Geschafft, aber glücklich: Das Einsatzteam nach getaner Arbeit!

Für Gäste jeden Alters gibt es an diesem Tag viel zu entdecken

Rege Beteiligung gab es bei der Schülerstudie zur Waldnutzung im Computerkabinett

Gewichteraten - Welches ist das schwerste, welches das leichteste Tier?

Die Qual der Wahl: Welches Wesen wird zum neuen Schulwaldmaskottchen?

Durch die offene Tür in den Schulwald

Zapfen und duftendes Moos, Borke und frische grüne Nadelzweige wohin man schaut - beim Blick in den linken Flügel des Erdgeschosses der Goethe-Oberschule Pirna sieht jeder sofort, worum es geht: Der Neigungskurs Schulwald stellt sich vor. Wie schon am "Tag der offenen Tür" im vergangenen Jahr hatten interessierte Besucher am Freitag die Möglichkeit, sich über die Jugendbildungsarbeit am LGKS zu informieren, die aktuellen Schülerprojekte zu unterstützen und selbst aktiv zu werden.

Waldrucksack NeigungskursSo konnten im Werkraum unter anderem mit fachkundiger Begleitung einiger Schüler des Neigungskurses Insektenhotels befüllt und für den eigenen Garten mitgenommen werden. Viele Gäste zog es schon aufgrund der ansprechenden Raumgestaltung mit den von unseren Kursteilnehmern angefertigten Herbarien, den verschiedenen ausgestellten Utensilien zur Naturbeobachtung und dem liebevoll gezeichneten Tafelbild in dieses Zimmer.

Im Flur erwartete die kleinen und großen Besucher ein kniffliges Blätter-Quiz. In zwei Schwierigkeitsstufen galt es, die aufbereiteten Blätter heimischer Baumarten richtig zu bestimmen. Für manch einen schwerer als gedacht. Zum Glück stand Forstwissenschaftlerin Kerstin Heyne allen Wagemutigen hilfreich zur Seite, erläuterte Merkmale und Besonderheiten einzelner Pflanzen und gab unter Umständen schon mal einen kleinen Tipp. Beim benachbarten Gewichteraten drehte sich alles um die heimische Tierwelt. Säcke unterschiedlicher Schwere sollten den entsprechend gewichteten Tierarten zugeordnet werden. Auch hier gab es die ein oder andere Überraschung.

Schuelerinnen Neigungskurs SchulwaldGroße Aufmerksamkeit wurde zudem den von unseren Schülern mit viel kreativer Energie und Sorgfalt entworfenen und im Computerkabinett ausgestellten Schulwaldmaskottchen zuteil. Aus Zweigen und Blättern, Baumpilzen, Nüssen und weiteren Naturmaterialien sind im Kurs eine ganze Reihe skurriler Gestalten entstanden. Darüber, welche von ihnen DAS Schulwaldmaskottchen werden darf, konnten die Gäste an diesem Tag abstimmen - was sie mit sichtlichem Spaß an der Sache taten.
Die meisten nutzten die Gelegenheit und nahmen gleich an der aktuellen Schülerstudie zur Waldnutzung teil, die online an den Schulcomputern im Kabinett oder auch traditionell auf Papier ausgefüllt werden konnte. Wir danken allen, die unser Schülerprojekt auf diese Weise unterstützen.

Insgesamt war das Interesse am Neigungskurs und am Schulwald allgemein beim "Tag der offenen Tür" ausgesprochen groß und der Besucherstrom bis zum Veranstaltungsschluss ungebrochen. Projektleiterin Bärbel Kemper und ihre Mitarbeiterinnen konnten zahlreiche Fragen beantworten, anregende Gespräche führen und neue Kontakte knüpfen. Über die unermüdliche aktive Mithilfe der anwesenden Schülern haben wir uns besonders gefreut. Sie zeigt uns, ebenso wie die große positive Resonanz der Gäste, mit unserer Arbeit im Schulwald einen richtigen und zeitgemäßen Weg zur Vermittlung des Naturschutzgedankens zu gehen.