gras auf dem Hänger plattgetrampelt hat.
Am Freitag habe ich Susanne wieder beim Mähne-Schneiden assistiert. Diesmal waren die Fjordhengste dran, die sich geduldig die Mähne schneiden lassen haben. Als Belohnung gab es ein paar Streicheleinheiten, die sie sichtlich genossen haben.
Dieses Wochenende war ich wieder mal mit Arbeiten dran. Zusammen haben Herr Thömel und ich zunächst alle Pferde auf die Koppeln gelassen und anschließend die Ställe gemistet. Mittlerweile sind alle Pferde im Stall und das Misten dauert seine Zeit. Aber solange man nicht alles alleine machen muss, ist das Misten am Wochenende kein Problem!

Noch eine besinnliche Vorweihnachtszeit und bis zum nächsten Mal!

Eure FÖjlerin Anna Kluge

 

Das Jahr neigt sich dem Ende!

19.12.2014


Hallo ihr da draußen!
Am Montag haben Sophie und ich nicht wie jeden Tag gemistet, sondern den Baum für die Pferde geschmückt. Das wollten wir eigentlich letzte Woche machen, aber da war einfach keine Zeit dafür.

Nach und nach haben wir alle selbst gebastelten Stroh- und Brotsterne, Äpfel und Möhren aufgehangen. Dabei waren selbst die höchsten Äste nicht vor uns sicher. Auf einer Leiter und mithilfe eines Rechens haben wir auch an die obersten Äste ein paar Sterne gehangen und
am Ende sah der Baum wunderschön aus. Anschließend haben wir den Pferden den Baum gezeigt. Zunächst waren die Pferde vielmehr an dem grünen Gras rings um den Baum interessiert aber nachdem sie erst einmal gemerkt hatten, was für leckere Sachen an den Zweige hingen, ging es dem Baumschmuck an den Kragen. Das hat Frau Imke, unsere Fotografin natürlich alles mit der Kamera festgehalten!
Anna mit Laerke Halsnaes am Pferdeweihnachtsbaum

Am Dienstagvormittag haben Sophie und ich Susanne beim Misten unterstützt. Ab Mittag sind wir wieder in der Schule gewesen, das letzte Mal für dieses Jahr.
Die Schüler haben verschiedene Schulmaskottchen aus Ästen, Blättern, Rinde, Zapfen, Baumpilzen und allem, was der Wald sonst noch so hergegeben hat, gebastelt. Außerdem hatten die Schüler die Möglichkeit, Collagen mit Blättern zu kleben. Sophie und ich haben in dieser Zeit mit den Blättern ein Bild mit einer Katze gestaltet.
Die verschiedenen Maskottchen und unser Bild haben wir direkt in eine Vitrine im Schulhaus ausgestellt. Nun kann jeder unsere Kunstwerke betrachten!
Mitte der Woche stand nichts Besonderes an. Also haben Sophie und ich uns kurzerhand etwas Putzzeug geschnappt und mal über die Pferde drüber geputzt. Alle Pferde haben das Putzen, was für sie einer Massage gleichkommt, sichtlich genossen.
Außerdem haben wir uns zusammengesetzt, um noch einmal die Höhepunkte der vergangen vier Monate in einem Rückblick festzuhalten, den ihr ebenfalls hier lesen könnt.
Am Donnerstag sind Sophie und ich noch einmal ins Silvoretum gegangen. Dort haben wir den Zaun auf Löcher kontrolliert und Insektenhotels mit aufs Landgut genommen. Die Insektenhotels müssen wieder mit Ästen gestopft werden, da die Vögel sich immer den Holunder stibitzen. Damit das in Zukunft nicht mehr vorkommt, wollen wir demnächst einen Draht vor die Insektenhotels ziehen.
Und das war es auch schon von mir in dieser Woche.
Es ist auch der letzte Bericht für dieses Jahr, da über die Weihnachtstage nur die Versorgung der Pferde ansteht. Aber im neuen Jahr gibt es dann natürlich wieder das Neueste vom Landgut!

Ich wünsche euch allen frohe Weihnacht und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bis dahin!

Eure FÖJlerin Anna Kluge

 

Das Alte ist zu Ende, das Neue hat begonnen!

06.01.2015


Ein frohes neues Jahr euch da draußen!
Ich hoffe Ihr hattet alle ein schönes Weihnachtsfest und seid gut ins neue Jahr gekommen. Ich hatte ein tolles Weihnachtsfest und die Pferde natürlich auch. Für sie gab es leckere Weihnachtsmöhren und pünktlich zum zweiten Weihnachtsfeiertag gab es den ersten Schnee für dieses Jahr! Den fanden die Fohlen natürlich besonders spannend, immerhin war es für sie der erste Schnee in ihrem Leben. Neugierig beschnüffelten sie das Weiß auf dem Boden und versuchten die eine oder andere Schneeflocke zu fangen. Es war ein Spaß sie dabei zu beobachten.

LGKS Schneemann

Außerdem gab es für uns Mitarbeiter echten Dresdner Christstollen. Immer wenn wir im Aufenthaltsraum waren, um uns nach der Arbeit wieder etwas aufzuwärmen, haben wir uns den Stollen nebenbei schmecken lassen.

Zu Weihnachten gab es von Frau Kemper zwei Gläser Kirschmarmelade, die Sie im Sommer mit ihrer Tochter selbst hergestellt hatte, und einen Kalender mit Bildern vom Landgut und den Pferden. Der Kalender, der natürlich schon in meinem Zimmer hängt, ist total schön und ich habe mich riesig über die Geschenke gefreut.
Das neue Jahr hat begonnen – wir und die Pferde haben das Feuerwerk gut überstanden - und damit hat sich so manches geändert. Nun steht hauptsächlich die Versorgung der Pferde an. Und gerade bei schlechtem Wetter können wir nach Hause gehen, wenn wir die Pferde versorgt und die Ställe gemistet haben. Damit aber auch nachmittags einer da ist, der die Pferde mit reinholt, arbeiten Sophie und ich nun in zwei Schichten. Einer beginnt morgens, schafft die Pferde mit raus und mistet einen Teil, während der andere mittags beginnt, fertig mistet und Herrn Thömel beim Reinholen der Pferde hilft. Das Ganze wechselt wochenweise und so kann man in der einen Woche mal ausschlafen, was für mich als Langschläferin natürlich ein Traum ist, während man in der anderen Woche mal den Nachmittag frei hat. Und wenn noch mehr Aufgaben anstehen, wie z.B. die Vorbereitung vom Tag der offenen Tür in der Goetheoberschule Pirna, die Arbeit an Sophies und meinem Projekt oder der Unterricht im Neigungskurs, kommen wir einfach beide früh und genießen es, mal wieder gemeinsam zu arbeiten.

Das war es erst einmal von mir zu Beginn des neuen Jahres. Bleibt alle gesund!

Eure FÖJlerin Anna Kluge

Seminarvorbereitung – Die heiße Phase beginnt!

10.01.2015

Hallo ihr treuen Leser!
Am Montag hatte ich das erste Mal Spätschicht. So konnte ich ausschlafen und den Vormittag für mich nutzen.
Dienstag hatte ich Frühschicht, da ja wieder die Schule ab mittags auf dem Plan stand. Gemeinsam mit Sophie habe ich die Pferde versorgt. Es ist schon komisch, Sophie nur noch so selten zu sehen, immerhin haben wir 4 Monate lang  jeden Tag 8 Stunden miteinander verbracht. Ich freue mich immer riesig, wenn wir mal wieder beide früh arbeiten und uns sehen. Aber in Zukunft steht ja auch noch unser Projekt an, das wir gemeinsam  gestalten werden. Sophie und ich wollen die Bäume im Silvoretum beschriften. Da das Silvoretum aus verschiedenen Quartieren besteht, wollen wir auch diese auszeichnen.

Anna mit Laerke Halsnaes am Pferdeweihnachtsbaum

Außerdem haben Sophie und ich Rheinländer Advantage auf dem Longierzirkel bewegt. Er hat im Moment gesundheitliche Probleme, so dass er in der Box stehen muss. Damit er aber nicht ganz einrostet, wird er täglich vorsichtig bewegt. An diesem Tag durften Sophie und ich das übernehmen. Advantage war total verschmust und ist mir überall hin gefolgt, wenn ich gelaufen bin.

Mittags sind wir dann mit Kerstin nach Pirna in die Schule gefahren. Im Neigungskurs Schulwald ging es diesmal um den Wald und seine Bewohner. Dazu haben wir einen interessanten Film angesehen, bei dem die Schüler lernen konnten, wie die Tiere – auch die kleinsten, die man nur bei genauerem hinschauen erkennt - im Wald leben.

Wie ihr ja wisst, gibt es fünf Seminare, die wir FÖJler besuchen müssen und drei davon werden von uns FÖJlern selbst gestaltet und vorbereitet.  Das nächste Seminar im Februar ist mein Seminar, das ich mit 4 anderen FÖJlern vorbereite. Es geht um das Thema „Ökologie im Alltag – ökologisch Wohnen“. Damit dabei auch nichts schief läuft, gab es am Donnerstag ein Vorbereitungstreffen.
Gemeinsam mit Elisa, Alina, Maria, Marius und unseren Oberteamern Anni und Nic  sind wir die Seminarwoche Tag für Tag durchgegangen, um letzte Unklarheiten zu klären. Dabei haben wir festgelegt, wer sich um was kümmert, wer für was verantwortlich ist und wer was zu kaufen oder zu organisieren hat. Nun hat jeder seine Aufgaben. Ich leite unter anderem das Bedrucken von Kissenbezügen, und kann mich so optimal auf das Seminar vorbereiten. Nun freue ich mich noch mehr auf unser Seminar und bin gespannt wie es den FÖJlern, die daran teilnehmen werden, gefällt.

Am Montag und am Mittwoch habe ich die Zeit am Vormittag genutzt, um eine Stationsarbeit für das Seminar vorzubereiten, bevor es mittags aufs Landgut ging, wo ich erst die Ställe fertig gemistet habe, bevor ich gemeinsam mit Herrn Thömel die Pferde reingeholt habe. Mittlerweile sind wir ein eingespieltes Team und das Reinholen der Pferde klappt reibungslos.

Bis zum nächsten Mal!
Eure FÖJlerin Anna Kluge

 

Insektenhotels für den Tag der offenen Tür

17.01.2015


Hey ihr!
Diese Woche hatte ich Frühschicht und habe am Montag Susanne geholfen die Mähne von Laerva l zu schneiden. Außerdem haben wir den Schweif ausgelesen. Dabei kämmt man den Schweif mit Fingern durch, liest Stroh oder Heu raus, entfernt Fitze und vermeidet, dass zu viele Haare rausgerissen werden. Es ist sehr zeitaufwendig, aber es hat sich gelohnt. Der Schweif sah danach viel feiner aus und wehte wunderschön im Wind!
Zusammen mit Sophie habe ich wieder Advantage auf dem Longierzirkel bewegt. Mittlerweile geht es ihm wieder besser. Das Laufen, was ihm in letzter Zeit oft schwergefallen ist, geht wieder mühelos und es macht Spaß, ihm dabei zuzusehen.Anna und Sophie schrauben ein Insektenhotel zusammen


Dienstagmittag kam Kerstin auf den Hof, um Sophie und mich abzuholen. Zunächst mussten wir allerdings ihren Kofferraum ausräumen, der voll mit Bauteilen für 50 Insektenhotels war. Zum Tag der offenen Tür in der Goethe-Oberschule Pirna wollen wir den Besuchern anbieten, Insektenhotels zu befüllen und mit nach Hause zu nehmen. Dafür hatte Kerstin am Vormittag noch das Holz abgeholt. Mit den Bauteilen für 20 Insektenhotels ging es in die Schule. Gemeinsam mit den Schülern haben wir die ersten Nisthilfen zusammengeschraubt. Dazu mussten die Schüler als Erstes Markierungen für die Schrauben anbringen. Nachdem das erledigt war, wurden Löcher an den entsprechenden Stellen vorgebohrt. Anschließend wurden die Hotels zusammengeschraubt und zu guter Letzt wurden sie noch abgeschliffen, damit man sich keinen Schiefer am Holz einfängt. Die Insektenhotels haben die Schüler nicht nur mit dem Akkuschrauber zusammengeschraubt, sondern auch per Hand. So wurde ihnen bewusst, was für eine Arbeit dahinter steckt!
Sophie und ich haben natürlich auch ein Insektenhotel zusammengebaut. Es dauert seine Zeit, schraubt man das frische Holz mit der Hand, aber es ist auch ein schönes Gefühl etwas ohne die Hilfe von Maschinen geschaffen zu haben.
Am Ende der Woche haben Herr Thömel, Susanne und ich die Weihnachtsbeleuchtung vom Baum abgenommen. Obwohl es langsam Zeit wurde, war es dennoch schade. Immer wenn ich jetzt auf Arbeit ankomme, ist alles dunkel. Der geschmückte Baum hingegen hat mir schon von der Straße aus zugeleuchtet.
Und das war es auch schon wieder.


Bis in einer Woche!
Euer FÖJlerin Anna Kluge

Der Tag der offenen Tür kann kommen!

26.01.2015

Hallo Ihr da draußen!

Diese Woche ging es hauptsächlich um die Vorbereitung vom Tag der offenen Tür an der Goetheoberschule in Pirna, der am Freitag, den 30.01. stattfinden wird. Kerstin, sowie Sophie und ich sind natürlich mit von der Partie.

Vorbereitung zum Tag der offenen Tür

Am Tag der offenen Tür wollen wir die Besucher darauf aufmerksam machen, was es alles im Neigungskurs an der Goetheoberschule zu erleben gibt. Die Besucher können Gewichte verschiedener Tiere erraten, wie die Schüler der fünften Klasse einst, es wird ein Blätterquiz geben, wo verschiedene Blätter den Baumarten zugeordnet werden müssen und unsere Umfrage zum Thema „Naherholung im Wald“ soll weiter  gemacht werden. Außerdem können die Besucher Insektenhotels befüllen, mit dem Bau der Nisthilfen dafür, haben wir bereits letzte Woche im Rahmen des Neigungskurses begonnen und diese Woche weiter gemacht. Und wenn ihnen das Befüllen nicht reicht, können die Besucher auch selbst ein Hotel zusammenbauen und anschließend mit Holunderästen ausstopfen. Zu guter Letzt können sie die Insektenhotels natürlich gegen eine Spende für zuhause erwerben.

In der letzten Unterrichtsstunde vor Weihnachten haben die Schüler in einer Bastelaktion verschiedene Schulwaldmaskottchen aus Blättern, Ästen, Rinde, Baumpilzen und was es sonst noch  im Wald gibt, entworfen. Dabei waren ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Es sind viele verschiedene, einzigartige Maskottchen entstanden, doch nur eines kann am Ende das Schulwald-Maskottchen für den Neigungskurs werden. Am Freitag haben die Besucher dann die Möglichkeit über ihren Favoriten abzustimmen und somit das Schulwald-Maskottchen zu krönen.


Bis in einer Woche! Da erfahrt ihr dann, wie der Tag der offenen Tür gelaufen ist!
Bis dahin.
Eure FÖJlerin Anna Kluge

Ein wirklich gelungener Tag der offenen Tür!

05.02.2015

Hallo ihr da draußen,
diese Woche stand ganz im Sinne vom Tag der offenen Tür in der Goethe-Oberschule Pirna.
Im Laufe der Woche standen noch einige Vorbereitungen dafür an. Am Landgut wurde der Holunder zum Befüllen der Insektenhotels zusammengesucht und Moos, Zapfen, Rinde, Eicheln sowie Baumpilze wurden vom Boden geholt, um als Dekoration am Tag der offenen Tür zu dienen. Am Dienstag bekamen die Insektenhotels von den Schülern den letzten Schliff. Außerdem durften die Schüler Kisten, die wir als Wahlurne für das Schulwaldmaskottchen und als Spendenbox benötigten, passend zum Thema Schulwald verzieren.
Am Freitag war es dann endlich so weit!
Mittags ging es in die Schule, um alles vorzubereiten. Der Werkraum, in dem die Insektenhotels zum Befüllen angeboten wurden, der Flur und das Computerzimmer, in dem die Besucher sich an der Umfrage beteiligen konnten, wurden mit Zweigen, Moos und Zapfen geschmückt.
Im Gang wurden das Gewichteraten und unser Blätterquiz, welches wir gemeinsam mit den Schülern im Unterricht entworfen hatten, ausgestellt.
Kurz bevor die ersten Gäste kamen, gab es für jeden von uns noch ein Stück von Kerstins selbst gebackenem Kuchen. Die Zeit konnten wir noch einmal zum Entspannen nutzen, um uns auf den Besucheransturm einzustellen!


Dann ging es endlich los! Während Sophie mit zwei Schülern aus unserem Neigungskurs im Werkraum die Insektenhotels befüllte und zum Verkauf anbot, habe ich mich gemeinsam mit Melissa, Schülerin des Neigungskurses, vorwiegend im Computerzimmer aufgehalten. Während Frau Kemper, Initiatorin des Schulwaldprojektes, die Besucher auf dem Gang abgefangen, in den PC-Raum gelotst und freundlich animiert hat unsere, Umfrage auszufüllen habe ich dafür gesorgt, dass die Besucher die Umfrage ohne Probleme durchführen konnten. Wenn eine Person Schwierigkeiten mit einem Rechner hatte, habe ich ihr natürlich geholfen. Danach hat Melissa die Menschen noch dazu aufgefordert, für das Schulwald-Maskottchen abzustimmen. Zu guter Letzt durfte sich jeder der Besucher noch einen Apfel mitnehmen.
Es war ein toller und erfolgreicher Tag. Wir hatten eine super Möglichkeit, unseren Neigungskurs mit allem was wir machen und erleben, vorzustellen. Es war eine Menge Arbeit alles vorzubereiten aber der Aufwand hat sich wirklich gelohnt.
Wir sind wieder ein großes Stück mit unserer Umfrage vorangekommen. Außerdem wird es bald offiziell ein Schulwaldmaskottchen geben, welches ihr in Zukunft sicherlich auch auf der Internetseite sehen könnt. Die Schüler haben sehr gut mitgemacht und die ihnen zugeteilten Aufgaben bravourös gemeistert und waren uns damit eine sehr große Hilfe. Es war ein gelungener Tag und ein riesen Erfolg für den Neigungskurs Schulwald!
Und somit ist auch dieses Event, worauf wir uns lange vorbereitet haben, schon wieder vorbei.
Und das war es auch schon wieder.

Bis in einer Woche!
Euer FÖJlerin Anna Kluge
 

Die Streuobstwiese – unser Projekt!

09.02.2015

Hallo ihr da draußen!
Diese Woche stand eine große Mitarbeiterbesprechung mit allen an. In letzter Zeit war es schwierig, eine Besprechung durchzuführen, da wir oftmals nicht vollständig waren. Schon alleine dadurch, dass entweder Sophie oder ich erst Mittag mit Arbeiten beginnen, fehlte immer jemand zur Abstimmung. Das haben wir dadurch gelöst, dass entweder ich meine Themen Sophie übermittelt habe oder umgekehrt. So wurden alle Anliegen besprochen, auch wenn einer nicht dabei war. Unsere Besprechungen sind wichtig, um Planungssicherheit zu haben und Projekte voran zu bringen. Gemeinsam haben wir den Februar durchorganisiert.
Die verschneite Kirschwiese des LGKSAußerdem ging es in der Besprechung um Sophies und meine Projektarbeit. Ursprünglich wollten wir unseren Waldgarten beschildern. Doch Frau Kemper hat uns auf eine andere Idee gebracht. Bereits letztes Jahr haben wir mit unserer Kirschwiese an einem Streuobstwiesenwettbewerb teilgenommen und dabei den dritten Platz belegt. Die Verantwortlichen des Wettbewerbes meinten, wenn wir die Streuobstwiese durch Nisthilfen weiter aufwerten, könnten wir noch besser abschneiden. Diese Dinge, wie das Errichten eines Totholzhaufen als Wohnhaus für verschieden Tiere, wollen Sophie und ich in Angriff nehmen! Anschließend wollen wir uns wieder bei dem Wettbewerb bewerben, bei dem unser erklärtes Ziel natürlich der erste Platz ist. Ich freu mich drauf! In der Schule haben wir mit den Schülern den Tag der offenen Tür nachbereitet. Dazu haben die Schüler im Computerkabinett aufgeschrieben, was sie am Tag der offenen Tür erlebt haben und was ihnen besonders gefallen hat. Lest einfach selber nach im Schulwald-Blog! Außerdem konnten die Schüler ihre Wünsche für das zweite Halbjahr aufschreiben. So können wir beim Vorbereiten des Unterrichts direkt die Wünsche der Schüler mit einbeziehen.
Auf dem Landgut ist jetzt endgültig Winter geworden. Die Wiesen sind alle mit einer Schneeschicht überzogen und es schneit immer wieder. Ich liebe die dicken Flocken und genieße den Anblick, wenn die Pferde durch den Schnee laufen. Es ist wie in einem Wintermärchen.
Nächste Woche ist mein Seminar, das ich ja gemeinsam mit vier anderen FÖJlern vorbereitet habe. Ich bin schon wahnsinnig gespannt, wie es wird. Hoffentlich gefällt den anderen, was wir uns überlegt haben.

Das erfahrt ihr dann natürlich in einer Woche!
Eure FÖJlerin Anna Kluge

 

Mein Seminar – einfach Spitze!

16.02.2015

Hallo ihr da draußen!
Letzte Woche stand, wie schon erwähnt, mein Seminar auf dem Kinderbauerngut in Langenstriegis an. Das Thema war: „Ökologie im Alltag – ökologisch Wohnen“.
Mit einer Stationsarbeit haben wir die Teilnehmer zunächst an das Thema herangeführt. Außerdem haben wir verglichen, wie die Menschen früher lebten und wie sie heute leben. Dazu sind wir in ein kleines Museum gegangen, das zum Kinderbauerngut gehört. Dort gab es alle möglichen Haushaltsgeräte zu sehen, die die Menschen damals benutzt haben, unter anderem Waschschüsseln mit Waschbrettern, Backschüsseln und Quirle aus Holz, ein Federbett mit Nachttopf und vieles mehr.

Anna Kluge PortraitIm Laufe der Woche haben wir eine Liegefläche aus Europlatten gebaut. Damit es auch gemütlich darauf ist, haben wir Kissen und Matratzen organisiert. Die Kissen- und Matratzenbezüge dafür haben wir bemalt. Jeder konnte seinen eigenen Kissenbezug gestalten und so sind viele individuelle Kissenbezüge mit verschieden Motiven entstanden, unter anderem wurde Micky Maus gezeichnet aber auch Blumen, ein Pony, ein Teddy und noch vieles anderes. Mir hat dieser Nachmittag am besten gefallen, denn ich konnte meiner Kreativität freien Lauf lassen und habe es sehr genossen, mal wieder etwas zu zeichnen.
Gemeinsam haben wir auch die Matratzenüberzüge gestaltet. Auf einem Überzug haben wir uns mit Handabdrücken verewig!
Außerdem hatten wir in der Woche eine Expertin aus der Naturfarbenwerkstatt da, die uns eine Menge über natürlich hergestellte Farben erzählt hat. Danach haben wir auch selbst Naturfarben mit Quark als Bindemittel hergestellt und sie direkt ausprobiert. Sie stehen den chemischen Farben in nichts nach und es ist erstaunlich, wir einfach man sie selbst herstellen kann.
Donnerstag haben wir auch wieder unsere Wochenshow vorbereitet. In einer Art Modenschau haben wir unsere Kissen auf unserer Liegefläche, die wir als Laufsteg umfunktioniert hatten, vorgestellt.
Es war ein toller Abschluss der Woche, die meiner Meinung nach noch etwas länger hätte gehen können.
Es war ein sehr gelungenes Seminar. Ich hatte sehr viel Spaß und es hat trotzt kleiner Änderungen, alles so geklappt, wie wir es uns vorgenommen hatten. Auch die Teilnehmer hatten viel Spaß.
Die Woche war ein voller Erfolg!

Bis in einer Woche mit dem Neuesten vom Landgut!

Euer FÖJlerin Anna Kluge

 

 

Ein Ausbilder für die Pferde!

24.02.2015

Hallo ihr da!
Neben der Versorgung der Pferde standen diese Woche noch einige andere Aufgaben an.
So haben Sophie und ich an unserem Projekt weitergearbeitet. Wir sind zur Streuobstwiese gelaufen und haben uns ein genaues Bild gemacht. Als nächsten Schritt wollen wir die toten Äste, die überall in der Koppel verstreut liegen, auf einen Haufen räumen. Außerdem wollen wir Insektenhotels befüllen und Vogelhäuser bauen und beides an den Bäumen anbringen. Des Weiteren steht die Bewerbung für den Wettbewerb ebenfalls noch an!
Die Kirsch-Streuobstwiese am LGKS

In den letzten zwei Wochen hatten wir auf dem Landgut Verstärkung  durch einen erfahrenen Dressurreiter. Er hat sich um die Ausbildung der Pferde kümmert und ich und Sophie haben ihn dabei unterstützt. Wir haben die Pferde, unsere Rheinländerstuten Remember, Daydream und Rescue, geputzt und für das Longieren vorbereitet. Anschließend hat er ein Pferd nach dem anderen auf dem Longierzirkel bewegt. Danach haben wir die Pferde trockengerieben, damit sie sich nicht erkälten. Es hat mir viel Spaß gemacht die Pferde zu putzen und zuzusehen wie sie longiert werden.

Außerdem haben wir an einem Tag alle gemeinsam Holz gehäckselt. Diesmal haben wir die Holzhackschnitzel nicht auf dem Triebweg verteilt, sondern aufgehoben. Nun haben wir einen großen Vorrat an Rindenmulch, den wir im Frühling rings um die jungen Bäume streuen können, die im Herbst erst gepflanzt wurden, um dort den Unkrautwuchs einzudämmen.
In diesem Jahr wollen wir uns mit dem Projekt Schulwald für den sächsischen Umweltpreis in der Kategorie „Nachhaltige Jugendumweltbildung“ bewerben. Für die Bewerbung werden Sophie und ich auch eine paar Worte verfassen, warum unser Schulwaldprojekt diesen Preis verdient hat.
Und das war es auch schon von dieser Woche!
Den nächsten Blog-Eintrag gibt es erst wieder in drei Wochen, denn ich bin im Urlaub und weiß somit nicht, was auf dem Landgut passiert. Aber danach erfahrt ihr natürlich wieder alle Neuigkeiten!

Bis dahin!

Eure FÖJlerin Anna Kluge

 

Borkenkäfer adé!

14.03.2015

Hallo ihr da draußen, da bin ich wieder!
Auf dem Landgut ist in der letzten Woche so einiges passiert.
Zu Beginn der Woche sind Sophie und ich mit im Wald gewesen. Dort wurden Bäume gefällt. Neben ein paar toten Fichten, die vom Borkenkäfer zerfressen wurden sind, wurden auch ein paar gesunde Fichten gefällt, um sie als Fangbäume für den Borkenkäfer zu verwenden. Der Borkenkäfer bevorzugt kranke oder geschwächte Bäume als Niststätte, den gesunden Bäumen kann der Käfer im Normalfall nichts anhaben. Die gefällten Fichten sind also optimale Nistplätze für den Borkenkäfer. Zudem senden die gefällten Bäume bestimmte Gerüche aus, die den Borkenkäfer anlocken. Sophies und meine Aufgabe war es, die Fangbäume mit Ästen abzudecken, damit die Bäume nicht zu schnell austrocknen und somit lange attraktiv für den Borkenkäfer bleiben. In ein paar Wochen beginnt dann die regelmäßige Kontrolle der Bäume, um zu sehen, ob die Käfer den Baum angenommen haben und wie weit die Larven entwickelt sind. Diese werden durch die Entrindung der Bäume vernichtet und somit die anderen Fichten vor Borkenkäfern geschützt! Anna installiert die Wildkamera im Wald des LGKS
Desweiteren haben Kerstin, Sophie und ich diese Woche unsere Wildkamera an einer Wildsuhle installiert. Mal schauen, welche Tiere uns da alles vor die Linse laufen. Ich bin gespannt!

Außerdem sind Sophie und ich wieder mit in der Schule gewesen. Derzeit arbeiten die Schüler an Namensschildern für die Bäume im Silvoretum. Dazu sägen sie die jeweiligen Blattformen aus Holz aus und brennen anschließend auf jedes Schild den deutschen und den botanischen Namen ein. Wenn also in Zukunft ein Besucher im Silvoretum ist, sieht er gleich, welchen Baum er vor der Nase hat, auch ohne Bestimmungsbuch. Natürlich haben Sophie und ich auch an unserem Projekt weitergearbeitet. Da wir uns mit dem gesamten Streuobstwiesenbestand bei dem Wettbewerb bewerben wollen, kommt nun auch die Pflege der Jungbäume hinzu. Dazu gehören neben der Pflege der Baumscheiben, die wichtig ist, um eine ausreichende Bodenfeuchtigkeit sicherzustellen, auch die Kontrolle der Anbindungen und gegebenenfalls deren Ersetzung. Mit der Pflege einiger Baumscheiben habe ich bereits diese Woche angefangen. Zunächst habe ich das gesamte Unkraut rings um den Baumstamm entfernt und anschließend Hackschnitzel kreisförmig um das untere Stammende verteilt. Neben dem praktischen Nutzen sieht es nun auch gepflegter aus! Das war es von dieser Woche. Mal schauen, was mich in der nächsten Woche erwartet.

Bis dahin!
Eure FÖJlerin Anna Kluge

Der Frühling ist da!

21.03.2015

Hallo ihr da!
Es wird Frühling am Landgut. Die ganze Woche über gab es frühlingshafte Temperaturen und die Sonne war stets mein Begleiter. Mit Beginn des Frühlings gibt es natürlich auch wieder mehr zu tun. Gerade im Wald kommen einige Aufgaben auf uns zu. Neben der Pflege des Silvoretum steht auch die Pflege des Plateaus an. Auch die Zäune müssen auf Löcher kontrolliert werden. Kürassiere, die in den letzten Jahren zum Schutz junger Bäume angebracht wurden, müssen kontrolliert, markiert und gegebenenfalls abgebaut werden. Müll, der im Wald rumliegt, muss weggeräumt werden.
Mit einigen dieser Aufgaben haben Kerstin und ich bereits in dieser Woche begonnen.
Zu Beginn der Woche sind wir in den Wald zu den Weißtannen gegangen. Dort haben wir bei den Tannen, die groß genug waren, die Kürassiere entfernt. Außerdem haben wir zusätzlich einen Einzelschutz an den jeweiligen Terminaltrieb der Tannen angebracht um die Weißtannen, die sehr gerne vom Wild verbissen werden, zu schützen. 
Dank der Markierungen, die wir im letzten Jahr an den Kürassieren angebracht hatten, waren die Weißtannen auch schon von Weitem gut zu sehen und wir mussten nicht lange nach ihnen suchen. Anna spielt mit Hofhund Hamlet
Außerdem haben wir den Müll beseitigt, der im Wald lag. Es ist echt erstaunlich und traurig zugleich, was die Menschen alles in den Wald werfen, nur um es nicht ordnungsgemäß entsorgen zu müssen. Hamlet hat uns an diesem Tag mal wieder im Wald begleite. Er liebt Stöcke, von denen es ja im Wald mehr als genug gibt und zwischendurch habe ich ein paar Stöcke für ihn geworfen. Es macht wahnsinnig viel Spaß, mit ihm zu spielen.

In der Schule haben wir diese Woche hauptsächlich an den Namensschildern für die Bäume des Silvoretum weitergearbeitet. Einige Schilder sind bereits fertig geworden. Die Ergebnisse können sich sehen lassen!
Natürlich gibt es auch noch Dinge außerhalb vom Wald zu tun. So stand diese Woche noch einmal Holz häckseln auf dem Programm. Die vorrätigen Holzhackschnitzel, die wir nun haben, sollten auf alle Fälle für die Pflege der Baumscheiben ausreichend sein.
Falls ihr euch fragt, wo Sophie war. Sie ist gerade in ihrem zweiwöchigen Urlaub!
Das war es von dieser Woche.

Bis bald!

Eure FÖJlerin Anna Kluge

Ordnung im Stall!

29.03.2015

Hey ihr da draußen!
Am Montag war ich zum Landesaktionstag in Chemnitz. An diesem Tag ging es vor allem darum, sich aktiv für den Natur- und Umweltschutz zu engagieren und das FÖJ bekannter zu machen.
Während einige FÖJler in die Stadt gegangen sind, um junge Menschen in unserem Alter mit einer zuvor geplanten Aktion auf das FÖJ aufmerksame zu machen, bin ich im botanischen Garten geblieben und habe bei Aufräumarbeiten, die nach dem Winter anstanden, geholfen. Unter anderem wurde Laub beräumt, Gras und Pflanzen wurden verschnitten oder teilweise ganz entfernt.Anna bereitet den Stutenstall des LGKS zum Streichen vor Alleine braucht man sehr lange für diese Arbeiten, aber durch unsere Unterstützung sind die Mitarbeiter des botanischen Gartens an diesem Tag ein ganzes Stück mit den Arbeiten voran gekommen. Es war schön, am Ende des Tages sehen zu können, was wir alles erreicht haben.

Auf dem Landgut wollen wir zu Ostern ein Osterreiten und eine Ostereiersuche für die Bewohner des Dorfes veranstalten. Dazu sollen natürlich neben unseren Pferden, denen Susanne diese Woche die Mähnen wieder hübsch gemacht hat,  auch die Ställe ordentlich aussehen. Der Frühjahrsputz wäre  früher oder später sowieso erforderlich gewesen! Deshalb haben wir bereits diese Woche damit begonnen. Eine Menge Arbeit lag vor uns. Die Wände mussten von Spinnenweben und Staub befreit werden, die Rohre abgekehrt und die Boxengitter abgewaschen werden. Außerdem wollen wir die Wände, jetzt wenn alles einmal sauber ist, auch gleich noch streichen. Dafür mussten wir teilweise die alte Farbe entfernen. Das alles brauchte seine Zeit, und nächste Woche geht es damit weiter. Doch wie heißt es immer: „Was lange währt wird gut!“
Am Ostermontag von 10 bis 13 Uhr freuen wir uns über viele Besucher zum Ponyreiten und zur Nestsuche.


Bis zum dahin!
Eure FÖJlerin Anna Kluge

Die Osterhasenspurensuche kann kommen!

04.04.2015

Hallo ihr da draußen,
diese Woche war eine ziemlich verrückte Woche, zumindest was das Wetter anging. Es waren extrem wechselhafte Tage, an denen Regen und Sonne sich im Minutentakt abwechselten. Am Donnerstag war es dann ganz verrückt. Es schneite den ganzen Tag und Ende hätte man meinen können, Weihnachten und nicht Ostern steht vor der Tür. Glücklicherweise hatten wir diese Woche viel im Stall zu tun, so dass wir von dem Regen und Schnee verschont geblieben sind. 
Am Ostermontag steht eine Osterhasenspurensuche am Landgut an, bei der die Bewohner des Dorfes eingeladen sind, sich das Landgut anzusehen. Außerdem gibt es eine Osterhasenspurensuche bei der Osternester gesucht werden können sowie Ponyreiten auf unseren Fjordstuten.
Anna reitet Zuchtstute Laerke

In dieser Woche ging es hauptsächlich darum, die Vorbereitungen für diesen Tag abzuschließen. Die Ställe wurden weitergeputzt und gestrichen. Während ich die Gitterstäbe weitergeputzt habe, hat Sophie die Wände mit Kalk gestrichen. Das schöne Aussehen der Wände ist dabei nur ein hübscher Nebeneffekt. Der Kalk hat eine desinfizierende Wirkung und beugt Schimmelbefall vor. Ab Mitte Mai erwarten wir unsere Fohlen. Wenn sie noch ganz jung sind, haben sie noch nicht so viele Abwehrstoffe und gerade da ist es wichtig, die Keime in der Umgebung so viel wie möglich zu reduzieren!
Seit dem ersten April haben wir nun auch einen neuen Teamkollegen. Herr Vogel ist ein erfahrener Dressurreiter, der sich ab sofort der Ausbildung der Pferde auf dem Landgut widmet. In Zukunft dürfen wir ihn unterstützen, indem wir die Pferde mit putzen oder nach dem Training Trockenreiten. Darauf freu ich mich schon besonders!

Da unsere Fjordstuten schön länger nicht mehr geritten worden sind, hat Herr Vogel sie diese Woche regelmäßig longiert und am Ende durften Sophie und ich uns immer auf die Stuten draufsetzten. Es war ein tolles Gefühl mal wieder auf einem Pferd zu sitzen. Die Stuten waren auch ganz lieb.
Außerdem sind diese Woche Anni und Nic von der Grünen Liga bei uns zu Besuch gewesen. Sie wollten wissen, wie es uns geht, was für Aufgaben Sophie und ich alles erledigen, und wie es uns auf dem Landgut gefällt. Natürlich konnten wir nur Gutes berichten. Die Arbeit gefällt mir nach wie vor und ich bin froh, mit Menschen zusammenzuarbeiten, mit denen ich mich sehr gut verstehe!
Nächste Woche erfahrt ihr dann, wie die Osterhasenspurensuche gewesen ist.
Bis dahin!

Eure FÖJlerin Anna Kluge

Die Osterhasenspurensuche - ein tolles Erlebnis!

12.04.2015

Hallo ihr da draußen!
Ich hoffe ihr habt alle ein schönes Osterfest gehabt und die Feiertage schön genossen. Auf dem Landgut haben wir am Ostermontag eine Osterhasenspurensuche veranstaltet. Kommen durften die Bewohner des Dorfes und natürlich jeder der Lust und Zeit hatte. Neben den süßen Überraschungen, die rund ums Landgut versteckt waren, gab es auch Ponyreiten mit unseren Fjordstuten. Meine Aufgabe war es hauptsächlich, den kleinen Reitern beim Helme aufsetzten und beim Aufsteigen zu helfen.
Anna reitet Zuchtstute Lissla

Es war ein toller Tag, auch wenn das Wetter mal wieder überhaupt nicht mitgespielt hat. Doch von ein bisschen Schnee haben sich die Besucher nicht abschrecken lassen.Die Fjordstuten haben auch prima mitgemacht und jeden noch so kleinen und großen Pferdefreund geduldig getragen. Mein persönlicher Höhepunkt an diesem Tag war, dass mich meine Familie auf Arbeit besucht hat. So konnten sie sich einmal selbst ein Bild von meiner Arbeit machen und alle kennenlernen, mit denen ich täglich zusammenarbeite. Am Ende des Tages durfte ich sogar noch einmal auf Lissla reiten. Ich habe es sehr genossen.Bei dem heftigen Sturm letzte Woche sind einige Fichten im Wald umgefallen. Diese Bäume haben wir kurzerhand als Fangbäume umfunktioniert. Während Herr Thömel alle Äste mit der Kettensäge abgesägt hat, haben Sophie und ich wieder die Stämme mit diesen Ästen zugedeckt.

Außerdem helfen wir nun so oft es geht Herrn Vogel beim Zurechtmachen der Pferde. Außer die Pferde zu putzen, dürfen wir nun auch immer mal auf ihnen reiten. So durfte ich diese Woche schon auf Lissla reiten und auf Rescue, einer jungen Rheinländerstute, die noch voll in der Ausbildung steckt. Sie war ganz lieb und wird sicher einmal ein ganz tolles Reitpferd!
Und das war es von dieser kurzen Woche! Nächste Woche bin ich wieder zu einem Seminar. Diesmal werde ich campen. Ich bin schon gespannt wie es wird.
Bis dahin!

Eure FÖJlerin Anna Kluge

Alternative Lebensweise – Natur pur!

19.04.2015

Wie schon erwähnt war ich letzte Woche wieder zu einem Seminar. Dieses Mal fand es in Großhennersdorf statt. In meiner Gruppe ging es um alternative Lebensweisen.
Am Montag wurden wir zunächst mittels einer Gruppendiskussion an das Thema herangeführt.
Danach ging es auf in den Wald, denn passend zum Thema stand eine Woche campen an!
Beim sogenannten „Buschhäusel“ haben wir unsere Zelte aufgeschlagen.
Ich habe einiges erlebt in dieser Woche.  So haben wir das Lebensgut in Pommritz besucht, wo Ziegen gezüchtet werden. Aus der Milch wiederum wird Ziegenkäse hergestellt.  Die Ziegen auf dem Hof waren total verschmust und ließen sich nur zu gerne streicheln.  Zum Schluss konnten wir uns noch eine Kleinigkeit in dem Bioladen auf dem Hof, der von einem Bewohner des Lebensgutes geführt wurde, kaufen.

Außerdem gab es eine Kräuterwanderung im Wald. Dabei haben wir Kräuter und ihre Heilkräfte kennengelernt und eingesammelt. Anschließend haben wir aus den verschiedensten Wildkräutern, unter anderem Brennnessel, Löwenzahn, Lungenkraut, Giersch und Brunnenkresse einen Salat gemacht. Dazu gab es ein passendes Dressing. Der Salat war echt lecker und ich war erstaunt, welche Pflanzen des Waldes man alles essen kann!
Auch einen Workshop zum Thema „Alternativ leben in der Stadt“ gab es. Dabei hat uns ein Experte unter anderem Beispiele aufgezeigt, wie man auch in der Stadt etwas für seine Umwelt tun kann und somit ein Stück alternativ leben kann.

So kann man Urban Gardening betreiben oder Wochenmärkte unterstützen, indem man bei ihnen einkauft, anstatt im Supermarkt. Ein wichtiger Punkt ist auch, regionale Produkte zu kaufen!
Neben den Unternehmungen in dieser Woche stand auch die Selbstversorgung mit Essen an. Gemeinsam haben wir immer das Essen zubereitet und über dem Lagerfeuer gekocht.
Am Abend saßen wir dann immer noch alle um das Lagerfeuer herum, haben uns unterhalten, Lieder mit Gitarrenbegleitung gesungen oder einfach nur dem Gitarrenspiel gelauscht. Es war eine schöne Woche, in der ich viele tolle Erfahrungen gesammelt habe. Die Atmosphäre in der Gruppe war immer sehr entspannt und es war einfach wunderbar, den ganzen Tag draußen zu sein und die Natur erleben zu können. Beim nächsten Seminar, welches dann leider auch schon das Letzte sein wird, geht es dann Kanufahren. Darauf freue ich mich schon das ganze Jahr!

Bis in einer Woche!

Eure FÖJlerin Anna Kluge

Viel zu tun auf dem Landgut!

26.04.2015

Hallo ihr da draußen!
In der letzten Woche haben Sophie und ich Marko Vogel, dem Ausbilder unserer Pferde, geholfen, da Susanne im Urlaub war. Täglich haben wir die Pferde mit von der Koppel geholt, geputzt und nach dem Reiten wieder auf die Koppel geschafft. Zurzeit werden einige unserer Rheinländer und Fjordpferde ausgebildet und dabei helfen wir als „Bodenpersonal“ mit. Außerdem durften Sophie und ich diese Woche wieder auf Lissla reiten.

Des Weiteren haben wir diese Woche Emma den Schweif gewaschen und sie auf Hochglanz gebracht und das Ergebnis konnte sich sehen lassen! Anschließend haben wir Fotos von Emma gemacht, denn für sie suchen wir einen neuen Besitzer, der unserer kinderlieben Haflinger-Dame die Aufmerksamkeit geben kann, die sie verdient.

Wir sind diese Woche auch noch einmal mit Kerstin bei den Weißtannen gewesen. Trotz der Kürassiere, die um die Weißtannen herum angebracht worden waren, sind viele der Bäume über die Wintermonate verbissen wurden, vermutlich von Hasen. Darum haben wir als zusätzlichen Schutz um die Kürassiere herum noch einen Hasendraht angebracht, um den Mümmelmännern den Kampf anzusagen. Nun können die kleinen Tanne in Ruhe wachsen.
Auch an den Baumscheiben für die Obstbäume haben wir diese Woche weitergearbeitet und das Unkraut rings um die jungen Bäume entfernt. Eine Menge Bäume sind schon Unkraut frei, aber mindestens noch einmal so viele liegen vor uns. Wenn wir alles Beikraut entfernt haben, kommen dann reichlich Holzhackschnitzel auf die Baumscheiben, um das Unkrautwachstum einzudämmen.
Außerdem wurden für die Ausbildung der Pferde Cavalettisprünge gekauft. Damit die Kreuze und Stangen dafür auch eine Weile halten und nicht gleich verwittern, haben Sophie und ich sie mit einer Grundierung angestrichen, die das Holz vor Bläuepilzbefall schützt. Bei strahlendem Sonnenschein war das eine Aufgabe, die mir richtig viel Spaß gemacht hat. Ich freue mich schon darauf nächste Woche die Stangen mit weißer Farbe anzustreichen!
Bis bald!

Eure FÖJlerin Anna Kluge

Cavalettisprünge für unsere Pferde!

03.05.2015

Hi ihr da!
Wie bereits in der letzten Woche erwähnt, haben wir diese Woche an unseren Cavalettisprüngen weitergearbeitet. Nachdem wir mit der Grundierung fertig waren, haben Sophie und ich die Stangen und Kreuze mit weißer Farbe angestrichen. Damit waren wir eine ganze Weile beschäftigt, da alles zweimal angestrichen wurde und zwischendurch ja auch noch trocknen musste. Aber es hat dennoch viel Spaß gemacht und nun sind die Stangen und Cavaletti ein absoluter Hingucker!
Außerdem haben Anna und Sophie mit den Rheinländerstutenwir die Kreuze und Stangen diese Woche auch gleich noch zusammengebaut. Nun haben wir vier fertige Cavalettisprünge, auf die sich unsere Pferde schon freuen dürfen!

Seit längerem sind wir auch mal wieder mit in der Schule gewesen, da es um Vorbereitungen für die Naturschutzexkursion, die Mitte Mai ansteht und bei der Sophie und ich natürlich mit von der Partie sein werden, ging. Gemeinsam haben wir das Thema Naturschutz behandelt und verschiedene Fragen der Schüler beantwortet. Zum Beispiel „Was ist Naturschutz“, „Warum und seit wann gibt es Naturschutz“ und „Welche verschiedenen Arten gibt es“.  Nun sind die Schüler bestens auf die Exkursion vorbereitet!
Außerdem durfte ich diese Woche das erste Mal auf Remember Rubinstein, einer unserer Rheinländerstuten reiten. Es war einfach nur der Wahnsinn auf so einem großen Pferd zu reiten und ich habe es sehr genossen.

Bis in einer Woche!

Eure FÖJlerin Anna Kluge

Die Naturschutzexkursion nimmt Gestalt an!

10.05.2015

Hallo ihr da draußen!
Zu Beginn dieser Woche haben wir wieder das hartnäckige Unkraut auf den Baumscheiben der jungen Obstbäume entfernt. Nach zwei vollen Tagen Arbeit war es dann endlich geschafft! Nun sind alle Bäume vom Unkraut befreit. Nächste Woche werden wir noch Rindenmulch darauf verteilen. Wenn dass dann geschafft ist, können die Bäume in Ruhe wachsen und haben im Sommer dann hoffentlich ganz viele leckere Früchte!
Anna recht Grünfutter für die Pferde des LGKS

Außerdem war diese Woche Herr Rehn da, um die Naturschutzexkursion vorzubereiten, die er mit leiten wird. Gemeinsam ging es mit Frau Kemper, Kerstin und Herrn Rehn für mich und Sophie in den Wald. Dort sind wir die geplante Strecke abgegangen und haben uns überlegt, wie die Exkursion ablaufen soll und welche praktischen Aufgaben die Schüler erledigen können. So sollen die Schüler in Gruppen aufgeteilt werden und verschiedene Aufgaben durchführen, z.B. einen Baum, der einen Weg versperrt, entfernen, Naturverjüngungen mittels Kürassieren schützen und Insekten sammeln. Ich bin gespannt, ob alles so klappt, wie wir es uns vorstellen und freue mich schon jetzt darauf, wenn es für die Schüler wieder heißt: Ab in den Wald und Natur live erleben!
Da diese Woche auch Interessenten für unsere Fjordpferde vorbei kommen wollten, haben wir noch alles Unkraut um den Longierzirkel entfernt. Nun sieht es wieder ordentlich um den Zirkel herum aus. Auch unseren Jungstuten haben wir aus diesem Anlass noch einmal die Mähne hübsch geschnitten.
In den letzten Wochen hatten wir super Wetter und das Gras ist richtig schön gewachsen. Um die Pferde wieder an Grünfutter zu gewöhnen, hat Herr Thömel diese Woche begonnen langsam Gras zuzufüttern. Dabei haben wir ihm geholfen. Nachdem Herr Thömel das saftige Gras gemäht hatte, haben Sophie und ich es zusammengerecht. Anschließend wurde es auf den Schäffer geladen und zu den Pferden gefahren. Die haben sich direkt über das schmackhafte Gras hergemacht und es sich schmecken lassen!

Bis dahin!

Eure FÖJlerin Anna Kluge

Der Kampf gegen die Wasserpest ist eröffnet!

17.05.2015

Hallo ihr da draußen!
diese Woche haben Herr Thömel, Sophie und ich, wie bereits in der letzten Woche angekündigt, noch die letzten Obstbäume gemulcht. Nun sind wir endlich fertig und die Jungbäume können schön wachsen. Außerdem haben wir begonnen die Wasserpest, die sich sehr schnell vermehrt, aus den Teichen vom Landgut entfernen. Die Pflanze ist sehr nützlich für den Teich und seine Lebewesen, da sie Sauerstoff produziert und auch Schutz für Fische und andere Tiere bietet. Wenn jedoch zu viel dieser Pflanze in den Teichen ist, kann nichts anderes mehr darin wachsen. Das wollen wir vermeiden.  Anna und Sophie fischen die Wasserpest aus dem großen Teich am LGKS

Zuerst haben wir die Wasserpest aus dem kleineren Teich entfernt. Wie bereits im letzten Herbst haben wir vom Rand aus so viel wie möglich dieser Wasserpflanze aus dem Wasser gefischt. Der zweite und größere Teich, an dem es auch einen Steg und ein Boot gibt, war diesmal auch mit dran. Mit dem Boot sind Sophie und ich auf den Teich gefahren und haben begonnen die Wasserpest herauszufischen. Während einer von uns beiden gerudert hat, hat die andere die Wasserpest entfernt. Zuvor haben wir natürlich eine kleine Probefahrt gemacht. Es war gar nicht so einfach das Boot zu koordinieren, zumal der Wind uns immer in eine andere Richtung geweht hat, aber nach einer Weile hatten wir den Dreh raus. Nächste Woche geht es dann damit weiter! Ich freue mich schon jetzt wieder auf das Bootfahren.

Des Weiteren findet nächste Woche Dienstag unsere Naturschutzexkursion statt, für die wir auch noch etwas vorzubereiten hatten. Die Schüler sollen, neben anderen Aufgaben, auch eine Weiserfläche anlegen und einen Zaun rings um diese Fläche bauen.  Mit einer können Schäden durch Wildverbiss besser beurteilt werden. Die Fläche wird so eingezäunt, dass kein Wild mehr an die Pflanzen kommt. Jährlich kann man dann die Pflanzen innerhalb der Fläche mit denen außerhalb vergleichen. Während sicherlich außerhalb die meisten Pflanzen vom Wild verbissen und somit in ihrem natürlichen Wachstum gehemmt werden, können die geschützten Pflanzen in Ruhe hochwachsen.
In Vorbereitung auf diese Aufgabe haben Herr Thömel, Sophie und ich rings um diese Fläche eine Schneise freigeschnitten, damit die Schüler nächste Woche direkt mit dem Zaunbau beginnen können.
Und das war es auch schon von dieser Woche, die aufgrund von Himmelfahrt und einem freien Freitag recht kurz war.
Bis zum nächsten Mal! Dann gibt es alle Einzelheiten von der Naturschutzexkursion!

Eure FÖJlerin Anna Kluge

Die Naturschutzexkursion – ein toller Tag!

24.05.2015

Hallo Ihr!

Am Montag standen noch ein paar letzte Vorbereitungen für die Naturschutzexkursion mit Herrn Rehn an. Gemeinsam mit Kerstin ging es für Sophie und mich in den Wald. Wo die Schüler den Zaun für die Weiserfläche hinbauen sollten, hatten wir ja bereits letzte Woche eine Schneise geschnitten. Als Letztes haben wir nun noch Löcher für die Zaunpfosten in den Boden gemacht.
Sophie und Anna mit den Fjordstuten Lissla und Laerva Dienstags fand dann endliche die große Naturschutzexkursion statt. Am Anfang gab es wieder eine Begrüßung und anschließend ging es direkt in den Wald. Zuerst haben wir verschiedene Pflanzen, welche typisch für den Hangmischwald sind, bestimmt. So haben wir unter anderem das Wald-Bingelkraut gefunden, Sauerklee, Goldnessel und auch Bäume wie Spitzahorn, Linde und Hainbuche. Auch Grasfrösche haben unseren Weg gekreuzt. Anschließend haben wir uns in Gruppen aufgeteilt. Während eine Gruppe kleine Eichen mit Kürassieren geschützt hat und Insekten gesammelt hat, hat eine andere Gruppe einen Weg freigeräumt und angefangen, die Zaunpfosten für die Weiserfläche aufzustellen. Auch die Namensschilder der Bäume im Silvoretum hängen nun an ihren Plätzen. Für Sophie und mich ging es mit ein paar kräftigen Jungs an eine Suhle. Dort haben wir begonnen ein Wasserloch auszuheben. Wenn es im Sommer sehr warm ist, ist die Fläche der Suhle immer komplett ausgetrocknet. Mit der Errichtung eines Wasserloches wollen wir das verhindern.  Damit das Wasser nicht abfließen kann, haben wir aus dem Schlamm und der Lehmerde, die wir aus dem Wasserloch rausgeholt haben, einen Damm gebaut. Auch Stöcke und Steine haben wir zum Befestigen des Dammes genommen.
Mittags sind wir dann wieder zum Landgut gelaufen. Es gab wieder leckere Würstchen mit Brötchen die Herr Thömel gerillt hat. Auch unsere Hofhunde Hamlet und Robin haben sich das Spektakel nicht entgehen lassen und waren mit von der Partie. Es war wieder ein sehr gelungener Tag sowohl für uns, die wir alles vorbereitet haben, als auch für die Schüler die endlich mal etwas Abwechslung vom Schulalltag erleben durften!
Anna und Sophie reiten nach getaner Arbeit die Fjordstuten Laerva und Lissla zum Hof Am Nachmittag gab es dann noch ein Fotoshooting mit unseren Fjordstuten Laerva l und Lissla im Teich. Beide sind ausgiebige Wasserratten und haben das kühle Nass sehr genossen. Anschließend durften Sophie und ich auf den Stuten zum Landgut zurückreiten.  Es war einfach schön, auch mal im freien Gelände zu reiten.
Außerdem haben wir seit Mittwoch eine Praktikantin, Nele, die ihr zweiwöchiges Praktikum bei uns auf dem Landgut absolviert. Ein perfektes Timing, denn Unterstützung können wir gerade jetzt, wo es immer viel zu tun gibt, sehr gut gebrauchen! Gemeinsam haben wir verschiedene Aufgaben erledigt, die gerade so anstanden. So haben wir regelmäßig Herrn Thömel geholfen. Zum einen um Grünfutter für die Pferde zu machen oder um einen Unterstand, wo wir über den Winter Heu gelagert hatten, sauber zu machen. Wir haben auch wieder die Wasserpest weiter aus dem Teich gefischt und geholfen Pferde von der Koppel zu holen, zu putzen und wieder auf die Koppel zu bringen. Ich hab mich sofort super mit Nele verstanden und freue mich schon auf die weiteren gemeinsamen Arbeitstage, die uns noch bevorstehen!
Nächste Woche bin ich im Urlaub, aber ihr werdet dennoch etwas von mir zu lesen bekommen, da wir am Sonnabend beim Kinder- und Familienfest in Liebstadt sein werden. Dort werden wir einen Wildscheuchenwettbewerb veranstalten und natürlich könnt ihr hier dann lesen, wie es gewesen ist!
Das Wichtigste hätte ich ja fast vergessen!
Unser erstes Fohlen dieses Jahr ist da. Und ich würde es mir am liebsten die ganze Zeit einfach nur anschauen und es beobachten. Die kleine Stute von Laerke Halsnaess ist auch total neugierig und mit etwas Geduld kommt sie auch schon zu einem hin und beschnuppert einen und man kann sie streicheln. Einfach nur süß!

Bis nächste Woche!

Eure FÖJlerin Anna Kluge

Wildscheuchen-Wettbewerb – eine gelungene Aktion!

05.06.2015

Hallo ihr da!
Wie versprochen gibt es nun noch ein paar Zeilen zu unserem Wildscheuchen-Wettbewerb beim Kinder- und Familienfest in Liebstadt.
Anna gestaltet eine Wildscheuche

Zunächst erst mal, im Juni legen Rehe ihre Kitze gerne ins hohe Gras, da sich die Kitze dort sehr gut verstecken können. Doch gerade dass kann für viele Rehkitze den Tod bedeuten, da sie bei der Mahd einfach übersehen und totgemäht werden. Um dem vorzubeugen stellen wir am Landgut Wildscheuchen auf, die dafür sorgen, dass die Rehe ihre Kitze aus den Feldern nehmen. Doch nicht jeder ist um das Wohl der Tiere so besorgt wie wir vom Landgut. Vielen ist es egal, ob sie ein kleines Kitz tot mähen.
Darum haben wir den Wildscheuchen-Wettbewerb ausgerufen! Um Leute auf die Problematik aufmerksam zu machen und für das Thema zu sensibilisieren.

Und so konnte am Sonnabend jeder der Lust und Zeit hatte, eine Scheuche bauen. Vorgegeben war ein Holzkreuz, an das nun Kopf, Körper und Beine dran gebastelt werden konnten. Um Ihre jeweilige Scheuche zu basteln, gab es die verschiedensten Dinge zur Auswahl: Alte Kleider, Blechdosen, Besen, Flatterband, Heu und vieles mehr. Sowohl Kinder als  auch Erwachsene hatten sehr viel Spaß und haben ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Jede Scheuche hat am Ende sogar noch einen eigenen Namen bekommen. So sind zum Beispiel die Scheuchen Birdaway , Oma Nette, Sheriff und Scheuchi, entstanden.
Die Aktion war ein voller Erfolg! Immer wieder gab es Leute, die unsere Arbeit gelobt haben und die Idee, solche Wildscheuchen zu bauen richtig gut fanden.
Nun wird es unsere nächste Aufgabe sein, die schönsten drei Scheuchen auszuwählen und die Sieger zu küren.Der Wildscheuchenwettbewerb des Landgut Kemper und Schlomski 2015 Für die Gewinner gibt es eine Reitstunde auf einem der Fjordpferde vom Landgut Kemper & Schlomski. Ich weiß jetzt schon, dass das keine leichte Aufgabe sein wird, da jede Scheuche einzigartig ist und einen Preis verdient hat!
Außerdem ist in dieser Woche unser zweites Fohlen geboren. Die kleine Stute von Lalinga ist ebenso bezaubernd wie ihre Halbschwester, die knapp zwei Wochen zuvor geboren ist. Auch sie ist kerngesund und tobt schon munter über die Weide.

Bis zum nächsten Mal!

Eure FÖJlerin Anna Kluge

 

Heuernte – ein spannendes Erlebnis!

08.06.2015

Hallo alle zusammen,
diese Woche sind Sophie und ich seit längerem Mal wieder mit in der Schule gewesen. Dort haben wir gemeinsam mit den Schülern Experimente zur Schutzfunktion des Waldes durchgeführt. Zunächst haben wir mittels eines Experimentes bewiesen, dass der Wald vor Überflutungen schützen kann. Dazu haben wir in zwei verschiedene Behälter Erde gefüllt. Während sich in dem einen Gefäß lockerer Waldboden befand, war in dem anderen Feldboden. Anschließend haben die Schüler in die Gefäße Wasser gefüllt. Während der Feldboden schon nach einem Becher kein Wasser mehr aufnehmen konnte, hat der Waldboden mehr als die doppelte Menge an Wasser gespeichert. In der Wirklichkeit kann eine Waldboden bei starken Regenfällen erst einmal eine große Menge an Wasser aufnehmen, so dass es möglicherweise gar nicht erst zu Überflutungen kommen kann, während beim Feldboden der Großteiles Wassers davon fließen und Überflutungen verursachen würde.
FÖJlerin Anna und Praktikantin Nele unterstützen die Heuernte am LGKS

Als zweites Experiment haben wir den Lawinenschutz des Waldes verdeutlicht. Dazu haben die Schüler einen Sandberg gebaut und anschließend selbstgebastelte Bäume auf der einen Seite des Bergehanges aufgebaut. Zur Verdeutlichung haben wir auf beiden Seiten ein paar kleine Häuser am Fuß des Berges errichtet. Zu guter Letzt haben wir von oben eine Sandlawine über den Sandberg geschüttet. Während auf der unbewaldeten Seite die Häuser im Tal verschüttet wurden, blieben die Häuser unterhalb des Waldes verschont.

Doch das eigentliche Highlight dieser Woche war die Heuernte. In der letzten Woche hatten wir durchgehend warmes und trockenes Wetter. Das haben wir natürlich sofort genutzt um Heu für den Winter zu machen. Dafür gab es noch einiges vorzubereiten, bevor am Freitag dann die große Heuernte anstand. Unterstützung hatten wir dabei noch von Nele, unserer Praktikantin, die noch bis Donnerstag da war.
Zu Beginn der Woche haben wir unsere Wildscheuchen aus Liebstadt geholt um sie anschließend direkt aufzustellen. Am nächsten Tag haben wir dann die Wildscheuchen wieder abgebaut und sind noch einmal durch die Wiesen gegangen, um sicher zu sein, dass sich wirklich kein kleines Kitz mehr im hohen Gras versteckt. Nachdem wir damit fertig waren, kam auch schon Herr Thömel um die Wiesen abzumähen.
Da wir auch auf den Koppeln Heu gemacht haben und Herr Thömel mit dem Wender nicht richtig in  die Ecken kam, haben Sophie, Nele und ich das Gras aus den Ecken heraus gerecht. Somit konnte das gemähte Gras restlos zu Heu verarbeitet werden. Außerdem haben wir diese Woche noch den Heuboden leer geräumt und sauber gemacht. Alte Heugebinde wurden runter geschafft um Platz für die Neuen zu schaffen. Auch Bänke und Tische, die wir auf dem Heuboden gelagert hatten, wurden weggeräumt. Am Freitag haben wir dann endlich die kleinen Heugebinde reingeholt. Dazu wurde jeder gebraucht! Während Herr Thömel, Frau Kemper und Marko auf dem Feld die Ballen gepresst und auf den Hänger geladen haben, haben Herr Schlomski, Susanne, Kerstin, Sophie und ich die kleinen Ballen auf dem Heuboden gestapelt. Es war ein langer und anstrengender Tag. Aber dennoch hat es mir Spaß gemacht und ich fand es toll, bei dem Erlebnis dabei gewesen zu sein. Alle haben für eine Sache gearbeitet und man ist als Team richtig zusammengewachsen! Das war es von dieser Woche!

Bis demnächst!

Eure FÖJlerin Anna Kluge

Streuobstwiesenwettbewerb – Unser Projekt auf der Zielgeraden!

14.06.2015

Hallo ihr da,
diese Woche hat sich fast alles um unser Projekt, die Aufwertung der Streuobstbestände vom Landgut, gedreht. Vor einer Weile haben wir uns ja für die Teilnahme am Streuobstwiesenwettbewerb beworben und diese Woche stand der Besuch der Jury an. Zuvor war natürlich noch so einiges zu erledigen, da Sophie und ich – wie ich leider zugeben muss – das Projekt etwas schleifen lassen haben, da immer so viel anderes zu tun war.

Anna errichtet einen Totholzhaufen auf der Streuobstwiese des LGKS Zu Beginn der Woche haben wir Insektenhotels gefüllt, die wir später entlang der Jungbäume verteilt haben. Grade junge Bäume bieten noch nicht sehr viele Nistmöglichkeiten für Insekten und mittels der Insektenhotels habe sie einen alternativen Lebensraum. Außerdem haben wir altes Holz, Wurzelteile und kleine Baumstämme aus dem Wald geholt und damit einen Totholzhaufen errichtet. Somit haben wir ein weiteres Zuhause für Insekten geschaffen.
Bei uns haben alle jungen Obstbäume Pfähle, um ein gerades Wachstum der Bäume zu unterstützen. Einige Pfähle fehlten komplett oder mussten ersetzt werden. Darum haben Sophie und ich uns ebenfalls gekümmert. Dabei hatten wir Unterstützung von Marco, der uns die Pfähle in den Boden geschlagen hat. Zur selben Zeit haben Sophie und ich die Anbindungen kontrolliert und fehlende Schilder, auf denen die jeweilige Obstsorte des Baumes stand, ersetzt.
Am Freitag kam dann die Jury, um sich alle Bäume anzusehen. Unterstützung hatten wir auch von Frau Kemper, Initiatorin des Schulwaldprojektes, die gemeinsam mit uns und der Jury alle Flächen abgegangen ist und jede Menge zu den Obstbäumen erzählt hat.
Nun können wir nur abwarten, wie sie unsere Bäume bewerten und wie gut die Wiesen der anderen Bewerber gepflegt sind. Die Prämierung der drei besten Streuobstwiesen wird im September stattfinden. 
Neben dem Projekt gab es natürlich auch noch ein paar andere Aufgaben. Wie ihr ja sicherlich gelesen habt, haben wir in der letzten Woche auf fast allen Wiesen Heu gemacht, so auch auf der Kirschwiese. Teilweise gab es aber Stellen, an die die Heupresse nicht rangekommen ist. Dieses liegen gebliebene Gras haben Marco, Sophie und ich weggeräumt. Nun kann auf der gesamten Wiese wieder Grünfutter wachsen und in Zukunft können die Pferde sich dann auf der Koppel die Bäuche vollschlagen!

Anna gewöhnt Rheinländerstute Resche langsam an das Wasser Außerdem sind wir diese Woche das erste Mal mit unserer Rheinländerstute Rescue an den Teich gegangen, um sie Schritt für Schritt an das Wasser zu gewöhnen.  Zunächst war sie noch etwas unruhig und skeptisch gegenüber dem kühlen Nass, doch schon nach kurzer Zeit hat sie sich in das Wasser getraut und darin herumgeplanscht.  Sie ist dem Wasser nicht abgeneigt und wird sicherlich noch viel Spaß damit haben! Aber nicht nur sie wird Spaß am kühlen Nass haben. Auch ihrer zukünftigen Besitzer werden sich einmal an einem tollen Freizeitpartner erfreuen dürfen.
Das war es von dieser Woche. Bis bald!

Eure FÖJlerin Anna Kluge

Wir räumen auf im Silvoretum!

21.06.2015

Hallo Ihr,
wie ihr ja alle sicherlich wisst, geht ein FÖJ über einen Zeitraum von einem Jahr, was bedeutet, dass Sophie und ich ab September nicht mehr in dieser Form am Landgut arbeiten werden. Doch es wird sicherlich Nachfolger für uns geben, die natürlich zuerst einen Probearbeitstag bei uns absolvieren, damit sie zum einen für sich feststellen können, ob ihnen die Arbeit gefällt, aber auch, damit wir vom Landgut die Neuen kennenlernen können und sehen, ob sie zum Team passen.
Am Montag war aus eben diesem Grund Isabell einen Tag lang bei uns und hat Sophie, Marco und mich bei unseren Arbeiten begleitet.
Zuerst ging es für uns Mädels in den Wald. Das Gras in unserem Silvoretum, auch Waldgarten genannt, war sehr hoch gewachsen, man hat kaum noch gesehen, wo die Wege entlang gingen. Wir haben uns ja mit dem Schulwaldprojekt für den sächsischen Umweltpreis beworben und erwarten daher Anfang Juli Besuch. Und da das Silvoretum nun mal das Herzstück unseres Schulwaldes ist und außerdem auch als "Grünes Klassenzimmer" für die Schüler des Neigungskurses fungiert, werden sich ein paar Leute unseren Waldgarten ansehen. Da muss natürlich alles wieder ordentlich aussehen. Um wieder Ordnung und eine Struktur hereinzubringen, haben wir an diesem Tag zunächst erst einmal die Wege freigeschnitten. Im Laufe der Woche haben wir daran weitergearbeitet und alles Unkraut rings um die Bäume abgemäht. Einiges haben wir schon geschafft. Dort sieht man nun auch wieder die Beschilderung der Bäume ordentlich, die teilweise schon vom hohen Gras bedeckt wurde. Montag geht es dann weiter!
Am Nachmittag ging es dann mit Isabell zurück zum Hof, wo sie geholfen hat, die Pferde zurecht zumachen. Auch eine kleine Reitstunde auf unserer lieben Fjordstute Lissla gab es für sie.
Alles in allem war es ein gelungener Tag. Wir könnten uns durchaus vorstellen, sie ab dem nächsten Jahr täglich bei uns begrüßen zu dürfen, doch nun liegt es an ihr!
FÖJlerin Anna und Ausbilder Marko Vogel gewöhnen Rescue an das WasserAußerdem haben wir diese Woche mit Rescue weitergearbeitet und sie weiter ans Wasser gewöhnt. Sie war ja bereits letzte Woche schon mit allen vier Hufen im Wasser, darum haben wir diese Woche das Ganze mit einem Reiter auf dem Rücken probiert. Damit sie nicht alleine die neue Situation meistern musste, haben wir Lissla als Begleitpferd mitgenommen. Lissla ist schon immer eine Wasserratte und hat immer Spaß an einer Abkühlung!
Während Marco auf Rescue saß, durfte ich auf Lissla reiten. Rescue war etwas aufgeregt, doch Lisslas ruhige und liebe Art hat ihr geholfen und schon nach einer kurzen Weile stand sie wieder im kühlen Nass, diesmal mit Reiter im Sattel. Nach einer Weile wurde sie immer mutiger und ist sogar auf Tauchstation gegangen. Das haben wir mehrmals die Woche wiederholt und werden es auch in Zukunft regelmäßig wiederholen! So hat jeder seinen Spaß. Ich kann die Welt vom Rücken der Pferde aus betrachten und die Vierbeiner können eine Abkühlung genießen!

Bis in einer Woche!

Eure FÖJlerin Anna Kluge

Eine kunterbunte Woche!

28.06.2015

Am Montag ging es für mich und Kerstin gleich noch mal ins Silvoretum um mit den Pflegearbeiten weiterzumachen und die Arbeit zu beenden. Während ich die kleinen Bäume frei gesenst habe, hat Kerstin das alte Gras zusammengerecht. Da wo es nicht unbedingt erforderlich war, haben wir die Pflanzen und Blumen stehen gelassen. Durch die Blumen, unter anderem jede Menge Fingerhüte ist es nun schön bunt in unserem Silvoretum und es herrscht auch wieder Ordnung. Alle Schilder sind sichtbar und die Wege auch wieder erkennbar!
Dienstag ging es dann zum letzten Mal für dieses Jahr in die Schule. Die letzte Stunde des  Neigungskurses stand bevor. Zunähst haben wir uns noch einen kurzen Film zur Nutzfunktion des Waldes, die Schutz- und Erholungsfunktionen hatten wir ja schon im Laufe des Schuljahres thematisiert, angesehen.
Anschließend gab es noch eine Auswertung des Schuljahres durch die Schüler. Sie sollten etwas Positives und etwas Negatives nennen. Während die Schüler kaum etwas Negatives zu nennen hatten, waren bei den positiven Aspekten die Exkursionen ganz vorne. Es war schön, nun auch noch mal von den Schülern zu hören, dass die Exkursionen immer ein voller Erfolg waren und sich der Aufwand gelohnt hat!

Außerdem haben Susanne und ich in dieser Woche unseren jungen Fjordstuten die Haare wieder schön gemacht. Der Besuch einer Interessentin stand an und da sollen sich unsere Pferde natürlich von der besten und schönsten Seite zeigen! Das Schneiden der Mähnen hat wieder eine ganze Menge Zeit in Anspruch genommen, dafür kann sich das Ergebnis nun umso mehr sehen lassen. Die Frisuren hat Susanne einfach mal wieder toll hinbekommen!
Auch unser Boot haben wir diese Woche mal geputzt. Mit Herrn Thömel ging es auf dem Schäffer mit Putzlappen und Eimern bewaffnet zum Teich. Dort habe ich erst das Boot an den kleinen Sandstand gerudert, wo wir es zunächst erst einmal umgekippt haben, damit all das Regenwasser der letzten Wochen herauslaufen konnte. Anschließend haben wir mit Bürsten und Lappen das Boot ordentlich geschrubbt. Zu guter Letzt haben wir es noch einmal ausgespült, bevor ich das nun saubere Boot wieder an den Steg zurückgerudert habe. Nun blitzt es wieder in der Sonne und Rundfahrten auf dem Teich steht nichts mehr im Weg!
Regelmäßig ging es auch wieder für Marco und mich mit Rescue und Lissla an den Teich. Ich genieße diese kleinen Ausritte immer sehr. Jedes Mal kommen wir auch an einigen Kirschbäumen vom Landgut vorbei die schon jede Menge Kirschen tragen. Da haben wir natürlich sofort die Gelegenheit genutzt und ein paar Kirschen genascht. Nächste Woche ist es sicherlich soweit und wir können mit der Kirschernte beginnen!

Bis demnächst!

Eure FÖJlerin Anna Kluge

Kirschernte – eine weitere tolle Erfahrung am Landgut!

05.07.2015

Hallo Ihr,
die Kirschen am Landgut sind endlich reif, was für jeden von uns bedeutete: „Auf zum Kirschenpflücken“!  Wie jedes Jahr ist die Kirschernte am Landgut ein großes Ereignis. Insgesamt  300kg Kirschen müssen gepflückt werden. Wenn wir diese Menge zusammen haben, gehen die Kirschen nach Meißen, wo sie zu einem leckeren Kirschbrand verarbeitet werden, den es natürlich auch käuflich am Landgut zu erwerben gibt.
FÖJlerin Anna pflückt Kirschen am Landgut Jeden Tag ging es zu den Kirschbäumen und es wurden so viele Kirschen wie möglich geerntet. Es wurde jede Hilfe benötigt und somit waren bei diesem Ereignis wieder alle mit von der Partie. Marko, Susanne, Kerstin, Sophie sowie ich. Auch Herr Thömel, der uns immer beim Umstellen der Leitern geholfen hat. Sogar Frau Kemper und ihre Tochter Anna-Karina haben zeitweise mitgeholfen. Während die einen die Kirschen vom Baum geholt haben, haben die anderen die Stiele der Kirschen entfernt und faulige Kirschen aussortiert, da nur die reine Kirsche weiterverarbeitet wurde. Natürlich haben wir auch die eine oder andere Kirsche genascht. Sie waren richtig lecker! Wir sind auch bei den Jungbäumen vorbei und haben dort die ersten Kirschen gepflückt und direkt gegessen. FÖJlerin Anna sortiert Kirschen am LGKSVon den Kirschen kann man einfach nicht genug bekommen!
Einen Großteil der benötigten Menge haben wir in dieser Woche schon geschafft. Nächste Woche geht es dann zum Endspurt! Bis dahin haben die Kirschen noch einmal Zeit zu reifen. Und dann heißt es wieder: „Auf in die Kirschen!“
Ich werde jedoch nicht dabei sein, da es für mich nächste Woche zum Seminar nach Mirow geht.
Das Wetter diese Woche haben wir natürlich sofort noch einmal genutzt um Heu zu machen. Freitag haben wir die kleinen Gebinde auf den Heuboden geschafft. Nun haben wir alle Wiesen das erste Mal gemäht und sind somit mit dem ersten Schnitt durch. Jetzt muss das Gras wieder wachsen, damit hoffentlich im August oder September der zweite Schnitt folgen kann!
Auch den Pferden war es sehr warm diese Woche. Um Ihnen eine Abkühlung zu verschaffen, haben wir einige mit dem Schlauch abgespritzt. Sie haben es sichtlich genossen!
Bis in einer Woche. Dann gibt es alle Details vom Natur-Erlebnis-Seminar in Mirow.

Bis nächste Woche!

Eure FÖJlerin Anna Kluge

Erlebnisseminar in Mirow- ein krönender Abschluss!

13.07.2015

Hallo ihr da,
wie gesagt, war ich letzte Woche nicht am Landgut anzutreffen, sondern in Mirow, wo das letzte Seminar stattgefunden hat. Themenschwerpunkt des Seminars waren indigene Völker und ihre damaligen Lebensweisen. Passend zum Thema, haben wir dort auf einem Campingplatz gezeltet und sind mit zwei verschiedenen Kanuarten - Kajaks und Kanadiern - über die umliegenden Seen gefahren.
Am ersten Tag nach der Ankunft sind wir eine kleinere Runde gefahren, um uns zunächst einmal an die Kanus und das Fahren auf dem Wasser zu gewöhnen. Zunächst bin ich in einem Kanadier gefahren. In einem Kanadier ist es nicht so wackelig und die Gefahr des Kenterns ist deutlich geringer als mit einem Kajak, jedoch ist man auch langsamer. Später bin ich auch mit einem Kajak gefahren. Zunächst war alles sehr wackelig, doch schon nach einer kurzen Zeit hatte ich den Dreh raus und es hat einfach nur noch eine Menge Spaß gemacht, auf dem Wasser zu paddeln!

Einige indigene Völker haben damals ein Nomadenleben geführt und sind umhergewandert stets auf der Suche nach Nahrung. Um diesen Teil der damaligen Lebensweise nachempfinden zu können, sind wir mit unseren Booten mit einem Teil unseres Gepäcks zu einem anderen Campingplatz gefahren, auf dem wir dann zwei Tage geblieben sind.
Von diesem Platz aus startete dann die größte Tour von 18km, was sich schlimmer anhört, als es tatsächlich war. Diese Tour hat mir persönlich am besten gefallen, denn die Natur, die man zu sehen bekam, war einfach der Wahnsinn! Teilweise gab es Abschnitte über große Seen, wo man fast nur Wasser gesehen hat. Aber dann gab es auch noch die flussähnlich Abschnitte, die einfach traumhaft waren!  Man ist hindurchgefahren und alles wirkte total idyllisch.Man hat sich wie in einer anderen Welt gefühlt. Links und rechts waren die Ränder immerzu mit blühenden Seerosen, die man eigentlich am Rande jeden Sees hatte, übersät. Dann kamen Gräser und Farne, die am Boden wuchsen und zu guter Letzt Erlen und andere Bäume die hoch über einen hinaus ragten. Und zwischendurch hat man Enten und Blesshühner mit ihren Jungen gesehen. Auch eine Schwanenfamilie ist uns über den Weg geschwommen. Die Natur war einfach wunderschön! Am nächsten Tag ging es dann wieder zu unserem ursprünglichen Campingplatz zurück.
In Bezug auf das Thema indigene Völker und deren Lebensweisen gab es auch Vorträge, zum einen über Inuit, aber auch über Indiander sowie Kelten und Germanen. Diese Vorträge waren immer sehr interessant. Vor allem bei den Indianern gab es für mich einiges Neues zu lernen.
Wenn man an die Behausung von Indianern denkt, schießt einem normalerweise sofort das Bild eines Tipis in den Kopf. Zumindest war es bei mir so. Doch Tipis als Behausung waren eigentlich nur die Ausnahme, viele Indianervölker betrieben auch Ackerbau und lebten in festen Häusern.
Am letzten Tag gab es dann verschiedene Angebote. Zum einen gab es eine Kräuterwanderung und die gesammelten Kräuter haben wir anschließend direkt in einen Salat gemischt. Außerdem wurde Bogenschießen angeboten. Ich liebe Bogenschießen und bin immer dabei, wenn es irgendwo die Möglichkeit dazu gibt. Zunächst gingen die Pfeile noch an der Zielscheibe vorbei, doch schon nach den ersten paar Schüssen hatte ich den Dreh raus und habe fast das Zentrum der Zielscheibe getroffen!
Ich hatte wieder eine Menge Spaß in diesem Seminar und es ist richtig schade, dass es schon das fünfte Seminar und somit das Letzte war. Ich werde immer gerne an all die Seminare zurückdenken, an die Menschen die ich kennengelernt habe und an all die schönen Momente, die ich während dieser Zeit erlebt habe!

Bis in einer Woche! Dann gibt es wieder Neuigkeiten vom Landgut!

Eure FÖJlerin Anna Kluge

Badespaß mit unseren Pferden!

19.07.2015

Hallo alle zusammen,
zu Beginn der Woche stand mal wieder das Zupfen des Unkrautes am Longierzirkel auf dem Plan. Nach wie vor ist es eine lästige Aufgabe, doch zusammen macht es auch Spaß. Marko trainiert ja mit den Pferden auf dem Platz und so kann man neben dem Unkraut zupfen zusehen, wie die Pferde longiert und geritten werden oder sogar mal über einen Cavaletti springen. Arbeit und Vergnügen verbunden, was könnte es Schöneres geben?

FÖJlerin Anna schwimmt mit Haflingerstute Emma im TeichAußerdem waren diese Woche ein paar Leute von dem Aktiv „Authentisch Leben“, das ist eine Art Verein, zu Besuch. Herr Albani, er kümmert sich schon seit ein paar Jahren um den regelmäßigen und fachgerechten Verschnitt der Obstbäume, ist ein Mitglied dieser Gemeinschaft.  Er war dieses Jahr an der Reihe einen Ausflug zu organisieren und hat Frau Kemper gefragt, ob sie denn nicht auf das Landgut kommen könnten.  Neben den jungen Obstbäumen haben sie sich auch das Silvoretum angesehen und konnten auf dem Weg dort hin den Blick über die sächsische Schweiz genießen.
Dafür haben Sophie und ich die Scheune ordentlich aufgeräumt und ein paar grüne Zweige aufgehängt, damit alles etwas freundlicher wird. Anschließend haben Sophie und ich alle möglichen Blumen, die wir rund um das Landgut gefunden haben, gesammelt und als Tischschmuck genutzt.
Außerdem war diese Woche wieder unserer Fotografin Frau Imke da. In den letzten Monaten ist Marko mit dem Training der Pferde gut vorangekommen und einige sind nun so weit und sollen verkauft werden. Um den Interessenten die Entscheidung zu erleichtern, wurden noch einmal ein paar Bilder von den Pferden unter dem Reiter gemacht. Außerdem wurden drei unserer Jungstars – Ferdinand, Dornröschens Prinz und Bertram Charly, fotografiert. Für sie soll das Training im nächsten Jahr beginnen und mit diesen Fotos wollen wir allen, die unserer Internetseite besuchen, schon mal die hübschen Jungspunde vorstellen!
FÖJlerin Sophie schwimmt mit Shettystute Sarah im TeichDie Bewegungen der drei sind auf jeden Fall schon mal vielversprechend. Sie sind mehr über den Platz geschwebt, als getrabt, aber das ist ja auch kein Wunder bei der Abstammung!
Ende der Woche war es sehr warm und da haben wir das schöne Wetter genutzt, um gemeinsam mit Emma und Sara im Teich zu baden. Frau Kemper war mit von der Partie und hat Emma ins Wasser geführt. Am Ende ist sie sogar vorne weggeschwommen und ich bin auf Emma hinterher. Sophie ist derweil mit Sara geschwommen. Es war ein richtig schönes Erlebnis! Ich bin noch nie zuvor mit einem Pferd komplett im Wasser schwimmen gewesen. Es war richtig toll und hat eine Menge Spaß gemacht. Und über die Abkühlung haben wir und die Pferde uns gleichermaßen gefreut!
Ich freu mich jetzt schon darauf, wenn wieder richtig schönes Wetter wird und wir die Aktion wiederholen können!


Bis nächste Woche!

Eure FÖJlerin Anna Kluge

Kinderreiten am Landgut – Schwimmen inklusive!

26.07.2015

Ende Mai haben wir ja den Wildscheuchenwettbewerb beim Kinder- und Familienfest in Liebstadt veranstaltet. Zahlreiche Kinder waren anwesend und haben die verschiedensten Scheuchen gestaltet. Für die drei besten Scheuchen sollte es zur Belohnung eine Reitstunde auf einem Fjordpferd geben. Da wir uns aber nicht entscheiden konnten, welche nun die drei schönsten Scheuchen sind, haben wir uns überlegt, einfach für jedes Kind eine Ponyreitstunde zu Beginn der Sommerferien anzubieten.
In der letzten Woche war es dann so weit, fast jeden Tag kam ein Kind zu uns aufs Landgut zum Ponyreiten. Dabei war ich natürlich mit von der Partie. Gemeinsam mit Frau Kemper habe ich die Familien betreut. Zuerst haben wir mit den Kindern Lissla von der Koppel geholt, anschließend geputzt und gesattelt. So konnten die Kinder auch gleich kennenlernen, was alles so ansteht, bevor man das Pferd dann letztendlich reiten kann.
Nachdem Lissla fertig gesattelt war, ging es zunächst auf den Platz, wo erst einmal ein paar Runden geführt wurde. Zunächst hat das Frau Kemper gemacht, doch wir hatten viele mutige Väter dabei, die das Führen übernommen haben. Danach ging es zum Teich. Frau Kemper hat es geschafft, alle Väter zu überreden mit unserer Lissla in den Teich zu gehen. Doch da wir immer schönes und vor allem auch warmes Wetter hatten, haben sich die Papas schon immer auf das Baden gefreut haben. Am Ende waren immer alle glücklich, die Kinder sind das erste Mal in ihrem Leben mit einem Pferd geschwommen und hatten eine schöne Geschichte, die sie später zuhause erzählen konnten. Und unsere Lissla, die immer total lieb war und auch super mitgemacht hat, hat sich über die Abkühlung gefreut, ebenso wie die Papas!
Anna schwimmt mit Lissla und einer kleinen Ponyreiterin im TeichAm letzten Tag war leider kein Vater mit, weshalb ich die „Vaterrolle“ übernehmen durfte. Erst habe ich das Kind auf Lissla etwas auf dem Platz geführt, bevor es zum Teich ging. Lissla ist mir ohne Probleme ins Wasser gefolgt und schon nach kurzer Zeit sind wir ein Stück geschwommen. Auch wenn ich diesmal nicht auf dem Pferde saß, fand ich das Schwimmen wieder super. Die Erfrischung war sehr angenehm und auch das Kind hatte seinen Spaß. Auch all die anderen Kinder davor haben sich immer sehr gefreut und waren vom Ponyreiten begeistert! Einige wären am liebsten noch länger geblieben. 

Außerdem durfte ich diese Woche „Kamerafrau“ spielen. Viele, die sich für eines unserer Pferde interessieren, kommen von weiter weg, sodass sie nicht einfach mal bei uns vorbei kommen können, um sich ein Pferd anzusehen. Stattdessen wollen sie gerne zunächst ein Video haben, wo sie die Bewegungen des Pferdes und das Pferd unter dem Reiter schon einmal sehen. Darum haben wir diese Woche schon einige Pferde gefilmt. Zuerst durfte ich die Pferde immer mit fertigmachen, bevor es auf den Platz zum Filmen ging, wo ich dann die „Kamerafrau“ spielen durfte. Neben Marko hat auch Frau Kemper einige der Pferde das erste Mal geritten und kam mit ihnen sehr gut klar. Marko hat also bei allen Pferden ganze Arbeit geleistet! Besonders begeistert war Frau Kemper von Fourth Generation, was aber auch nicht weiter verwunderlich ist. Unsere „Jenny“ ist eine ganz liebe und noch dazu fleißige Stute. Auch ihre Bewegungen sind sehr schwungvoll und vielversprechend, aber das ist ja bei den meisten unserer Pferde so!
Auch unter Frau Kemper hat sie sich von ihrer besten Seite gezeigt, sodass sie es kaum erwarten konnte, Jenny wieder zu reiten.

Bis zum nächsten Mal!

Eure FÖJlerin Anna Kluge

Eine Woche mit Höhen und Tiefen

01.08.2015

Hallo ihr da,
seit längerem ist es dringend notwendig, dass die Weidezäune einmal freigeschnitten werden, da das Gras mittlerweile sehr hoch steht und den Weidedraht berührt. Dadurch wird ein immer größerer Teil des Stromes durch das Gras in die Erde abgeleitet, sodass immer weniger Strom auf dem Weidedraht ist. Um zu verhindern, dass irgendwann überhaupt kein Strom mehr fließt, haben Sophie und ich zu Beginn dieser Woche angefangen, die Weidezäune freizuschneiden. Weit sind wir noch nicht gekommen, da diese Woche ständig etwas dazwischen kam, doch der Anfang ist gemacht!
Außerdem stand in dieser Woche mal wieder Holz häckseln auf dem Programm. Nachdem die Kirschernte beendet war, wurden die Kirschbäume gleich noch fachgerecht verschnitten, damit auch im nächsten Jahr die Ernte wieder sehr reichhaltig ausfällt. In dieser Woche haben wir endlich einmal die heruntergeschnittenen Kirschäste zu Rindenmulch verarbeitet, der dann im nächsten Jahr im Frühling wieder auf den Baumscheiben der Jungbäume verteilt werden kann.
Anna mit Shettyhengst Flitzer

Auch einen besonderen Gast hatten wir in dieser Woche zum Probearbeiten. Nathalie schließt jetzt erst die achte Klasse ab und ihr stehen noch zwei Jahre Schule bevor. Dennoch überlegt sie jetzt schon, was sie später einmal machen möchte und probiert verschiedene Dinge aus. Auch einen Schnuppertag wollte sie unbedingt bei uns machen. Respekt für ein so junges Mädchen mit so einem Weitblick. In ihrem Alter war die Zukunftsplanung für mich noch in weiter Ferne! Das Arbeiten mit ihr hat super geklappt und ich bin gespannt, ob wir sie in zwei Jahren vielleicht als FÖJlerin am Landgut begrüßen dürfen.
Leider gab es diese Woche auch, zumindest für uns vom Landgut, nicht so schöne Ereignisse. Schon seit Längerem suchen wir ja neue Besitzer für Emma und Sarah. Diese Woche war es so weit und sie wurden abgeholt in ihr neues Heim. Für die neuen Besitzer war es sicherlich ein sehr schöner Tag, doch Sophie, ich und auch Frau Kemper waren an diesem Tag etwas geknickt.  Dennoch freuen wir uns natürlich für die zwei. Emma darf nun ein tolles Leben als Therapiepferd führen, wo sie regelmäßig Bewegung bekommt, was bei uns zeittechnisch leider nicht möglich war, dabei jedoch nicht überfordert wird. Auch Sarah darf in ihrem neuen Zuhause ein tolles Leben führen. Es gibt Kinder die sie putzen und reiten, aber auch als Zuchtstute soll sie eingesetzt werden. Die zwei haben echt Glück und hätten es nicht besser treffen können. Sie werden uns fehlen, aber wir wünschen ihnen und ihren neuen Eigentümern das Beste!
Auch Benny, der Sohn von Sarah soll in naher Zukunft verkauft werden. Um eine Anzeige ins Internet stellen zu können, mussten wir ihn zunächst einmal messen.  Mit seinen 1,02 m liegt er voll im Rahmen eines Shetlandponys und ist so auch für die Zucht interessant. Nun müssen wir nur noch einen Käufer für ihn finden. Außerdem haben Sophie und ich, als wir bei ihm waren, gleich die Möglichkeit genutzt, um ihn einmal zu putzen.

Das war es zu dieser Woche von mir. Bis in einer Woche!

Eure FÖJlerin Anna Kluge

Ordnung auf dem Landgut!

07.08.2015

Hallo ihr da,
in der letzten Woche wurde ja unsere Shetlandponydame Sarah verkauft. Nun soll auch ihr Sohn Benny verkauft werden. Auch wenn er derzeit noch sehr dunkel ist, wird der kleine Hengst später einmal ein Schimmel, genau wie seine Mutter.  In dieser Woche durfte ich den Kleinen täglich putzen und hübsch machen. Dabei war er immer ganz lieb und hat die Aufmerksamkeit sichtlich genossen! Anschließend bin ich immer eine kleine Runde mit ihm über das Landgut gegangen. Diese kleinen Spaziergänge fand ich immer total schön und ich freue mich jetzt schon auf weitere!
Anna mit Shettyhengst Flitzer beim Spazierengehen Außerdem habe ich diese Woche gemeinsam mit Susanne den Weidedraht da weiter freigeschnitten, wo wir letzte Woche aufgehört haben. Während ich mit der Motorsense gearbeitet habe, hat Susanne mir assistiert, indem sie den vierten Draht nahe am Boden zuerst zur Seite und anschließend wieder ordentlich festgemacht hat. Auch wenn wir aufgrund der Hitze an den anderen Tagen, nur am Mittwoch diese Arbeit machen konnten, sind wir mit den Koppeln am Hirschberg komplett fertig geworden und können demnächst mit den Weidedrähten der anderen Koppeln auf der gegenüberliegenden Seite weitermachen.
Immer öfters kommen nun Besucher zum Landgut, seien es Interessenten für die Pferde, Besucher zum Kinderreiten, oder einfach Interessierte, die sich einmal das Landgut ansehen wollen.
Einige der Gebäude müssen noch saniert werden, doch das braucht seine Zeit. Daran kann man nichts ändern. Aber das der Hof und die Ställe ordentlich aussehen, dafür kann man etwas tun!
Darum habe ich zu Beginn der Woche zunächst einmal den Stutenstall geputzt, alles was rumlag habe ich weggeräumt, unter anderem auch einen Schneeschieber, der es noch nicht aus dem Stall geschafft hatte. Auch den Spinnenweben bin ich zu Leibe gerückt und habe alles abgekehrt. Nun sieht es im Stall sauber aus und alles steht an seinen Platz.
Auch im Hof haben Sophie, Susanne und ich Ordnung gemacht. Während Sophie das Gras abgemäht hat, haben Susanne und ich das alte Gras zusammengerecht und alles mögliche Unkraut entfernt. Nun sieht auch der Hof schön gepflegt aus und die Besucher können kommen!
Diese Woche sollte auch Gundula, unsere Gastfjordstute, die zum Decken da war, abgeholt werden.  Um noch einmal sicherzugehen, dass sie auch wirklich tragend ist, kam diese Woche der Tierarzt vorbei. Es ist alles in Ordnung bei Gundula, sie ist nach wie vor tragend und kann nun wieder nach Hause zu ihrem Besitzer. Wir wünschen ihr alles Gute und im nächsten Jahr ein gesundes und kräftiges Fohlen!
Den nächsten Bericht wird es erst in zwei Wochen geben, da ich nächste Woche erst einmal im Urlaub bin.

Bis dahin!

Eure FÖJlerin Anna Kluge

Ein Neues Projekt – Zusammenarbeit mit der Grundschule Liebstadt!

23.08.2015

Seit nunmehr drei Jahren biete das Landgut den Neigungskurs Schulwald an, der zurzeit in Kooperation mit der Goethe-Oberschule in Pirna durchgeführt wird.
Ab diesem Schuljahr soll es auch eine Zusammenarbeit mit der Liebstädter Grundschule geben, wo ein Ganztagsangebot das Umweltbewusstsein der Schüler stärken soll. Um das Projekt genauer zu planen, kamen diese Woche acht Lehrerinnen und die Schulleiterin der Grundschule zu uns aufs Landgut. Zuerst hat Frau Kemper das Landgut kurz vorgestellt, bevor Details zur Planung besprochen wurden. So wurde unter anderem festgelegt, dass im Schuljahr 2015/16 das Thema Streuobstwiese behandelt wird.

FÖJlerin Anna und Sophie reparieren das Dach vom HeulagerIn Vorbereitung auf das Treffen haben Sophie und ich die Scheune gesäubert, Spinnenweben entfernt und die Gitterstäbe der Boxen ordentlich geschrubbt. Anschließend haben wir die Scheune noch hübsch dekoriert. Außerdem sind wir wieder über die Wiesen gelaufen und haben alle Blumen eingesammelt, die derzeit blühen. Diese Blumen haben wir dann hübsch arrangiert und als Tischschmuck verwendet. Am Ende hatten wir wieder einmal eine freundliche Atmosphäre geschaffen, gekrönt natürlich von den Pferden, die rings herum genüsslich an ihrem Heu geknabbert haben!

Auch um Benny haben Sophie und ich uns diese Woche wieder gekümmert. Zuerst haben wir ihn auf den Platz genommen, wo er sich erst einmal austoben durfte. Auch über ein Cavaletti haben wir ihn springen lassen, was er ohne zu zögern gemacht hat. Er ist einfach ein furchtloses Shetlandpony! Anschließend haben wir einen Spaziergang mit ihm gemacht, bei dem er lieb war und immer schön mitgelaufen ist.

Annas Schwester mit RescueAuch Dachdecker sind Sophie und ich diese Woche gewesen. Das Dach des Heuunterstandes, welches aus Holzbrettern, auf denen wasserdichte Planen liegen, besteht, war undicht und musste repariert werden. Zuerst haben wir die alten Planen entfernt, bevor auf die Holzbretter eine wasserdichte Dachdeckerplane gelegt wurde. Anschließend haben wir noch weitere Planen, zum Schutz der untersten Plane, darauf gelegt, bevor wir alle Planen befestigt haben. Eine Arbeit, die mir richtig gut gefallen hat, denn es wurde jede helfende Hand gebraucht und alle haben mit angefasst. Teamwork bei der Arbeit ist einfach das Beste!

Auch meine Schwester, die eine absolute Pferdenärrin ist und einmal mit mir auf den Hof kommen wollte, war diese Woche mit von der Partie. Zunächst wollte sie nur einen Tag zu uns kommen, doch ihr hat die Arbeit mit den Pferden so gut gefallen, dass sie am nächsten Tag gleich noch einmal mitgekommen ist. Dafür geht mein Dank, auch im Namen meiner Schwester, an Frau Kemper, die sofort damit einverstanden war, dass ich meine kleine Schwester einmal mit auf das Landgut bringe!

Ihr haben die zwei Tage sehr gut gefallen und sie wird sie nicht so schnell vergessen!
Das Jahr ist wie im Flug vergangen und schon steht die letzte Woche für Sophie und mich auf dem Landgut vor der Tür, was bedeutet, dass ihr nächste Woche den letzten Blogeintrag von mir lesen werdet. Aber es gibt ja unsere Nachfolger – Celine und Karsten – die den Blog weiterführen werden.


Doch zunächst erst einmal bis nächste Woche!

Eure FÖJlerin Anna Kluge

Die letzte Woche als FÖJler

– ein unvergessliches Jahr geht zu Ende!

29.08.2015

Hallo ihr da draußen,
Zu Beginn der Woche haben Sophie und ich die Zufahrt zum Landgut wieder ansehnlich gemacht. Der Bordstein war zum einen total vom Unkraut bewuchert und zum anderen war das Gras auf der anliegenden Wiese so lang, dass es schon über den Bordstein drüber hing. Darum haben wir uns diese Woche gekümmert. Während Sophie das Gras abgemäht hat, habe ich das Unkraut entfernt. Zum Schluss haben wir alles zusammengerecht und weggeräumt. Nun sieht alles wieder ordentlich und gepflegt aus!

Anna und Sophie führen Benny entlang der ApfelbäumeAnfang der Woche gab es einen Pflaumenkuchen, persönlich von Herrn Schlomski gebacken mit original Pflaumen vom Landgut, für uns Mitarbeiter. Dafür noch einmal ein großes Dankeschön, der Kuchen war richtig lecker! Noch immer hängen eine Menge Pflaumen auf den Bäumen. Damit sie nicht verfallen haben Sophie und ich diese Woche wieder welche gepflückt und wer weiß, vielleicht gibt es ja noch einmal einen Kuchen für die Belegschaft.
Auch Marko haben wir diese Woche immer wieder unterstützt. Entweder haben wir uns um den kleinen Benny gekümmert oder haben die Pferde, die Marko anschließend reiten wollte, geputzt. Außerdem stand diese Woche Freitag, dem letzten Tag als FÖJer am Landgut, ein Grillfest, was gleichzeitig eine Abschlussparty war, an.
Alle waren mitsamt ihren Familien eingeladen – Herr Thömel, Kerstin, Marko, Susanne, Sophie und ich. Unsere Fotografin Anja war da und auch die neuen FÖJler Celine und Karsten haben wir eingeladen. Natürlich waren Frau Kemper und Herr Schlomski auch anwesend!
In Vorbereitung auf den Abend haben Sophie und ich alle Tische und Bänke an den kleinen Teich geräumt, da es draußen einfach gemütlicher ist. Auch das Wetter hat es gut gemeint mit uns.
Obwohl es recht frisch war und meist viele Wolken da waren, konnten wir das eine oder andere Mal einen Blick auf die Sterne und den hellen Mond erhaschen. Damit alles noch etwas gemütlicher wurde, haben wir wieder Blumensträuße arrangiert und Kerzen sowie Fackeln aufgestellt.Es war ein sehr schöner und gelungener Abend. Herr Thömel hat wieder einmal das Grillen übernommen - dafür noch mal ein riesiges Dankeschön – und da jeder etwas von zuhause mitgebracht hat, hatten wir genug Salate, Brot und Brötchen zum Fleisch dazu. Alle saßen wir dann zusammen und haben bei einem Gläschen Sekt miteinander geredet und das Jahr ausklingen lassen.
Anna und Sophie mit Bärbel Kemper beim Abschlussgrillen

Es ist unglaublich, wie schnell dieses Jahr vorübergegangen ist, in dem ich auf Arbeit immer eine Menge Spaß hatte, aber auch sehr viel lernen konnte. Ich hatte das Glück Kollegen zu haben, mit denen ich es nicht hätte besser treffen können, denn ich habe mich mit allen super verstanden. Und dann ist da noch Sophie, meine Mit-FÖJlerin, mit der ich so viel Spaß in diesem Jahr hatte und die mir zu einer sehr guten Freundin geworden ist. Eine bessere FÖJ-Partnerin hätte ich mir nicht wünschen können.

DANKE Frau Kemper, dass wir dieses Jahr bei Ihnen absolvieren durften, und nun auf eine unvergessliche Zeit zurückblicken dürfen!
Doch das ist nicht das Ende. Zwar sind Sophie und ich nun nicht mehr da, aber es kommen ja ab nächster Woche Celine und Karsten, die in unsere Fußstapfen treten werden.
Ein Dankeschön geht natürlich auch an euch da draußen, die ihr regelmäßig meinen Blog gelesen habt und ihn somit zu einem Erfolg werden ließt. Danke, dass ihr dieses Jahr gemeinsam mit mir durchlebt habt!

Liebe Grüße von
Eurer – nun ehemaligen - FÖJlerin Anna Kluge

Das war Annas Jahr

 

Anna und Sophie reiten zurück zum HofIhr seht, das FÖJ-Jahr am Landgut ist kunterbunt und ständig kommen neue Projekte hinzu. Die Zeit mit Anna und Sophie verging wie im Flug und wir wünschen unseren geschätzten Teammitgliedern einen guten Start und viel Erfolg im Studium. 

Wenn ihr euch nach dem Schulabschluss für die Umwelt engagieren möchtet, dann bewerbt euch jetzt für das FÖJ-Jahr 2016/17. Damit ihr uns kennenlernen könnt, bieten wir Probetage- und Wochen für Interessierte. Traut euch und tretet mit uns in Kontakt.