Am Ende der Wanderung geht es vorbei an den Fjordpferden zum Ausgangspunkt.

Von der Streuobstwiese ist es nicht weit zum Müglitzhang

Die Teilnehmer "erfahren" den Baum nur mir ihren Händen.

...werden die Funktionen bestimmt.

An der alten Kirschwiese angekommen...

Auch wenn noch nicht alle Blüten geöffnet sind kann die Wanderung beginnen.

Die Kirschblüte - Der Beginn einer Steuobstwiesensaison

 

Die Kirschblütenwanderung | 14.04.2018, 10-13 Uhr, LGKS

FÖJ 2017/18Der Morgen vertreibt die letzten Regenwolken der Nacht und pünktlich trifft sich eine Streuobst-interessierte Gruppe am Landgut. Auch die ersten Blüten sind endlich bereit ihre volle Pracht zu entfalten.
Nach einer Begrüßung durch den Landgutmitarbeiter Jakob Richter bewegt sich die Gruppe in Richtung der Kirschwiese. Dabei handelt sich um die größte und älteste Streuobstwiese am Landgut. Die sich damit hervorragend eignet um die Entstehungsgeschichte und die Funktionen von Obstwiesen zu erklären. Sie bietet Lebensraum und Nahrungsgrundlage für viele seltene Tierarten. In der Vergangenheit stellte sie eine wichtige Versorgungsquelle für den Menschen dar und begründete zahlreiche Arbeitsplätze. Gegenwärtig sind sie ein wichtiger Teil unserer Kulturlandschaft und sind bieten Möglichkeiten zur Erholung.
FÖJ 2017/18Neben dem Wissen ist es aber auch das Naturerlebnis welches der Forstwissenschaftler vermitteln will. Dafür wird die Wahrnehmung der Teilnehmer mit Aktionen wie dem „Baum tasten“ oder „Geräusch-Landkarte“ geschult. Die Landkarte entsteht in dem jeder mit einem Zettel und Stift bewaffnet sich zunächst einen schönen Platz sucht. Dann werden alle wahrgenommenen Geräusche künstlerisch auf einem Zettel festgehalten. Mit dieser Aktion erfahren die Interessierten eine Konzentration auf ihren „Hör-Sinn“ und damit auf die vielfältige Geräuschwelt einer Streuobstwiese.
Im weiteren Verlauf führt die Wanderung entlang eines Waldrandes zu den Müglitztalhängen um dann wieder am Startpunkt zu enden.