Sophie und Anna zeigen die Tiere, die im Wald zuhause sind

Faszinierender Anblick der vielen Wurzeln - Die 1000 jährige Eibe ist ein beeindruckender Haltepunkt auf unserer Wanderung

Bergauf und bergab – Unsere Wanderroute am Lederberg in Schlottwitz

Aussichtspunkt mit Panoramablick

Familienvormittag: Den Tieren auf der Spur

Was machen der Igel und das Wildschwein eigentlich in der kalten Jahreszeit? Und was ist der Unterschied zwischen Winterschlaf, Winterruhe und Winterstarre? Diesen Fragen gehen wir zu dieser Familienwanderung nach.
Los geht es am Wanderparkplatz in Schlottwitz, immer hangaufwärts entlang der Müglitzhänge. Mit dabei sind Teilnehmer jeden Alters und besonders die Kleinen sind neugierig, was sie auf der Wanderung erwarten wird. 

Welches Tier hat welche Überwinterungsstrategie?

Auf bunten Kärtchen sind verschiedene einheimische Waldtiere dargestellt, die gemeinschaftlich benannt werden. Die meisten sind bekannt, aber bei Eidechse, Kranich, Siebenschläfer und Murmeltier geraten einige ins Straucheln. Doch Sophie, Biologiestudentin und Absolventin eines Freiwilligen ökologischen Jahres auf dem Landgut Kemper und Schlomski kennt sich bestens aus und hilft gern bei der Auflösung.

Weiter geht es zur 1000-jährigen Eibe, die durch ihren eindrucksvollen Wuchs, dem stark gedrehten Stamm und den weit verzweigten Wurzelanläufen jeden in den Bann zieht. Natürlich gibt es auch hier ein paar interessante Informationen zu dieser leider selten gewordenen Baumart.

An der nächsten Station geht es nun um die Überwinterungsstrategien der Waldtiere. Gemeinsam werden unterschiedliche Möglichkeiten zusammengetragen, den Winter zu überdauern - von Winteraktivität bis Winterstarre. Jeder bekommt einige Karten mit Tierfotos überreicht und ordnet diese dann den verschiedenen Kategorien zu. 

Das Fraßbild des Borkenkäfers

Entlang des Schulwaldes vom Landgut Kemper & Schlomski geht es zu einem Stück Wald, das im letzten Jahr den Borkenkäfern zum Opfer gefallen ist. Einige Fichten-Stämme liegen noch am Weg. Das Fraßbild des Borkenkäfers kann so genauer unter die Lupe genommen werden. Auf dem jetzt kahlen Waldstück soll ein Bienenwald entstehen, mit einer Vielzahl von Baumarten, die den Bienen genug Nahrung im Jahresverlauf bieten.

Nach einer kleinen Stärkung auf dem Landgut geht es mit viel neuem Wissen im Gepäck zurück Richtung Wanderparkplatz. Alle genießen noch einmal den schönen Ausblick von der Hirschsteigkuppe. Zum Abschluss der Wanderung lässt sich sogar noch einmal die Sonne blicken und erste Frühlingsgefühle kommen auf.