Viele gold-leuchtende Eichen säumen den Weg entlang des Müglitzhanges.

Welche Tiere haben welche Überlebensstrategien?

Kurze Verschnaufpause, in der die kleinen Teilnehmer das Gestein näher unter die Lupe nehmen.

Familienvormittag: Den Tieren auf der Spur

Kinderlachen ist zu hören, viele, kleine Hände greifen nach bunten Karten, auf denen einheimische Tiere zu erkennen sind. Erstmal darf geluncht werden, welche Tiere es überhaupt gibt. Nach dem Mischen heftet Juliane Kreutzberger, die Praktikantin am Landgut Kemper & Schlomski, die Karten an die Kapuzen der Teilnehmer/innen.

Spiel Ökologisches Netz

Mit dem Spiel „Wer bin ich?“ werden alle Wander- und Spiellustigen zum Familienvormittag begrüßt. Bei dem Ratespiel schlagen sich die Kinder mit Waldmaus und Laubfrosch noch ganz wacker, bei den Erwachsenen sieht es mit dem Feuersalamander und dem Siebenschläfer schon schwieriger aus. Dann geht es in den goldig-leuchtenden Eichenwald immer den Müglitzhang hinauf. Die Gruppe Kinder sucht aufmerksam nach tierischen Spuren am Wegesrand. Hier gilt es eine Spechthöhle zu entdecken, dort die rötliche Losung eines Marders, der eindeutig rote Eibenfrüchte genascht hat. Das nächste Spiel auf der gemütlichen Familienwanderung bildet die ökologische Vernetzung der Tiere und Pflanzen untereinander ab. Wer ist abhängig vom Habitat „Baum“ und wer braucht wen zum Überleben? Die Verwobungen des Netzes zeigen die Abhängigkeiten und wie gravierend es ist, wenn ein wichtiges Element wegfällt. Nach einer kleinen Stärkung geht es weiter zum Schulwald des Landgutes Kemper & Schlomski. Das sog. Silvoretum als Herzstück des Schulwaldes lädt mit seinen großen Baumstämmen als Sitzmöglichkeit ein zu verweilen und die einheimischen und fremdländischen Baumarten, die nach Quartieren zusammengefasst sind, zu entdecken.

Käfer am Wegesrand

Beim Spiel „Das Eichhörnchen und seine Nüsse“ wird eine schöne Geschichte zum Überleben der kleinen Nager im Winter vorgelesen und die Kinder verstecken zusammen mit ihren Eltern kleine Wal- und Haselnüsse, wobei im Verlauf der Geschichte die Verstecke wieder aufgesucht werden müssen. Dies erweist sich als schwerer als gedacht. Mit viel neuem Wissen über unsere Waldtiere tritt die Wandergruppe den Heimweg an, genießt dabei den Panoramablick über Schlottwitz und lässt sich hangabwärts ins Tal treiben. Auf dem Wanderparkplatz angekommen, vergnügen sich die Kinder auf dem Spielplatz, während die Erwachsenen die Wanderung mit heiteren Gesprächen ausklingen lassen.