Alle packen kräftig mit an, damit die Bäumchen in die Erde kommen.

Frau Müller vom LPV erklärt den Kindern fachmännisch den Pflanzschnitt.

Quitten sind nicht mehr sehr bekannt, so dass die Kinder diese interessante Frucht, die so gut riecht und dem Apfel ähnlich sieht, bestaunen.

Bei herrlichem Sonnenwetter freuen sich die Kinder über die gelungene Pflanzaktion.

Stolz stehen die Kinder der Grundschule Liebstadt und das LGKS-Team vor ihrem ersten, selbst gepflanzten Obstbaum - ein Roter Boskoop.

Liebstädter Grundschüler pflanzen für den Erhalt alter Obstsorten

Stürmisch werden die Viertklässler der Grundschule Liebstadt von Hofhund Hamlet auf dem Landgut Kemper & Schlomski willkommen geheißen. Nachdem die Kinder beim Ganztagsangebot (GTA) „Wiese, Wald und Fledermaus“

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mehrere Wochen lang so einiges über Streuobstwiesen, ihre Bewohner und ihren Naturschutzwert gehört haben, geht es heute zum Pflanzeinsatz! Sechs alte Obstbaumsorten, darunter der Lausitzer Nelkenapfel und die Querfurter Königskirsche, werden ihren neuen Platz auf den Streuobstwiesen des Landgutes finden. Gestiftet werden sie vom Landschaftspflegeverband Sächsische Schweiz – Osterzgebirge e.V. (LPV), denn die GTA-Kids nahmen an seinem Wettbewerb „3 Äpfel für Goldmarie“ teil und reichten ein kreativ gestaltetes Video zum Thema Kirschbaum ein. Während die Kinder in Zweiergruppen je ein Bäumchen zum Pflanzort tragen, werden sie von strahlender Sonne und ein paar kleinen Schäfchenwolken begleitet. Das perfekte Wetter für einen Naturschutzeinsatz! Am Dreibein und der bereits vorbereiteten Grube angekommen, erklärt Frau Katrin Müller vom LPV als erstes die Durchführung des Pflanzschnittes, der ein gutes Anwachsen des Bäumchens gewährleisten soll.

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Aufmerksam verfolgen die Kinder das Prozedere und dürfen sogar selbst zur Gartenschere greifen. Nachdem der Mühlmausschutz um den Wurzelballen angebracht ist, packen alle mit an und schaufeln das Pflanzloch zu. Mit roten Bäckchen und ein wenig aus der Puste kommt ein Kindertrupp mit vollgeladener Schubkarre und bringt den Rindenmulch, der nun abschließend aufgetragen wird. Liebevoll wird das Schildchen noch angebracht und dann geht es auf zum nächsten Pflanzloch. Als alle sechs Obstbäumchen eingepflanzt sind, ist die Freude groß, denn damit haben wir einen kleinen Beitrag zum Fortbestand dieser alten Tradition der Streuobstwiesen geleistet. Bei heißem Tee und Keksen klingt dieser Naturschutzaktion gemütlich aus, während sich die Kinder noch über das Erlebte austauschen.