Tatkräftige Unterstützung erhält Projektleiterin Bärbel Kemper von Tochter Anna-Karina

Volle Konzentration beim Waldquiz

Zur Stärkung gibt es leckere Äpfel vom Landgut Kemper & Schlomski

Spannend für alle ist der Blick durch das Fernglas

Eine Diashow gibt den interessierten Gästen erste Einblicke ins Projekt Schulwald

Zahlreiche Besucher beim Tag der offenen Tür finden ihren Weg zum Schulwaldprojekt

Projekt Schulwald beim Tag der offenen Tür
an der Goetheoberschule Pirna

Wie viele weiterführende Schulen in Sachsen zu Jahresbeginn, öffnete auch die Oberschule Johann-Wolfgang von Goethe (OSGP) in Pirna ihre Türen, um zukünftige Schüler und deren Eltern, sowie Ehemalige und interessierte Gäste im Haus zu begrüßen. Im Schulgebäude und in der Sporthalle gaben die verschiedenen Fachbereiche Einblick in ihre Arbeit. Zudem wurden Ganztagsangebote und spezielle Bildungsangebote vorgestellt. Bärbel Kemper, die den Neigungskurs Schulwald als Projektleiterin in Zusammenarbeit mit Lehrerin Careen Berthol von der OSGP betreut, war ebenfalls dabei.

Schon im Gang des zweiten Obergeschosses blickte manch einer erstaunt auf den „Wald“, der in Form von Fichtenzweigen aus der Tür zum neuen Computerkabinett zu wachsen schien. Viele Neugierige fanden ihren Weg hinein und bekamen die Möglichkeit, ihr Waldwissen in einem Online-Quiz unter Beweis zu stellen. Dabei zeigte sich, dass die teils kniffligen Fragen nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für viele Erwachsene eine echte Herausforderung darstellten. Der Blick durch das von Bärbel Kemper bereitgestellte Fernglas, mit dessen Hilfe sich selbst die winzigen Tierzeichnungen auf der Tafel am anderen Raumende erkennen ließen, faszinierte ebenfalls Besucher aller Altersgruppen. Anhand von umfangreichem Infomaterial und der Präsentation einer Diashow gewannen die Gäste einen ersten Eindruck vom Schulwaldprojekt am LGKS. Bärbel Kemper, Initiatorin des Schulwaldprojektes, führte zahlreiche angeregte Gespräche mit Schülern und Eltern sowie mit interessierten Vertretern anderer Schulen. So entstanden vielversprechende neue Kontakte mit Partnern im Bildungsbereich und zukünftigen Projektteilnehmern.

Die große positive Resonanz zeigte deutlich, wie wichtig die Umweltbildungsarbeit im Schulwald ist. Um ökologische Zusammenhänge im Wald zu verstehen, bzw. zu vermitteln, reicht das Lernen im Schulgebäude einfach nicht aus. Den Wald mit allen Sinnen zu erleben, das Leben der darin beheimateten Pflanzen und Tiere selbst zu entdecken und ein Bewusstsein für die Bedeutung des Waldes zu entwickeln, ist nur vor Ort realisierbar. Diese Möglichkeit bietet sich im Schulwald des LGKS.