Aufstieg am Lederberg – mehr als 20 Wander- und Naturbegeisterte begaben sich auf die spannende Waldrallye

7 Fragen, rund um die Tiere und Pflanzen des Waldes, die das Lösungswort ergeben: Das Tier des Jahres 2019

Winterruhe, Winterschlaf oder Winteraktiv – Wie verbringen die Tiere des Waldes den Winter?

Auf Spurensuche – den Tieren ihre Bewegungsmuster zuzuordnen ist gar nicht so leicht.

Waldrallye: Wie alles beginnt - Gehölze und Tiere im Frühling

03. März 2019

Zum internationalen Tag des Artenschutzes waren wir bei einer spannenden Waldrallye den einheimischen Tieren und Gehölzen auf der Spur und entdeckten die im Frühling erwachende Natur. Gespickt mit kleinen Rätseln und Aufgaben war dies eine abwechslungsreiche Wanderung für die ganze Familie. 

Am Wanderparkplatz startet die spannende Rallye

Auch an diesem Sonntagvormittag trafen wir uns in Schlottwitz mit dem Ziel, die heimische Natur näher kennenzulernen. Ca. 20 Teilnehmer von jung bis alt nahmen an der spannenden Waldrallye teil. Neben diversen Stationen, an denen näheres zu Tieren, Pflanzen und Bäumen in Erfahrung gebracht werden konnte gab es mehrere tüftelige Fragen zu beantworten. Wer aufpasste konnte am Ende der Wanderung das Lösungswort herausfinden - das Tier des Jahres 2019.
Neben Wissenswertem rund um die Baumarten im Wandergebiet Lederberg wurden an den einzelnen Stationen alle Sinne auf die Probe gestellt. Besonders spannend war das Erkennen von Gerüchen, die einem im Wald und teils auch zuhause begegnen. Vorbei an den Fledermauskästen, die die Kleinsten entdeckt hatten, ging es weiter zum Ameisenhaufen. Hier wurde Interessantes zu den nützlichen kleinen Helfern im Wald ausgetauscht. An den vom Landgut Kemper und Schlomski angelegten Waldteichen ordneten die Teilnehmer anschließend verschiedenen Habitaten die in ihnen lebenden Tierarten zu. 

Fühl´mal! - Die Fühlkästen kosten den Kindern ein klein wenig überwindung, sind aber umso spannender

Ein besonderes Highlight waren auch die Fühlkästen. Mit etwas Mut versuchte dort jeder mit den Händen zu erfühlen, was sich darin versteckte, meist mit Erfolg. Für einen kurzen Moment erstarrte jeder - kurz vor uns kamen auf einmal zwei Wildschweine aus dem Wald, rannten an uns vorbei und verschwanden dann wieder auf den weiten Wiesen.
Angekommen am Landgut wartete schon die Verpflegung auf uns und jeder stärkte sich. Bevor es wieder auf den Rückweg ging konnten klein und groß noch Tiergewichte erraten. Dazu gab es Säcke mit diversem Inhalt und Gewicht, die den Tierfotos zugeordnet wurden. Wir waren erstaunt wie leicht ein Eichelhäher und wie schwer ein Dachs eigentlich ist. Mit neuem Wissen und vielen schönen Eindrücken ging es für die Teilnehmer schließlich wieder zurück.