Erste Exkursion - Erkundung des Schulwaldes

Mikroskopieren von Insekten

Projektadresse für Schüler und Lehrer

Blog Neigungskurs 2014 / 2015

Teilnehmer 2014/15

Ihre Erfahrungen und Erlebnisse im "grünen Klassenzimmer" dokumentieren die Schüler der Neigungskurse in einem eigenen Blog. Darin berichten Sie über die spannenden Arbeitsergebnisse ihrer aktuellen Projekte rund um ökologischen Waldbau, Wild- und Naturschutz. Hier finden Sie auch den Blog des vorherigen Jahrgangs.

Teilnehmer Neigungskurs 2014 / 2015

 

Ein Jahr mit dem Neigungskurs Schulwald

10.07.2015
Gruppenbild Jagdexkursion 2014

In der letzten Schulwaldstunde an der Goethe Schule in Pirna, werden die Erlebnisse im Neigungskurs zusammengefasst. Gemeinsam rufen sich die Schüler alle Aktionen zurück ins Gedächtnis, die zum Thema Wald im vergangenen Schuljahr stattfanden. Für die Interviews der Schülerstudie mussten viele über ihren eigenen Schatten springen. Eine großartige Leistung. Auch die Betreuung der Besucher am Tag der offenen Tür haben die Teenager hervorragend gemeistert.
Doch was hat ihnen besonders Spaß gemacht? Tobias meint, die Werkenstunden mit Baumschildern und Insektenhotels. Aber vor allem die Exkursionen, da sind sich alle einig. Die könnten jede Woche stattfinden. Jeder hat dabei bestimmte Momente im Blick. Das Pflanzenbestimmen mit Herrn Rehn, die Trophäen der Jäger und die Schutzmaßnahmen für die Eichenverjüngung. Und natürlich das gemeinsame Grillen im Anschluss. All das lässt den Schulalltag vergessen. Auch die Betreuer bekommen Denkanstöße mit auf den Weg. Pilzbestimmungsübungen wären toll und ein Überlebenstraining im Wald!
Und was hat euch nicht gefallen? Julian überlegt kurz. „Eigentlich… nichts!“

Unsere Naturschutz-Exkursion!

06.06.2015

Die Schüler des Neigungskurs Schulwald bei der Naturschutz-Exkursion 2015

Am 19. Mai waren wir im Schulwald. Zuerst suchten wir Tiere und Pflanzen auf, die für den Wald (Schlucht- und Hangmischwald) typisch sind. Danach trennten wir uns in Arbeitsgruppen auf. Meine Gruppe war mit dem Förster, Herrn Rehn unterwegs um die auf dem Waldweg liegenden Bäume weg zu transportieren und die größten Teile aufzustapeln für ein großes Insektenhotel.

Alwin

 

Die Aufgabe der Mädelsgruppe war es, kleine Eichensetzlinge zu schützen. Die jungen Eichen haben wir dann mit Gittern (Kurassieren) umrandet, um sie vor Rehen zu schützen, die die Setzlinge fressen würden. Um die Gitter wiederfinden zu können, band ich kleine gelbe Schleifen dran, falls sie einmal zuwachsen sollten.

Laura

Die Schüler bringen ihre selbst gebastelten Schilder an den Bäumen des Silvoretum an

Die Aufgabe meiner Gruppe war es die Birkenstämme, die auf einen Weg gefallen waren, mit unserem Betreuer, Herrn Rehn, beiseite zu räumen. Er zerkleinerte die Stämme mit der Motorsäge und wir stapelten die Stücke, damit Insekten in das vermoderte Holz einziehen können. Das erledigten wir sehr schnell und durften dann auf dem Pickup zur nächsten Station fahren. Herr Rehn fällte dort tote Eichen, die wir aufluden und als Zaunpfähle für eine Weiserfläche verwendeten. Zur Krönung gab es Bratwurst und Brötchen

Tobias R.

 

Im Schulwald suchten wir Insekten und beschrifteten anschließend die Bäume im Silvoretum mit unseren selbstgebastelten Schildern. Als wir damit fertig waren, fanden wir noch eine perfekt getarnte Kröte und fotografierten sie.

Josephine

 

Bei der Naturschutz-Exkursion im Wald in Schlottwitz konnten wir während der Wanderung verschiedene Pflanzenarten kennen lernen. Ich habe Herrn Rehn mit einem Bestimmungsbuch geholfen, die Arten zu bestimmen. Nach der Arbeit im Wald konnte die Schulwaldgruppe im Gutshof Bratwurst und Brötchen essen, was mir sehr gut geschmeckt hat.

Sascha

Die Schüler laden Eichenstämme für die Weiserfläche im Schulwald ab

Naturschutz geht alle an

05.05.2015
Zusammen mit Forstwissenschaftlerin Kerstin Heyne gehen die Schüler der Frage nach, was Naturschutz ist.

Im Mai findet am Landgut die Naturschutz-Exkursion mit den Schülern des Neigungskurses Schulwald statt. An diesem Tag wird gemeinsam das FFH-Gebiet Müglitztalhänge erkundet, Tiere und Pflanzen bestimmt und etwas Bleibendes für den Naturschutz geschaffen. In Vorbereitung auf die Exkursion sollten sich die Schüler überlegen, welche Fragen sie zum Thema haben. Was ist eigentlich Naturschutz, seit wann gibt es ihn und was kann jeder selbst tun?
In einer Diskussionsrunde wurden nach und nach alle Fragen beantwortet. Mit Hilfe von Bildern lernten die Schüler die verschiedenen Zweige des Naturschutzes kennen. Neben dem Artenschutz spielt auch der Schutz von Gewässern eine Rolle. Es ist möglich auf kleinsten Flächen (Biotopschutz) Natur unter Schutz zu stellen, aber auch auf sehr großen, z.B. als Biosphärenreservat oder Nationalpark. Und da das Klima nicht vor Landesgrenzen halt macht, wurde auch die Bedeutung des internationalen Naturschutzes betont. So kann jeder Einzelne durch bewusstes Einkaufen einen Beitrag zum Schutz der Regenwälder leisten. Mit dem Bau von Insekten-und Hummelhotels haben die Schüler bereits etwas für den Artenschutz vor der eigenen Haustür getan.
Warum es sich lohnt, Natur zu schützen wurde im Anschluss geklärt. Dazu ordneten die Schüler verschiedene Aussagen in Kategorien ein. Neben ethischen, ökologischen und ästhetischen Gründen waren alle erstaunt, wie viele wirtschaftliche Begründungen es für den Naturschutz gibt. Die erarbeiteten Erkenntnisse hängen nun als Gedankenstütze an der Schulwald-Pinnwand. Jetzt steht der praktischen Erfahrung nichts mehr im Weg!

Der Frühling kann kommen

14.04.2015
Baumschilder für das Silvoretum des LGKS

Nach einer längeren Pause durch Projektwochen und Osterferien hatten wir heute wieder unseren Neigungskurs Schulwald. Jetzt konnten wir die Baumschilder für das Silvoretum fertigstellen. Wir waren sehr erleichtert, dass die Hummelhotels beim Brennen nicht gesprungen sind. Das kann passieren, wenn man aus Versehen Luftblasen in den Ton einknetet.
Am 5. Mai haben wir eine Naturschutzexkursion in den Schulwald. Dann werden wir die Schilder anbringen und die Hotels aufstellen. Endlich können wir etwas im Wald machen. Hoffentlich bei tollem Frühlingswetter. Dann können auch die Waldbesucher mit Hilfe unserer Schilder die Bäume im Silvoretum erkennen.

Laub sägen mit der Laubsäge

17.03.2015
Jessica und Josephine glasieren die HummelhotelsDraußen wird es langsam Frühling und heute war es schon richtig warm. Bevor die Natur loslegt, möchten die Mädels die Hummelhotels im Schulhof aufstellen. Damit sie dem Wetter auch standhalten, wurden die Tonschalen heute glasiert. Schon merkwürdig, dass die Farbe aus dem Topf ganz anders aussieht, als die Farbe, die nach dem Einbrennen entsteht. Denn unsere Hotels werden nicht grau, sondern blaugrün!
Die Jungs haben inzwischen weiter an den Baumschildern für den Schulwald gearbeitet. Mit Laubsägen wurden die Blattformen ausgesägt. Je nachdem welche Baumart man sich ausgesucht hat, waren die Formen eher einfach oder sehr kompliziert und nicht jedes Sägeblatt hat überlebt. Wer zeitig mit sägen fertig war, konnte auch schon den Namen ins Holz einbrennen und die Löcher für die Aufhängung bohren. In der kommenden Woche werden die ersten fertigen Schilder lackiert, damit kein Wasser in das Sperrholz eindringt.Maik brennt die Namen der Berg-Ulme in sein Baumschild ein

Welcher Baum ist das?

10.03.2015

Laura und Melissa formen Hummelhotels aus TonNach den Ferien haben wir mit Werken begonnen. Ein paar von uns haben vorige Woche Hummelhotels aus Ton angefertigt. Sie sehen aus wie eine umgedrehte Schüssel mit einem kleinen Loch an der Seite, damit die Hummeln rein fliegen können. Nachdem der Ton aus der Formschale kommt, muss er trocknen, bevor er gebrannt werden kann. Wenn das passiert ist, wird die Hummelkugel noch glasiert und braucht einen Unterbau aus Holz. Wir wollen die Hotels anschließend im Schulhof aufstellen. Die anderen haben inzwischen probiert, wie man mit Brennstäben am besten auf Holz schreiben kann. Wir wollen nämlich an jeden Baum im Silvoretum ein Schild mit dem deutschen und botanischen Namen anbringen, damit Besucher wissen, vor welcher Baumart sie stehen.
In dieser Woche ging es nun an die Gestaltung der Schilder. Wir hatten die Idee, jedes Schild in der Form eines Blattes der jeweiligen Baumart zu schneiden. Dafür haben wir aus dem Bestimmungsbuch die Blattform abgezeichnet und anschließend auf Sperrholz übertragen. Die Größe musste so gewählt werden, dass auch die beiden Namen noch auf das Schild passen. Gar nicht so einfach. Aber nach ein paar Versuchen waren unsere Vorlagen fertig. Nächste Woche sägen wir die Form aus und brennen die Namen ein.Maik, Sascha und Tobias sägen Sperrholz

Und der Gewinner ist...

25.02.2015

Das neue Maskottchen für den Schulwald des LGKSHallo liebe Leser,
nachdem sich am Tag der offenen Tür sehr viele Besucher an unseren Aktionen beteiligt haben, sind nun alle Stimmen ausgezählt. Das Voting für das Schulwald-Maskottchen haben Laura und Melissa für sich entschieden. Ihre tolle Skulptur besteht aus einer Wurzel, Baumpilzen, Blättern und Zapfen. Jetzt braucht das Maskottchen nur noch einen passenden Namen. Hab ihr eine Idee? Dann schickt sie schnell an schulwald@lgks.eu. Wir sind gespannt auf eure Vorschläge.

Das Große Blätterquiz zum Tag der offenen TürGewinner des großen Blätterquiz in der Stufe „Jedermann“:
1. Platz Jill Bachmann
2. Platz Anton Börner
3. Platz Emma Kastner
4. Platz Robin Jung
5. Platz Finja Mirschel
Ganze 10 von 10 Punkte hat Astrid Nahs  in der Stufe „Experten“ erziehlt. Sie ist damit unsere Gewinnerin.

Durch die vielen Naturschützer unter euch, welche ein Insektenhotel gegen eine Spende für den Schulwald erworben haben, sind ganze 125 Euro zusammengekommen! Welches Naturschutzprojekt damit im Schulwald umgesetzt wird, entscheiden wir in den nächsten Wochen.
Ein großer Dank geht auch an alle, die an unserer Schülerumfrage teilgenommen haben. Am Tag der offenen Tür allein sind über 150 Fragebögen ausgefüllt worden. Bald können wir mit der Auswertung der insgesamt 500 Bögen beginnen, aber noch fehlen ein paar Meinungen. Wer uns also noch helfen möchte, kann hier bei der Onlineumfrage zum Thema Waldnutzung mitmachen.

Die Teilnehmer der Schülerumfrage zum Thema Waldnutzung am Tag der offenen Tür

Der Wald kommt in die Schule

06.02.2015

Melissa betreut die Maskottchen am Tag der offenen Tür

Am Tag der offenen Tür haben wir unseren Neigungskurs (Schulwald) vorgestellt. Wir haben Insektenhotels verkauft, haben im Computerraum Fragebögen ausfüllen lassen und unser Schulwald-Maskottchen haben die Besucher auch gewählt. Wir sind alle schon sehr gespannt, welches Maskottchen gewinnt. Es gab viele hübsche Entwürfe, da konnte man sich schwer entscheiden. Der Flur zum Computerraum war sehr schön geschmückt mit Dingen aus der Natur und Bildern von Tieren wie z. B. Rehe oder Füchse. Der Bürgermeister hat uns auch mal besucht ist aber gleich wieder gegangen, weil er sich noch viel mehr Räume angeschaut hat, wo viele fleißige Helfer aus der Schule und aus verschiedenen Klassen da waren.

Melissa

Bärbel Kemper gibt beim Tiergewichte-Raten wichtige Tips

Das Schulwaldteam hat im Schulhaus alles wunderschön gestaltet.
Ich habe beim Tiergewichte-Raten mitgemacht und anschließend auch das Wildkatzen-Quiz. Dort hatte ich 7 von 10 Punkten und unsere Schulwald Gründerin, Frau Kemper, hat gesagt, dass ich der Beste war.

John

Josephine und Jessica werden für die Zeitung interviewt

Zum Tag der offenen Tür wurden wir von einer Reporterin der Sächsischen Zeitung zum Neigungskurs Schulwald befragt. Das Interview verlief sehr entspannt und lässig. Als Erstes hat uns eine Fotografin aufgenommen, danach wurden wir richtig interviewt! 20 Minuten dauerte das Ganze etwa und beide waren sehr sympathisch. Zum Schluss haben wir noch unsere Umfrage zur Waldnutzung mit der Reporterin durchgeführt. 

Josephine + Jessica

Alwin und Theo helfen den Besuchern beim Befühlen der Insektenhotels

Alwin und ich waren im Neigungskurs-Raum und haben das Befüllen der Insekten-Hotels betreut. Wir hatten sowohl Hotels zum Selbstbauen im Angebot, als auch fertige zum Befüllen (am besten mit Holunder) für zu Hause und gleich vor Ort. Doch bevor es losging haben wir noch alles schön geschmückt, damit es auch zum Thema Wald passt. Nach 15 Minuten hatte sich auch schon eine Imkerin interessiert und uns dazu befragt und sie konnte uns auch noch etwas mehr darüber erzählen, z. B. was die Insekten darin machen und wie sie sich einnisten. Wir haben auch jeden der reinkam begrüßt und gefragt ob, wir ihm/ihr helfen können. Kurz vor Schluss gingen wir mit den Häusern durch das Schulhaus und haben noch ein paar für eine Spende verkauft. Alles in allen hat es mir sehr viel Spaß gemacht.

Theo

Seit einem halben Jahr besuche ich den Neigungskurs Schulwald. Dort wird uns verständlich gemacht, dass der Wald bzw. die Umwelt für uns doch sehr wichtig ist. Uns wird gezeigt wie man sich in der Natur verhält indem wir nach draußen gehen und uns um unsere Umgebung kümmern. Wir pflanzen neues Leben, um die Umwelt zu schützen und zu hüten. Mir gefällt es sehr, da man sich frei bewegen und entspannen kann. Und weiß, dass man etwas für die Welt tut, indem man sich um sie kümmert und sie Wert schätzt. Leider könnte ich zum Tag der offenen Tür in unsere Schule nicht dabei sein aber meine Mitschüler haben einen guten Job geleistet.

Laura

Schöner wohnen für Bienen und Co.

21.01.2015

Paul setzt Bohrungen für das InsektenhotelHallo liebe Leser,
im letzten Eintrag haben wir euch vom Tag der offenen Tür an unserer Schule am Freitag, den 30.01.2015 erzählt. Für alle, die den Neigungskurs Schulwald kennenlernen möchten, haben wir von 16 bis 18 Uhr tolle Aktionen geplant. Es gibt ein Baum-Quiz und das Tiergewichte-Raten, das nichts für schwache Muskeln ist. Außerdem können die Besucher ein kleines Insektenhotel befüllen und mit nach Hause nehmen. Doch die müssen erst mal zusammengebaut werden und das haben wir heute gemacht.

Zuerst haben wir die Bauteile markiert, damit Paul an den Stellen Bohrungen setzen konnte. Dadurch lies sich das frische Holz viel einfacher schrauben. Danach musste das Häuschen noch etwas geschliffen werden, damit sich keiner am Holz einen Schiefer einzieht. Am Tag der offenen Tür werden die Hotels dann mit Holunderzweigen befüllt, damit sie im März fertig für den Einzug von seltenen, einzeln lebenden Bienen und Wespenarten sind.

Im Namen der Schüler bedankt sich das Landgut Kemper & Schlomski ganz herzlich bei der Zimmerei Hellinger in Oelsen, welche wieder einmal unsere Bastelaktion großzügig mit einer Holzspende samt Zuschnitt unterstützt.

Maik und Melissa schrauben ein Insektenhotel zusammen

Ein Maskottchen für den Schulwald

16.12.2014

Alwin bastelt ein Waldmännlein für den Schulwald In dieser Woche fand die letzte Schulwald-Stunde vor den Weihnachtsferien statt und es ist an der Zeit, dass der Schulwald ein „Gesicht“ bekommt. Und was passt besser in die Vorweihnachtszeit als eine Bastelaktion? Während der Erkundungsexkursion haben die Mädchen viel Bastelmaterial  zusammengetragen, denn der Wald gibt einiges her. Während wir Rinde, Nüsse,  Zapfen, Wurzeln, Baumpilze und Bucheckern aus den Eimern ziehen, kommen uns schon erste Ideen. Allein oder zu zweit leimen, bohren und schnitzen wir an kleinen Männchen, Tieren oder Fabelwesen, bis die letzte Leimpistole den Geist aufgibt. Wir finden, unsere Ergebnisse können sich sehen lassen, deshalb haben wir sie gleich in der Vitrine im Schulhaus ausgestellt. Am Tag der offenen Tür (30.01.2015) an der Goethe Oberschule Pirna, werden alle Maskottchen ausgestellt und die Besucher dürfen für ihren Favoriten abstimmen.


Allen Lesern wünschen wir eine frohe Weihnacht und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Laura ist konzentriert bei der Arbeit

Sagt uns eure Meinung!

09.12.2014

 

Online-Umfrage für die Schülerstudie zum Thema Naherholung im Wald

Heute hatten wir schönstes Winterwetter und haben deshalb unsere Interviews für die Schülerstudie weitergeführt. Die warmen Sonnenstrahlen haben viele Leute in die Pirnaer Innenstadt gelockt und so hatten wir keine Probleme Menschen zu finden, die wir befragen konnten. Viele Waldbesucher schätzen die besondere Ruhe, welche der Wald verbreitet und genießen den Wechsel der Jahreszeiten. Negativ hingegen fallen nicht angeleinte Hunde auf. Besonders jetzt im Winter braucht das Wild viel Ruhe und sollte nicht in Bewegung gebracht werden. Wird es jedoch von freilaufenden Hunden gestört, braucht es mehr Energie und die Verbissschäden im Wald nehmen zu.

Wer uns bei unserer Studie unterstützen möchte, findet hier den Online-Fragebogen. Sagt uns eure Meinung!

Im Wald und auf der Heide:
Unsere Wild und Jagdexkursion

18.11.2014

Julian schaut durch das Spekiv

Während der Exkursion haben uns Jäger über die Jagd berichtet und sie hatten ihre Hunde dabei. Wir haben auch ein Fernglas und den Hund gehalten. Als wir durch den Wald liefen, haben wir Schädel von Tieren und Fell von einem Muffelschaf gesehen. Die Jäger erlegten ein paar Tage zuvor ein Wildschwein, davon aßen wir ein gegrilltes Stück. Meine Freunde haben zu viel Cola getrunken und die ganze Zeit gelacht. Wir haben auch ein Stück Kuchen bekommen. Unsere Exkursion hat allen gefallen!

Jessica


Als wir im Wald ankamen, haben schon Frau Heyne und Frau Kemper auf uns gewartet und auch zwei Jäger, Herr Schwald und Herr Unflath. Dann ging es los mit Andy (Rauhaar-Dackel) und Ussa (Wachtelhund). Die Jäger haben sehr viel erzählt, z.B. über Wildtiere, Bäume und ihre Ausrüstung. Als wir dann geschafft waren, gingen wir zum Hof von Frau Kemper. Dort gab es viel Mufflon und Wildschwein zu essen und wir haben Kuchen gegessen. Das hat viel Spaß gemacht.

John

Schüler betrachten mit Jäger Horst Unflath das erlegte Wildschwein

Die Jäger hatten ihre Jagdhunde mitgebracht. Die beiden waren sehr lieb. Auf dem Weg zum Hof haben sie uns Vieles über den Wald und über die Jagd erzählt. Es war sehr interessant. Herr Schwald und Herr Unflath haben ein Fell vom Muffelwild, schöne Geweihe und noch vieles mehr mitgebracht. Am Ende der Wanderung angekommen, haben sie ein Wildschwein „erschossen“, damit Hund Andy es nachsuchen konnte (natürlich haben sie es nicht wirklich erschossen, sondern nur eins hingelegt). Bevor wir dann mit dem Bus nach Hause gefahren sind hat es bei Frau Kemper wieder ein leckeres Essen vom Grill gegeben.

Josephin


Zur Wild- und Jagdexkursion haben wir uns am Steinkreuz in Niederschlottwitz mit zwei Jägern getroffen, die extra aus Bayern kamen, um uns etwas über die Jagd zu erzählen. Dann gingen wir in den Wald und durften uns die Ausrüstung der Jäger angucken (Spektiv, Schutzkleidung und vieles mehr). Die Jäger zeigten uns einzelne Geweihe vom Schalenwild und auch Wildwechsel und eine Schweinesuhle. An der Suhle hat uns Herr Schwald erklärt, dass die Schweine dort Körperpflege betreiben. Danach gingen wir zum Grillen, wo es Muffel- und Wildschweinfleisch gab. Das Schweinefleisch war sehr lecker. Es war ein interessanter und lehrreicher Tag mit den Jägern und den Begleiterinnen.

Julian

Das frisch gegrillte Wild schmeckt in gemütlicher Atmosphäre am besten

Nachdem wir angekommen sind, wurden wir auch schon von zwei Jägern und Frau Kemper begrüßt und nach einem Foto von uns allen konnte es auch schon losgehen. Nach einem kurzen Marsch hielten wir und uns wurde die Ausrüstung eines Jägers gezeigt. An weiteren Stationen sahen wir verschiedene Gehörne, Geweihe und auch ein Schafpelz. Kurz vor dem leckeren Essen wurde uns gezeigt, wie ein Jagdhund ein verletztes Wildschwein aufspürt (es war schon vorher erlegt, keine Sorge).

Theo


Im Wald haben wir zwei Jäger getroffen. Die beiden hatten ihre Hunde dabei, mit denen wir unterwegs waren. Die Anderen haben ein Reh gesehen, ich leider nicht. Nach drei Minuten haben wir eine Pause gemacht, in der die Jäger uns ihre Ausrüstung gezeigt haben. Dann konnten wir das Fernglas ausprobieren und jeder durfte einmal durch das Zielfernrohr schauen. Nach dem wir noch etwas über die Hunde Andy und Ussa erfahren haben, sind wir weiter gegangen. Ab und zu hingen Geweihe an Bäumen, über die die Jäger etwas erzählt haben. Der Rauhaarteckel Andy hat zum Schluss noch eine Nachsuche durchgeführt, dann sind wir zum Landgut gegangen und haben dort Wildschwein und Mufflon gegessen. Und ich habe ein paar Reste mitgenommen.

Tobias R.

Von Ricken, Keilern und Affen*

11.11.2014

Hoch- und Niederwild in unseren heimischen Wäldern

Heute haben wir uns auf die kommende „Wild und Jagd“-Exkursion vorbereitet. Dazu haben wir ein Quiz über Jägersprache („Jäger-Latein“) gemacht und versucht die Begriffe richtig zuzuordnen. Fast keiner hatte bisher etwas darüber gewusst. Deswegen haben wir das dann gemeinsam aufgelöst und etwas über die Jägersprache gelernt. Danach hat Frau Heyne uns Bilder von Hoch- und Niederwild gezeigt und wir mussten diese in die richtige Gruppe einordnen.

Maik

Wir testen unser Wissen beim Onlinetest für die Jägerprüfung in Sachsen

Am heutigen Tag haben wir die Begriffe Niederwild und Hochwild geklärt. Dazu haben wir Bilder von Wildtieren richtig zugeordnet. Das hat ganzschön lange gedauert. Anschließend sind wir in das Computerkabinett gegangen und haben unser Wissen auf die Probe gestellt beim Onlinetest für die Jägerprüfung in Sachsen.

John

* Affen... Nachwuchs des Murmeltieres

„Ich geh' durch einen grasgrünen Wald...“

04.11.2014

Jeder schätzt etwas anderes am Wald

In unserer ersten Schulwald-Stunde nach den Ferien haben wir mit den Umfragen für die Schülerstudie zum Thema Waldnutzung begonnen. Wir wollen erfahren, was die Menschen in den Wald treibt und was sie daran besonders schätzen. Nachdem wir noch einmal erklärt bekamen, worauf wir bei dem Interview achten müssen, zogen wir in Zweier- und Dreiergruppen los in die Pirnaer Innenstadt. John und Maik waren gar nicht schüchtern und haben sofort Leute angesprochen. Andere sind erst einmal an vielen Passanten vorbeigelaufen. Nachdem wir uns überwunden hatten, war es aber nicht mehr schwer, da die meisten Leute wirklich nett waren.

Julian im Interview

Wir haben sowohl junge als auch alte Menschen kennen gelernt, die sich sehr viel im Wald aufhalten, aber auch solche, die fast nie in den Wäldern unterwegs sind. Jeder schätzt etwas anderes am Wald und einige waren sogar Waldbesitzer. Dass zu viel Müll im Wald landet, darüber waren sich alle einig.

Die Zeit verging wie im Flug. Zurück im Klassenzimmer tauschten wir uns noch über die interessantesten Begegnungen an diesem Nachmittag aus. In den nächsten Wochen werden wir noch oft in Pirna unterwegs sein, um möglichst viele Interviews zur Auswertung zu erhalten.

Vorbereitung der großen Schülerstudie

14.10.2014

Ein historischer Blick auf Nutzung und Bedeutung des Waldes

Spaziergang im Sonntagsstaat, Kneippkur, Trimm-dich-Pfad oder doch lieber Kletterpfad und Mountainbike? Menschen verschiedener Generation nutz(t)en den Wald unterschiedlich. Wie die Bevölkerung unsere Wälder wahrnimmt und welchen Aktivitäten sie nachgeht, soll eine Schülerstudie klären, welche in den Wintermonaten von den Schülern des Neigungskurses Schulwald bearbeitet wird: Der Plan nach den Ferien ist unter anderem, dass wir mehrere Personen aus unterschiedlichen Altersgruppen befragen. Wir möchten wissen, was sie früher beziehungsweise heute im Wald in ihrer Freizeit machen. Außerdem werden wir noch an unserem Schulwaldmaskottchen arbeiten. Und auch die Exkursion zum Thema Wild und Jagd wird sicher spannend.

Tobias R.

Nach den Ferien wollen wir durch Pirna laufen und Leute zum Thema Wald befragen. Es sollen ungefähr 500 Personen befragt werden. Das werden wir in Zweiergruppen machen und viele freuen sich schon darauf. Den Fragebogen haben wir bereits selbst einmal ausgefüllt, damit wir die Fragen kennen lernen.

Theo

Ordnung im Blätterwald

07.10.2014

Laminieren des Laubes

Während der Erkundungsexkursion haben wir viel Blattmaterial gesammelt und gepresst. Die Blätter hatten einen Monat Zeit zum trocken und konnten nun weiterverarbeitet werden. Wir haben entschieden, das empfindliche Laub zu laminieren, da bei unserem Blätterquiz am Tag der offenen Tür viele Leute die Blätter anfassen werden.

Baumarten, die wir nicht erkannten, haben wir in Bestimmungsbüchern nachgeschlagen und sowohl den deutschen, als auch den botanischen Namen herausgesucht. Beide Namen wurden dann von Tobias in eine Tabelle eingetragen. Dann bekam noch jede Folie eine Nummer, damit man nur noch in der Liste nachsehen muss, um welche Art es sich handelt. So ist bereits ein kleiner Blätter-Ordner mit über 20 Baumarten entstanden.

Kleine Tiere ganz groß

23.09.2014

Jessica und José arbeiten konzentriert an ihren Skizzen

Heute haben wir Insekten mikroskopiert.
Wir haben uns erst alle Mikroskope geholt und dann ging es an die „Käfer“. Es waren Zecken, Bockkäfer, Raupen und noch andere Kleintiere dabei. Jeder sollte sich einen Käfer aussuchen und ihm dann ein Körperteil (Flügel, Bein, Fühler) ablösen und dann unter das Mikroskop legen.

Fliegenflügel (Josi), Fliegenbein (Alwin), Ausschnitt Bockkäfer-Bein (Laura), Ausschnitt Fliegenbein (Jessica)

Josi: Fliegenflügel (ol), Alwin: Fliegenbein (or), Laura: Ausschnitt Bockkäfer-Bein (ul), Jessica: Ausschnitt Fliegenbein (ur)

Es sah alles interessant aus mit den kleinen Härchen, Stacheln und Beinchen.
Danach mussten wir sie noch abzeichnen. Das war nicht gerade schwer aber man musste aufpassen, dass man jedes einzelne Härchen erwischt, wie zum Beispiel bei der Fliege, aber es ging schon.

Tobias begutachtet Saschas Präparat

Erkundungsexkursion

16.09.2014

Jessica und Josi beim befüllen der Blätterpresse

Wir waren am 16.09.2014 auf Erkundungsexkursion, um mehr über den Wald und seine Bedürfnisse zu erfahren. Als wir ankamen, lernten wir erst einmal Frau Kemper kennen, denn ihr gehört das Landgut. Ich und drei weitere Mädchen haben uns gemeldet, um Blattmaterial zu sammeln. Im Silvoretum  haben wir junge Bäume von Unkraut befreit und die gesammelten Blätter schön gelegt und dann gepresst. Als das geschafft war gingen wir zum Landgut, um uns die Bäuche voll zuschlagen. Dann war die Zeit auch leider schon vorbei.

Laura

Tobias und Theo befreien die junge Bäume von Unkraut

Am 16.09.2014 waren wir auf Erkundungstour in unserem Schulwald. Am Treffpunkt haben Frau Peisker, Frau Heyne und Frau Kemper mit den Hunden Branca und Hamlet auf uns gewartet. Wir haben einen Plan bekommen und mussten bestimmte Punkte suchen und fotografieren. Auf dem Weg zum Hof sahen wir wunderschöne Pferde, eines davon war amtierender Champion, den hab ich gestreichelt. Nach dem Essen haben wir ein Eis bekommen. Es war ein schöner Tag.

John

Eine wohl verdiente Verschnaufpause mit Hofhund Hamlet

Letzte Woche waren wir im Schulwald des Landguts Kemper & Schlomski, dort haben wir Blätter, Eicheln und vieles mehr gesammelt. Die Blätter haben wir anschließend gepresst. Das restliche Material benutzen wir später für das Schulwald-Maskottchen. Im Silvoretum haben wir die jungen Bäume noch vom Unkraut befreit. Danach sind wir noch ein bisschen durch den Wald gegangen, bis wir zu Frau Kempers Hof kamen. Dort haben wir zu Mittag gegessen. Branca und Hamlet, zwei Hunde sind auch immer mit dabei und auf dem Hof auch noch der Robin. Der Tag war aufregend, sogar sehr.

Melissa

Wir legen eine Bodengrube an.

Am 16.09.2014 waren wir im Neigungskurs ,,Projekt Schulwald“ unterwegs zum Landgut Kemper & Schlomski. Auf uns wartete ein langer Weg durch Wald und kleine Wege. Als wir im Silvoretum angekommen sind, warteten schon Arbeiten auf uns, z. B. Wege freimachen, Insektenhotels befüllen und eine Grube graben, damit später einmal andere Schüler die verschiedenen Erdschichten analysieren können. Nach der ganzen Aktion gingen wir zum Hof. Wir sind an Pferden vorbei gekommen. Auf dem Hof wartete schon eine warme Mahlzeit auf uns (Bratwurst), danach gab es auch noch ein Eis für jeden! Auf dem Hof waren auch viele gezüchtete Pferde. Das war ein aufregender Tag.

Julian

 

Erster Unterrichtstag

09.09.2014

Wald-Mind-Map

Am Dienstag hatten wir unsere erste Neigungskursstunde im Schulwald-Projekt. Frau Peisker und Frau Heyne haben den Unterricht gemeinsam vorbereitet – im Oktober wird Frau Heyne ihn dann ganz übernehmen.

Ehrlich gesagt waren einige unter uns anfangs skeptisch – das Thema „Wald“ ist ja eher uncool, dachten wir. Aber spätestens als uns gezeigt wurde, was die Schüler des letzten Jahrgangs erlebt haben und was uns schließlich erwartet, waren auch die Skeptiker vom Projekt überzeugt! Es wird verschiedene Exkursionen geben (z.B. die „Wild und Jagd“-Exkursion), einen Tag der offenen Tür in unserer Schule (an dem u.a. selbstgebaute Insektenhotels zu sehen sein werden), wir werden ein Schulwald-Maskottchen kreieren und noch vieles mehr.

Der Wald im Klassenzimmer

Zum ersten Unterrichtstag gab es auch schon einen praktischen Teil: Verschiedene Zweige, Blätter, Zapfen, Früchte und Rinden sollten den entsprechenden Baumarten zugeordnet werden. Alle beteiligten sich und rätselten fleißig, welches Blatt wohl zu welchem Baumnamen gehört. Da gibt’s noch viel zu lernen. Wir sind gespannt! Nächste Woche startet bereits die erste Exkursion, bei der wir den Wald hautnah erkunden werden und bestenfalls so manches Blatt wiedererkennen.

 

Start des neuen Schulwald-Neigungskurses

09.09.2014

Neuer Schulwald-Neigungskurs 2014/2015

Endlich ist es soweit! Schülerinnen und Schüler aus der Goethe-Oberschule Pirna entdecken das Landgut und was in diesem Jahr im Schulwald an Projekten, Erlebnissen und Aufgaben auf sie wartet. Auch dieses Jahr stehen eine Erkungsexkursionen sowie eine "Wald und Jagd"-Exkursion an – neu ist die gemeinsame Suche nach einem Schulwald-Maskottchen, das zum Tag der offenen Tür gekürt werden wird.
Aber das neue Schuljahr hält natürlich noch andere Überraschungen bereit...